
MRT ermöglicht Diagnose und Verlaufskontrolle bei Myokarditis
Die Myokarditis ist eine tückische Erkrankung: Ihre klinische Erscheinung tritt häufig relativ unspektakulär auf und äußert sich nur wie eine allgemeine Herzschwäche.

Die Myokarditis ist eine tückische Erkrankung: Ihre klinische Erscheinung tritt häufig relativ unspektakulär auf und äußert sich nur wie eine allgemeine Herzschwäche.

Wenn eine Person einen plötzlichen Herzstillstand hat, können sofortige Wiederbelebungsmaßnahmen Leben retten. Jeder kann und sollte diese durchführen. Das ist die Botschaft der Kampagne „100 Pro Reanimation“, die zum Weltanästhesie-Tag am 16. Oktober 2012 startet.

Akute Thoraxschmerzen sind nach den akuten Bauchschmerzen die zweithäufigsten Symptome, mit denen Patienten in der Notaufnahme landen. Experten schätzen, dass allein in Deutschland täglich 10.000 Betroffene mit diffusen Brustschmerzen in ein Krankenhaus eingeliefert werden. In den USA liegt die Zahl bei etwa fünf bis sechs Millionen Patienten pro Jahr.

Sie sind das notwendige Übel einer jeden Flugreise: Die Sicherheitskontrollen. Aber nicht nur an Flughäfen, auch beim bodengebundenen Reiseverkehr nehmen die Gepäckkontrollen und Leibesvisitationen zu. Kriminelle, die als Drogenkuriere unterwegs sind, wählen deshalb immer öfter den Transport im eigenen Körper als Mittel für ihre Zwecke. Doch die Bundespolizei hat die sogenannten…

Geschlossene Plastikbeutel lassen sich mit Hilfe von Plasmen bei Atmosphärendruck so verändern, dass an ihren Wänden menschliche Zellen anhaften und sich vermehren können. Solche Zellkulturbeutel stellen ein wichtiges Hilfsmittel für Forschung und Klinik dar und könnten vielleicht eines Tages die heutigen Petrischalen ablösen.

Bei der Behandlung des akuten ischämischen Hirninfarkts ist die Zeit der größte Feind. Jede Minute der Minderversorgung mit Blut kann im Gehirn große Schäden anrichten. Wenn alle Stricke reißen – sprich, wenn das Zeitfenster für eine intravenöse Thrombolyse überschritten oder unklar ist oder auch in besonders schweren Fällen mit Verschlüssen der großen Hirnarterien – tritt das…

In ihrer bayerischen Metropole finden die Münchener eine engmaschige Versorgung mit ärztlichen Zentren jeder Couleur vor. Das trifft auch auf den Schlaganfall zu. Gleich vier Neurologische Kliniken mit eigener überregionaler Stroke-Einheit stehen über die Stadt verteilt zur Verfügung.In gemeinsamen Fortbildungen und Aktionen findet ein intensiver Austausch zwischen den vier Teams statt.

Mithilfe einer neuen Methode können Forscher den genauen Zeitpunkt eines Schlaganfalls bestimmen. Darauf weist die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) anlässlich einer aktuellen Studie hin, die Wissenschaftler des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf in der renommierten Fachzeitschrift „The Lancet Neurology“ veröffentlicht haben.

Wie Expertenen beim European Health Forum Gastein berichten, soll eine neue, grenzüberschreitende Initiative zur Gesundheitssicherheit dafür sorgen, dass die EU besser auf grenzüberschreitende Risiken und Krisen vorbereitet ist und schneller reagieren kann. Wenn Europa schwere Bedrohungen - vom Terroranschlag bis zur SARS Epidemie - wirksam begegnen wolle, sei ein Umdenken gefragt.

