
News • Kardiologie
Herzinfarkt: Rätsel der Herzreparatur gelöst
Forschende haben die Wundheilung nach einem Infarkt untersucht und herausgefunden, welche Zellen an der Herzreparatur beteiligt sind und wie sie miteinander kommunizieren.

Forschende haben die Wundheilung nach einem Infarkt untersucht und herausgefunden, welche Zellen an der Herzreparatur beteiligt sind und wie sie miteinander kommunizieren.

Die Genesung nach einer schweren Covid-19-Infektion wird durch den allmählichen Rückgang bestimmter weißer Blutkörperchen und Veränderungen in der molekularen Steuerung des Immunsystems geprägt, berichtet ein internationales Forschungsteam.

Forscher am DKFZ kombinieren mikroskopische und genetische Hochdurchsatzverfahren mit maschinellem Lernen und zeigen so im Organoid-Modell, welche Medikamente Potenzial gegen Darmkrebs haben.

Männliche Raucher erleiden überproportional viele Knochenbrüche und erkranken eher an Osteoporose, die Knochen porös werden lässt, sodass sie leicht brechen, wie eine neue Studie zeigt.

Nanometergroße molekulare Maschinen sollen wie Hochgeschwindigkeitsbohrer mit zwei bis drei Millionen Umdrehungen pro Sekunde antibiotikaresistenten Bakterien zu Leibe rücken.

Forscher haben in Laborversuchen durch einen neuen Wirkstoff Melanome im Zellkultur-Modell in der Ruhephase halten und somit angreifbar für eine medikamentöse Behandlung machen.

Eine Augsburger Nachwuchswissenschaftlerin an der Professur für Regionalen Klimawandel und Gesundheit erforscht das Zusammenspiel von Ozonbelastung, Lufttemperatur, Klima und menschlicher Gesundheit.

Das Projekt „Neuronale Netze in der Cholangioskopie“ untersucht, ob KI bei einer Cholangioskopie zwischen entzündlichen und bösartigen Veränderungen der Gallengänge unterschieden kann.

Wenn man im Labor Gewebe erzeugt, soll nichts dem Zufall überlassen bleiben: An der TU Wien wurde eine Methode entwickelt, um einzelne Zellen mit Laserpräzision an die richtige Stelle zu leiten.

Im Alter nimmt die Leistung der Immunabwehr ab, ältere Menschen sind anfälliger für Infektionen. Forschende haben einen Ansatz entdeckt, über den sich dieser Prozess bremsen lassen könnte.

Neueste Entwicklungen im computergestützten Proteindesign erlauben es, Sequenz- und Strukturänderungen von Proteinmolekülen zu simulieren, um neuartige Wirkstoffe in der Humanmedizin zu entwickeln. Genau dieser Vorstoß ist jetzt Wissenschaftlern am Max-Planck-Institut für Biologie in Tübingen gelungen.

Ausgeheilte Nervenverletzungen können zu chronischen Schmerzen und Überempfindlichkeit führen. Die Ursache dafür können fehlerhafte „Verschaltungen“ der Schmerzrezeptoren sein.

Forschende haben einen prädiktiven Score entwickelt, mit dem sich lebensgefährliche, langanhaltende Zytopenien nach einer CAR-T-Zelltherapie vorhersagen lassen.

Unterdrückt man aktiv eine Erinnerung und ruft sie anschließend erneut ab, treten die Bilder weniger lebhaft in Erscheinung als zuvor.

Die erhöhte Blutungsneigung bei Menschen mit einem Defekt im Gen MYH9 ist darauf zurückzuführen, dass die Thrombozyten in ihrer Kraftausübung beeinträchtigt sind.

Forscher finden Unterschiede in der Immunreaktion der Stechmücken auf verschiedene Virentypen – und somit einen Ansatz, warum manche Viren von den Insekten übertragen werden und andere nicht.

Cochlea-Implantate (CI) werden erfolgreich bei Gehörverlust eingesetzt, das Verstehen bei Hintergrundgeräuschen und das Hören von Musik ist bislang jedoch ein Problem. Das soll sich nun ändern.

Ein deutsch-dänisches Forscherteam hat eine Technologie entwickelt, die mit zellspezifischen, protein-basierten Informationen hilft, Krebserkrankungen besser zu analysieren.

Mit neuartigen 3D-Organoiden wollen Forscher der Universität Würzburg Krankheitsprozesse – insbesondere Krebserkrankungen – des Gebärmutterhalses erforschen.

Forscher haben am Beispiel einer Krebspatientin gezeigt, wie in einer einzigen immunsupprimierten Person besorgniserregende Varianten des Coronavirus entstehen können.

Subjektive Gedächtnisstörungen in Verbindung mit auffälligen Werten des Eiweißstoffes Beta-Amyloid im Nervenwasser sind ein starkes Indiz für eine sich entwickelnde Alzheimer-Erkrankung.

Sogenannte komplizierte Plaques in der Halsschlagader sind ein wichtiger Risikofaktor für einen erneuten Schlaganfall.

Seltene Thrombozyten-assoziierte Komplikationen lassen sich eventuell vermeiden, wenn Adenovirus-basierte Impfstoffen nicht intravenös, sondern intramuskulär injiziert werden.

Bei Verletzungen der äußeren Hautschicht sorgt Kalzium für größere Beweglichkeit des Zellskeletts, wie Forscher in Marburg herausfanden. Das hilft beim schnellen Verschließen der Wunde.

Eine umfangreiche bioinformatische Analyse zeigt, dass bisher nur drei Prozent des genetischen Potenzials für mikrobielle Naturstoffe – die Grundlage für neue Antibiotika – entdeckt wurden.