
Artikel • Historie
Radiologie an vorderster Front 1914-1918
Vor 100 Jahren hat Marie Curie persönlich die Radiologie auf das Schlachtfeld gebracht: mit ihrem ersten „Röntgenwagen“ und einer Kompagnie Radiologie-Technikerinnen. Report: John Brosky

Vor 100 Jahren hat Marie Curie persönlich die Radiologie auf das Schlachtfeld gebracht: mit ihrem ersten „Röntgenwagen“ und einer Kompagnie Radiologie-Technikerinnen. Report: John Brosky

Eines Tages erwachte Manuela Messmer-Wullen auf einer Geschäftsreise in ihrem Hotelzimmer und war halbseitig gelähmt. Dann bemerkte sie, dass sie kognitiv beeinträchtigt war und sich nicht artikulieren konnte. Die Diagnose: Schlaganfall. „In der ersten Zeit nach dem Schlaganfall waren die Besuche bei den Radiologen ein einziges Mysterium für mich.” Report: Michael Krassnitzer

Die mobile bildgestützte Kommunikation wird in der Radiologie immer wichtiger. Der momentane Ist-Zustand im Klinikalltag sieht allerdings mitunter so aus, dass radiologisches Bildmaterial via Whats App mit Kollegen ausgetauscht wird. Aus Sicht des Datenschutzes eine Katastrophe. Eine sichere und qualitativ-hochwertige Alternative bietet das Unternehmen mbits. Dr. Ingmar Gergel stellt im…

Die Kombination aus Positronen-Emissions-Tomografie (PET) und Magnetresonanz-Tomografie (MRT) hilft, eine Krebserkrankung so präzise wie möglich zu diagnostizieren und damit die Basis für eine wirksame Therapie zu schaffen. Der Umzug des PET-MRT vom Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf ins Universitätsklinikum Carl Gustav Carus ist nun abgeschlossen: In diesem Jahr sollen rund 1.000 Patienten…

Dr. Paul Klein, seit über 11 Jahren Mannschaftsarzt des Bundesliga-Fußballclubs 1.FC Köln, konnte für die Betreuung der Spieler bei einem neulich stattgefundenen Trainingscamp in den USA ein geliehenes FUJIFILM SonoSite Edge Point-of-Care-Ultraschallsystem testen.

Für Patienten mit behandlungsresistentem hohen Blutdruck galt die renale Denervation seit dem Jahr 2009 als ein neues wirksames Therapieverfahren. Erste Studienergebnisse waren verheißungsvoll. Einen Rückschlag gab es Anfang 2014, als eine US-amerikanische Studie keine Wirksamkeit nachweisen konnte. Das Studiendesign stieß auf Kritik, weil nicht die geeigneten Patienten ausgewählt…

Etwa 320 000 Menschen in Deutschland leiden an einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung (CED) wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa. Beide Erkrankungen sind nicht heilbar. Bei frühzeitiger Diagnose und regelmäßiger Kontrolle können Medikamente die Beschwerden aber lindern. Ultraschall hat sich dabei als zuverlässiges, schmerzfreies und patientenschonendes Untersuchungsverfahren…

Gutartige Geschwulste in der Gebärmutter, sogenannte Myome, gehören bei Frauen zu den häufigsten Tumoren. Etwa jede vierte Frau im gebärfähigen Alter ist betroffen. In der Regel sind Myome nicht behandlungsbedürftig, doch bei zehn bis zwanzig Prozent der Patientinnen verursachen sie Beschwerden. Diesen Frauen können Ärzte nun mit dem sogenannten Hochintensiven fokussierten Ultraschall…

Um den Krankheitsverlauf einer Lebererkrankung zu beurteilen, müssen Ärzte feststellen, wieviel des Lebergewebes zu Bindegewebe umgebaut wurde. Bislang geschah dies mittels Leberpunktion – eine für den Patienten unangenehme Methode, die in seltenen Fällen zu gefährlichen Blutungen führen kann. Eine Ultraschalluntersuchung, welche die Festigkeit der Leber misst, kann die Gewebeentnahmen…

Proteine sind die zentralen Bausteine des Lebens. Ihr Zusammenspiel bestimmt praktisch alle wichtigen biologischen Funktionen. Proteine selbst bestehen aus vielen Tausend Atomen, deren genaue Anordnung die Funktionsweise des Proteins bestimmt. Entsprechend begehrt sind Verfahren, die es erlauben, die genaue Form und Dynamik von Proteinen in ihrer natürlichen Umgebung zu untersuchen.

Screening gewinnt in der Gesundheitsvorsorge immer mehr an Bedeutung.

Der Frühling in der Stadt ist zu erahnen, auch wenn viele Besucher des ECR 2015 wohl nur die Zeit haben werden, sich an den Blumendekorationen im Konferenzzentrum zu erfreuen. Denn das Kongressprogramm ist vollgepackt mit Themen, die spannende Tage und viele Diskussionen versprechen.

