Schlagwort: Krebs

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Gehirntumor

So fördern Glioblastome ihr eigenes Wachstum

Forschende der Universität Basel und des Universitätsspitals Basel haben einen Mechanismus aufgeklärt, mit dem Krebszellen bei Gehirntumoren ihr eigenes Wachstum fördern. Die Krebszellen legen dazu den Abbau von Wachstumsrezeptoren in Zellen des Gehirns lahm und verstärken so sie die Signalübermittlung der Rezeptoren. Die Resultate der Studie wurden jetzt in der Fachzeitschrift…

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Direktangriff auf Tumorzellen

Kommt die Krebsbehandlung ohne Nebenwirkungen?

Forscher unter der Leitung der Oregon State University haben einen neuen Ansatz für Krebstherapien gefunden, die nicht die derzeit bekannten Nebenwirkungen haben. Die Experten haben eine Proteinmodifikation identifiziert, die gezielt die Ausbreitung und das Überleben von Tumorzellen unterstützt. Details wurden im "Journal of Biological Chemistry" veröffentlicht. Die Entdeckung wurde…

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Immuntherapie + Stammzelltransplantation

Neues Verfahren gegen resistente Non-Hodgkin-Lymphome

Forscher des Mount Sinai haben ein neues Verfahren zur Behandlung von therapieresistenten Non-Hodgkin-Lymphomen entwickelt. Dabei werden Medikamente der Immuntherapie mit einer Stammzelltransplantation kombiniert. Laut den in "Cancer Discovery" veröffentlichten Ergebnissen verbesserte sich der Behandlungserfolg der Medikamente auch bei Melanomen und Lungenkrebs sehr deutlich. Bei…

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Zielgerichtete Therapie

Kopf-Hals-Tumoren schonender behandeln

In Deutschland erkranken pro Jahr rund 17.000 Menschen an Krebs im Kopf- oder Halsbereich. Häufig ist eine Infektion mit dem Humanen Papillomvirus (HPV) die Ursache. In diesen Fällen schlägt zwar die gängige Strahlen- und Chemotherapie sehr gut an, doch diese Behandlung schädigt auch gesunde Zellen und hat daher erhebliche Nebenwirkungen. Forscher am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf…

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Gründungsfeier

Translationale Krebsforschung auf höchstem Niveau

Mit einem Festakt am 31. Juli haben das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ), die Medizinische Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg und das Universitätsklinikum Mannheim ein neues Kooperationsprojekt gegründet: Im neuen „DKFZ-Hector Krebsinstitut an der Universitätsmedizin Mannheim" wollen DKFZ und Universitätsmedizin Mannheim (UMM) patientenorientierte translationale…

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Präzisionsonkologie

Erste EU-Medikamentenzulassung mit tumor-unabhängiger Indikation

Bayer hat vom Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP, Committee for Medicinal Products for Human Use) die Empfehlung zur Zulassung für das präzisionsonkologische Medikament Larotrectinib in der Europäischen Union erhalten. Die Empfehlung bezieht sich auf die Behandlung von erwachsenen und pädiatrischen Patienten mit soliden Tumoren, die eine NTRK-Genfusion (neurotrophe…

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Super-Resolution-Verfahren

HD-Mikroskopie entdeckt Ziele für Immuntherapie

Würzburger Mediziner und Biophysiker können mit einem neuen hochempfindlichen Super-Resolution-Mikroskopieverfahren auf Krebszellen Zielmoleküle für die Immuntherapie sichtbar machen. Dabei können sie nachweisen, dass schon geringe Mengen dieser Zielmoleküle ausreichen, um sie für die Immuntherapie mit CAR-T-Zellen zu nutzen. Die Ergebnisse wurden jetzt in der Fachzeitschrift Nature…

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Tumorbremsen Taxane

Resistenz gegen wichtiges Krebsmedikament

Taxane, häufig eingesetzte Krebsmedikamente, blockieren die Zellteilung und treiben die Tumorzellen dadurch in den Zelltod. Jedoch kommt es im Behandlungsverlauf häufig zu Resistenzentwicklung. Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum fanden nun heraus, dass in den Krebszellen ein für den Zelltod verantwortliches Protein abgebaut und entsorgt wird. Steht diese Tumorbremse nicht…

