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Prostatakrebs: welchen Nutzen hat die Fusionsbiopsie?
Für die Anwendung der Fusionsbiopsie gibt es im Vergleich zur transrektalen Ultraschallbiopsie keinen Anhaltspunkt für einen (höheren) Nutzen oder (höheren) Schaden.

Für die Anwendung der Fusionsbiopsie gibt es im Vergleich zur transrektalen Ultraschallbiopsie keinen Anhaltspunkt für einen (höheren) Nutzen oder (höheren) Schaden.

Eine internationale Expertengruppe unter Führung des Frankfurter Universitätsklinikums hat untersucht, welche frühzeitig bestimmbaren Endpunkte in klinischen Studien mit dem längerfristigen Therapieerfolg einer Krebstherapie korrelieren.

Der Dosimetrie-Spezialist PTW beteiligt sich an dem PhantomHersteller QRM. Durch die Partnerschaft werden Kompetenzen in der Qualitätssicherung für die Strahlentherapie und die radiologische Diagnostik gebündelt.

Eine neue Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE), die unter Beteiligung von zwölf weiteren Fachgesellschaften im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) erarbeitet wurde, liefert Medizinern wichtige Informationen und Entscheidungshilfen bei der Untersuchung und Behandlung hormoninaktiver Hypophysentumoren. Die…

Das Dilemma ist groß: Die Angst vor einer möglichen Infektion mit SARS-CoV-2 darf die lebensnotwendige Behandlung einer Krebserkrankung nicht verhindern, aber ein bereits infizierter Krebspatient soll auch nicht zusätzlich gefährdet werden. Wie differenziert das Vorgehen bei den Krebspatienten sein muss, zeigen die aktuellen Empfehlungen der DGHO im Onkopedia-Portal.

Mit der Diagnosestellung ändert sich das Leben krebskranker Kinder und ihrer Familien schlagartig. Auf stationäre Aufenthalte, die mit einer langen und oft strapaziösen Therapie einhergehen, folgen Wochen und Monate der Rekonvaleszenz. Treffen mit Freunden oder die Teilnahme am Schulunterricht sind in dieser Zeit oft nicht möglich – zu hoch ist die Gefahr von Infektionen und Überforderung.…

Nahezu eine Verdopplung bei den Krebsneuerkrankungen prognostiziert die Weltgesundheitsorganisation WHO im Weltkrebsreport, der alle fünf Jahre von der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) herausgegeben wird. „Das ist keine Panikmache, denn die Hochrechnung berücksichtigt vor allem die demographische Entwicklung“, sagt Prof. Dr. Norbert Gattermann, geschäftsführender Leiter…

Der mit 50.000 Euro dotierte Meyenburg-Preis 2019 geht an Benjamin L. Ebert vom Dana-Farber Cancer Institute in Boston. Er erhält die Auszeichnung für seine herausragenden Forschungsergebnisse zur Entstehung und Therapie von Blutkrebs-Erkrankungen. Der Meyenburg-Preis wird am Donnerstag, 7. November 2019, im Rahmen eines Symposiums im Deutschen Krebsforschungszentrum verliehen. „Benjamin…

Lungenkrebs ist der am häufigsten zum Tode führende maligne Tumor. Die Erkrankung entwickelt sich meist im Verborgenen und viele Betroffene bemerken lange keine Anzeichen, dass etwas nicht stimmt. „Sobald dann erste Symptome auftreten, ist der Krebs meistens schon in einem fortgeschrittenen Stadium mit einer entsprechend schlechten Prognose“, weiß PD Dr. Dag Wormanns, Ärztlicher Direktor…

Mit einem Festakt hat das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) sein neues Forschungszentrum für Bildgebung und Radioonkologie offiziell eingeweiht. Der Neubau ist ganz auf die Bedürfnisse patientennaher interdisziplinärer Forschung zugeschnitten: Hier arbeiten Radiologen, Strahlentherapeuten und Nuklearmediziner mit weiteren Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen unter einem Dach…

Der Vitamin-D-Stoffwechsel spielt eine bedeutende Rolle im Immunsystem unseres Körpers. Da Hodgkin-Lymphome im Zusammenspiel mit dem Immunsystem entstehen und Studien zu anderen Lymphom-Erkrankungen bereits Hinweise darauf gaben, haben Wissenschaftler der Uniklinik Köln und der Medizinischen Fakultät in einer neuen Studie nun den Zusammenhang von Vitamin-D und dem Hodgkin-Lymphom untersucht.…

Mit mehr als 6.000 teilnehmenden Experten ist die Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Medizinische Onkologie (11. bis 14. Oktober 2019) der wichtigste wissenschaftliche Kongress für das Fachgebiet im deutschsprachigen Raum – ein Fachgebiet, in dem reichlich Bewegung herrscht, wie die Organisatoren betonen. So findet etwa auf…

Die Fortschritte der Onkologie in den letzten Jahren sind immens. Dazu trägt die moderne Radiotherapie maßgeblich bei. Auf dem größten Kongress für Radioonkologie, der American Societry for Radiation Oncology (ASTRO), die in diesem Jahr in Chicago stattfand, wurden Studienergebnisse vorgestellt, die deutliche Verbesserungen der Therapieergebnisse und Vorteile für die Patienten aufzeigen.