"Jetzt verstehe ich, warum sich die Chirurgen immer über unsere Bilder beschwert haben“, sagt Dr. med. Markus Sautter, niedergelassener Radiologe im bayerischen Germering, „aber lange konnten wir einfach keine bessere Bildqualität liefern.“ Seit Juli letzten Jahres hat sich das grundlegend geändert, denn nun liefert der kompakte Toshiba Vantage Elan 1,5 Tesla MRT-Bilder in…

Prof. Dr. Olav Jansen, Direktor der Klinik für Radiologie und Neuroradiologe des Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel, ist besonders engagiert auf dem Gebiet des Schlaganfalls. Sein Interesse gilt sowohl der Diagnostik als auch den neuen endovaskulären Therapien. Im Interview gibt er einen Ausblick auf die nahe Zukunft der Bildgebung an den intrakraniellen Gefäßen.

Die MRT wird zur Prognoseabschätzung im klinischen Alltag bei kardialen Erkrankungen sicher bei der koronaren Herzerkrankung und hier in ihrer extremsten Form, nach einem Herzinfarkt, am häufigsten eingesetzt. Prof. Matthias Gutberlet und Leiter der Abteilung für Diagnostische und Interventionelle Radiologie des Herzzentrum – Universität Leipzig, nutzt die Kardio-MRT, unter anderem, um…

Die Personalisierte Medizin spielt in der Brustkrebsbehandlung und -diagnostik eine große Rolle. Dabei werden für jede Patientin persönliche, hocheffektive Behandlungen und Diagnoseverfahren eingesetzt. In der Mammadiagnostik sind dies vor allem neue MRT-Verfahren, denn sie ermöglichen die Quantifizierung von biologischen und physiologischen Prozessen auf zellulärer und molekularer Ebene.

Fast alles an der Schulter kann grundsätzlich schmerzhaft sein“, weiß Prof. Zanetti, Leiter des Zentrums für Muskuloskelettale Radiologie in Hirslanden in Zürich. Das beginnt bei den Sehnen, der Rotatorenmanschette, geht über zu kleinen Veränderungen des Knorpels oder Knochens bis hin zu Labrum-Strukturen, die Schmerzen verursachen.

Im Jahr 1983 präsentierte GE Healthcare auf dem RSNA in Chicago mit dem Signa das weltweit erste Ganzkörper Hochfeld-MRT-System. Mit der Vorstellung zweier leistungsstarker MR-Systeme setzt das Unternehmen jetzt die Erfolgsgeschichte seiner bewährten Signa-Plattform fort: Signa Creator und Signa Explorer sollen Arbeitsabläufe effektiver gestalten, Gesamtbetriebskosten senken und gleichzeitig…

PET/MR-Geräte haben großes Potenzial, kombinieren sie doch die Stärken zweier Systeme. Die früheren Probleme, die auf den jeweiligen sich ausschließenden physikalischen Effekten der Verfahren beruhten, sind behoben. Nun halten sie Einzug in die Klinik und helfen beim Nachweis der Lage und Ausdehnung von Tumoren als auch deren Stoffwechselaktivität, weiß Prof. Dr. Harald H. Quick, Professor…
Forscher raten Ärzten, mögliche Ängste im Vorgespräch anzusprechen RUB-Studie: Je mehr Informationen desto weniger Befürchtungen.

Dank modernster Protokolle und des Einsatzes leberspezifischer Kontrastmittel sind von untersuchungstechnischer Seite her beste Voraussetzungen für eine sichere Differentialdiagnose von fokalen Leberläsionen gegeben. Eine Herausforderung bleibt weiterhin die Befundung nach standardisierten charakteristischen Mustern. Denn nicht jeder Tumor verhält sich nach Lehrbuch, weiß Prof. Dr. Wieland…

Das Symposium Intensivmedizin + Intensivpflege feiert vom 18. bis 20. Februar in Bremen sein 25-jähriges Bestehen. Die Besucher erwartet viele praktische Vorführungen. So demonstriert Dr. Wolf Armbruster, Spezialist für anästhesiologische Ultraschallanwendungen, Scan- und Interventionstechniken am Stand von Fujifilm SonoSite.

Kundenbeziehungen sind nicht für die Ewigkeit gemacht. Aber auch von dieser Regel gibt es Ausnahmen. Unternehmen entwickeln sich weiter, die Mitarbeiterzahl steigt, die Bedürfnisse ändern sich, und schon gehen Geschäftsbeziehungen auseinander und neue werden geschlossen.

Die Weiterentwicklung von MR/PET-Systemen in der klinischen Diagnostik verspricht eine verbesserte und genauere Diagnosestellung im Kopf-Halsbereich, meint Prof. Minerva Becker, Leiterin des Bereichs HNO und Gesichts-Radiologie am Genfer Universitätsklinikum.

Um Krankheiten zu verstehen und Medikamente zu entwickeln, benötigen Forscher Informationen zu der dreidimensionalen Struktur sowie der Funktion von Proteinen. Die neue Datenbank "Aquaria" ermöglicht einen schnellen und umfassenden Einblick in die lebenswichtigen Verbindungen.