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Muskel-invasive Blasenkarzinome (MIBC)

Aggressiver Blasenkrebs: Forscher entwickeln neuen Test

Wie lange überlebt ein Patient mit in die Muskeln eingedrungenen Blasenkrebs? Welche Therapie wirkt am besten? Fundierte Antwort auf diese Fragen könnte in Zukunft ein Test auf hohe oder niedrige Mengen weißer Blutkörperchen im Tumorgewebe solcher Tumoren geben. Das hat ein interdisziplinäres Forscherteam der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) herausgefunden und in der…

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CAR-T-Zelltherapie

Die nächste Stufe der Immuntherapie

Gerade erst wird in der Krebsmedizin eine neue, aufwändige Therapie etabliert – die sogenannte CAR-T-Zelltherapie (Chimäre AntigenRezeptor-T-Zellen). Dabei werden körpereigene Immunzellen, die T-Zellen, gentechnisch außerhalb des Körpers so verändert, dass sie anschließend aggressiver gegen den Krebs vorgehen. Das Immunsystem des Patienten wird gleichermaßen scharf geschaltet. Sowohl…

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Meistzitierte Wissenschaftler

An der Spitze der Krebsforschung

Wie häufig Fachkollegen einen wissenschaftlichen Aufsatz in ihren eigenen Publikationen zitieren, ist ein wichtiger Messwert, um die Bedeutung von Forschungsarbeiten einschätzen zu können. Das US-amerikanische Unternehmen Clarivate Analytics veröffentlicht daher seit 2014 jährlich eine Liste der weltweit meistzitierten Wissenschaftler in 21 verschiedenen Fachgebieten, die alle…

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Forschung

Einzelzelluntersuchungen decken unerwartete Unterschiede von Darmkrebszellen auf

Krebs entsteht oft durch Veränderungen in Genen, die für die Kommunikation und die Informationsverarbeitung in Zellen wichtig sind. Viele moderne Therapien setzen daher darauf, in diese veränderten Informationskanäle der Zellen einzugreifen. Wissenschaftlern vom Deutschen Krebskonsortium DKTK an der Charité – Universitätsmedizin Berlin ist es nun gelungen, auf Einzelzellebene Auswirkungen…

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"UNITE" Gliobastoma

Gemeinsam gegen Hirntumoren

Mit den „Sonderforschungsbereichen" (SFBs) fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG innovative, aufwendige und langfristig konzipierte Forschungsvorhaben über die Grenzen von Fachdisziplinen und Institutionen hinweg. Neu eingerichtet wird nun der SFB 1389 „Understanding and targeting resistance in glioblastoma – UNITEGLIOBLASTOMA", in dem Therapie-Resistenzen bei…

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Wichtiges Protein

Wie Chaperone die Krebsabwehr in Gang halten

Über Leben und Tod einer Zelle entscheidet das Anti-Tumor-Protein p53: Erkennt es Schäden im Erbgut, treibt es die Zelle in den Selbstmord. Eine neue Forschungsarbeit an der Technischen Universität München (TUM) zeigt, dass diese körpereigene Krebsabwehr nur funktioniert, wenn bestimmte Proteine, die Chaperone, dies zulassen.

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Mehr als ein Protein-Bauplan

RNA-Forschung liefert neue Ansätze für Krebsmedizin

Jahrzehnte lang galten RNA-Moleküle fast ausschließlich als mobile Erbgut-Abschriften in der Zelle. Dass die fadenförmigen Moleküle weit stärker in die zellulären Abläufe eingreifen als bislang gedacht, haben jetzt Wissenschaftler des Universitätsklinikums Freiburg und des Deutschen Krebsforschungszentrums mit einer neu entwickelten Methode gezeigt. Damit erfassten sie alle Proteine, die…