Präzisionsmedizin, Big Data, neue Wirkstoffe: In keinem medizinischen Bereich sind die Fortschritte so rasant wie in der medikamentösen Behandlung von Patienten mit Blut- und Krebserkrankungen. Wissenschaftliche Kongresse wie die Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Medizinische Onkologie sind das wichtigste Forum, um über neue…

Das Adenokarzinom des Pankreas gehört zu den Malignomen mit der höchsten krebsspezifischen Mortalität. Therapie und Prognose des Pankreaskarzinoms sind abhängig vom Krankheitsstadium bei Erstdiagnose. „Ob operiert werden kann oder nicht, entscheidet letztlich der Chirurg – aber bei der Entscheidungsfindung hat die Radiologie einen hohen Stellenwert“, betont Univ.-Prof. Dr. Helmut…

Unter Zysten versteht man normalerweise flüssigkeitsgefüllte Hohlräume. In der Lunge allerdings ist das anders: Lungenzysten sind dünnwandige Höhlen, die mit Luft gefüllt sind. Sie treten häufig auf, wobei es sich meist um einen Zufallsbefund handelt. „Im Leben eines Radiologen gibt es spannendere Themen als Lungenzysten – aber wenn man eine findet, lohnt es sich, über die Ursache…

Rektumkarzinome werden von der Union internationale contre le cancer (UICC) als Tumore definiert, deren Unterrand bei der Messung mit dem starren Rektoskop 16 Zentimeter oder weniger von der Anokutanlinie entfernt sind. „Um ein Rektumkarzinom adäquat behandeln zu können, brauchen wir eine gute Bildgebung“, weiß Prof. Dr. Kai Nowak, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Gefäß- und…

Prof. Dr. Mathias Prokop, Leiter der Radiologischen Abteilung an der Radboud Universitätsklinik Nijmegen, Niederlande, erklärt, warum es nur eine Frage der Zeit ist, bis sich das Lungenkrebsscreening auch in Deutschland durchsetzen wird.

Änderungen der Stuhlgewohnheiten, ungewollte Gewichtsabnahme, Leistungsknick, Schmerzen: Aufgrund seiner unspezifischen Symptome erfolgt die Diagnose eines Rektumkarzinoms meistens relativ spät. Standardmethode beim Staging ist die Magnetresonanztomographie. Doch in der Praxis wird das mitunter anders gehandhabt, weiß Priv.-Doz. Dr. Christiane Kulinna-Cosentini.

"In der modernen Medizin lassen sich Diagnose und Therapie oft überhaupt nur noch in enger Kooperation mit Radiologen durchführen“, weiß Univ.-Prof. Dr. Herbert Riechelmann, Direktor der Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde der Medizinischen Universität Innsbruck.

Knochenmetastasen gehören zu den schwerwiegendsten Spätkomplikation vieler Tumorerkrankungen. Lange galt die Skelettszintigraphie als Goldstandard zur Detektion solcher Knochenmetastasen. Doch Prof. Dr. Andrea Baur-Melnyk plädiert für die Ganzkörper-MRT, da sie „Knochenherde und Organmetastasierungen früher und besser erkennen kann“.

Forscher der Universität und des Universitätsklinikums Leipzig haben herausgefunden, dass die Tumorausbreitung und die Gewebeinvasion von Krebszellen anhand der entwicklungsbiologischen Abstammung der Gewebe vorhersagbar sind.

Forschenden der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Deutschen Krebskonsortiums (DKTK) ist es gelungen, ein Problem der Diagnostik bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren zu lösen. Zusammen mit Wissenschaftlern der TU Berlin entwickelten sie mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI) ein neues Verfahren, das anhand chemischer Veränderungen der DNA die Herkunft von entartetem Gewebe…

Molekulargenetische Untersuchungstechniken haben sich in den letzten Jahren im Zuge der revolutionären Behandlungserfolge in der Onkologie enorm entwickelt. Sie reichen heute von konventionellen Polymerasekettenreaktionen (PCR) oder Fluoreszenz-In-Situ-Hybridisierung (FISH) bis hin zum Next Generation Sequencing (NGS) mit Analyse des gesamten Exoms (Whole-Exome, WES) und des Transkriptoms…

Forscher unter der Leitung der Oregon State University haben einen neuen Ansatz für Krebstherapien gefunden, die nicht die derzeit bekannten Nebenwirkungen haben. Die Experten haben eine Proteinmodifikation identifiziert, die gezielt die Ausbreitung und das Überleben von Tumorzellen unterstützt. Details wurden im "Journal of Biological Chemistry" veröffentlicht. Die Entdeckung wurde…