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Glioblastom

Doppelangriff auf den Hirntumor

Beim Glioblastom – dem häufigsten und zugleich bösartigsten Hirntumor – hat die sogenannte anti-angiogene Therapie nicht geholfen. Diese Behandlung galt lange Zeit als eine der neuen Hoffnungen im Kampf gegen alle möglichen Krebsarten. Sie zielt darauf ab, mit bestimmten Wirkstoffen wie „Avastin“ die Bildung neuer Blutgefäße zu verhindern, über die sich die meisten bösartigen…

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Innovationspreis

Lymphödeme: Früherkennung dank Smartwatch

Rund zehn Prozent aller Krebserkrankten leiden unter Lymphödemen: Geschwollene Beine, Arme oder Brustpartien. Ein Startup der Eidgenössischen Technische Hochschule (ETH) Zürich hat nun ein Instrument zur frühen und unkomplizierten Diagnose dieser Ödeme entwickelt. Dafür sind die Jungunternehmer für den ZKB-Pionierpreis nominiert. Wenn jemand an Krebs erkrankt, sind oft einzelne oder…

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Präzisere Berechnung

Protonentherapie: mehr Präzision durch neues Verfahren

Medizinphysiker des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden kündigen eine neue Epoche der Bestrahlungsplanung an: Ein neues, weltweit erstmals in die klinische Anwendung eingeführtes Verfahren erhöht Präzision, Sicherheit und wahrscheinlich auch Verträglichkeit der Protonentherapie. Das Berechnungsverfahren wurde von Medizinphysikern des Dresdner OncoRay-Zentrums, des…

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Neuropathologie

Glioblastom: 3D-Tumororganoide zeigen, ob die Therapie wirkt

Am Universitätsklinikum Regensburg besteht mit dem Zentrum für Hirntumoren (ZHT) und der angeschlossenen Wilhelm-Sander-Therapieeinheit NeuroOnkologie eine der größten und modernsten Einrichtungen für die Behandlung von Hirntumoren in Deutschland. Ein wichtiger Partner des interdisziplinären Therapie- und Forschungsteams ist Prof. Dr. Markus Riemenschneider, Leiter der Abteilung für…

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Neue Nährlösung

Krebsmedikamente: Auf dem Weg zu besseren Tests

In der Entwicklung neuer Krebsmedikamente sind zunächst Laborversuche angesagt. Doch die Nährlösung, in der Krebszellen dabei schwimmen, unterscheidet sich von Flüssigkeiten in der natürlichen Umgebung des Körpers. Das haben Forscher am Massachusetts Institute of Technology (MIT) und an der University of Southern California (USC) nun gezeigt. Nährlösungen, die dem natürlichen Vorbild…

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Krebsforschung

Schwarze Nanopartikel bremsen Tumorwachstum

Melanin schützt uns vor schädlichen Sonnenstrahlen, indem er Lichtenergie aufnimmt und in Wärme umwandelt. Diese Fähigkeit lässt sich sehr effektiv für die Tumordiagnose und -therapie einsetzen. Das zeigte ein Team der Technischen Universität München (TUM) und des Helmholtz Zentrums München, das mit Melanin beladene Membran-Nanopartikel hergestellt hatte. Im Tiermodell verbesserten diese…

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Neuronale Netze gegen Gliome

Hirntumoren: KI erkennt, welche Therapie wirkt

Ein Team vom Universitätsklinikum Heidelberg und vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) hat ein neues Verfahren zur automatisierten Bild-Analyse von Hirntumoren entwickelt. In ihrer aktuellen Arbeit zeigen die Autoren, dass anhand von Standard-Magnetresonanztomographien (MRT) sorgfältig trainierte maschinelle Lernverfahren das Therapieansprechen bei Hirntumoren verlässlicher und präziser…

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Proteinvariante entdeckt

Neue Erkenntnisse zur Entstehung und Therapie von Krebs

Onkologen an der Universität Tübingen und am Universitätsklinikum Tübingen haben im Rahmen eines von der Wilhelm Sander-Stiftung geförderten Forschungsprojektes eine neue Proteinvariante entdeckt, die bei der Entstehung von Krebs und dem Verlauf der Erkrankung eine wichtige Rolle spielt. Für Mediziner eröffnet diese Entdeckung die Chance auf neue Möglichkeiten in der Diagnostik und…

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