Wer nach einem schweren Unfall oder Sturz ins Krankenhaus eingeliefert wird und dessen gesamter Körper im Rahmen der Akutdiagnostik mit einem Computertomografen untersucht wird, hat deutlich bessere Überlebenschancen: Das ist das Ergebnis der Forschung von Prof. Dr. Rolf Lefering (Universität Witten/Herdecke) und PD Dr. Stefan Huber-Wagner (TU München, die dafür mit dem Albert-Hoffa-Preis…

Um nach einem Schlaganfall den Eintritt eines weiteren zu vermeiden, ist das Erkennen der Schlaganfall-Ursache von zentraler Bedeutung. Vor diesem Hintergrund hat Prof. Dr. Roland Veltkamp im Rahmen der 20. European Stroke Conference (ESC) in Hamburg die Ergebnisse seiner bislang noch nicht veröffentlichten prospektiven Studie zur ‘Detektion von paroxysmalem Vorhofflimmern auf einer…
Die medizinische Versorgung nach Unfällen und Katastrophen ist Schwerpunktthema des 128. Chirurgenkongresses vom 3. bis 6. Mail 2011 in München. Um Leben nach Notfällen zu retten, ist nicht nur medizinisches Können notwendig: Entscheidend ist, wie gut alle Beteiligten bei Rettung, Transport und Versorgung zusammenarbeiten.

In den Niederlanden soll eine Software beim Wettlauf um Leben und Tod helfen. Das schreibt das Magazin Technology Review in seiner aktuellen Mai-Ausgabe.

Das Traumanetzwerk Mecklenburg-Vorpommern zur Versorgung Schwerverletzter bestand letzten Freitag seine erste Bewährungsprobe. Es ermöglichte eine optimale Vernetzung zwischen den Rettungsdiensten, Leitstellen und Kliniken beim Massen-Crash auf der A 19 bei Rostock.

In Deutschland verfügen etwa 180 Kliniken über eine zertifizierte Schlaganfall-Spezialabteilung, eine sogenannte Stroke Unit. Doch in ländlichen Regionen ist der Weg zur nächsten Stroke Unit häufig immer noch sehr weit. Eine telemedizinische Anbindung regionaler Krankenhäuser an überregionale Stroke Units kann hier Abhilfe schaffen.

Die Münchener Aipermon GmbH & Co. entwickelte die kabellose, sichere und hochzuverlässige Datenübertragungstechnik für das neue, mobile Notfallsystem ARGUS PRO LifeCare 2 der Schiller AG. Das System ist als erstes seiner Art mit kabelloser Datenübertragung ausgestattet, was den Aktionsradius der Helfer beträchtlich erweitert.

Eine Thrombolyse kann auch bei Schlaganfallpatienten im Alter von über 80 Jahren sinnvoll sein. Darauf weist die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) anlässlich einer aktuellen Auswertung des internationalen Patientenregisters SITS-ISTR („Safe Implementation of Treatment in Stroke – International Stroke Thrombolysis Register“) hin.

Seit dem fünften Jahr in Folge zeigt sich eine deutlich niedrigere Sterblichkeit von schwerverletzten Patienten. Danach liegt heute die Sterblichkeit von schwerverletzten Patienten nach eingeleiteter Unfallversorgung um zwei Prozent unterhalb der Sterblichkeit von vor zehn Jahren. Dies belegt eine aktuelle Auswertung des seit 15 Jahren existierenden TraumaRegisters der Deutschen Gesellschaft…

Ein Notfall im Krankenhaus: Minuten entscheiden über das Leben eines Patienten. Alle Prozesse müssen reibungslos funktionieren, Ärzte, Geräte und Medikamente innerhalb kürzester Zeit verfügbar sein. Auf der Medica, Halle 10, Stand F05, zeigen Forscher des Fraunhofer FIRST eine Software, mit der sich Prozesse und Ressourcen innerhalb weniger Sekunden interaktiv und flexibel planen lassen.
Dr. Daniela Lesmeister, Mitarbeiterin des nordrhein-westfälischen Gesundheitsministeriums, wurde in Berlin mit dem Film- und Medienpreis Bambi ausgezeichnet. Dr. Lesmeister nahm den Preis in der Kategorie „Stille Helden“ als Vorsitzende der Klever Hilfsorganisation „International Search and Rescue (I.S.A.R.) Germany" entgegen, die weltweit im Einsatz ist und auch von der UNO geprüft…

Mit dem Start ihrer Kampagne „One in Six“ anlässlich des Weltschlaganfalltages am 29. Oktober 2010 fordert die World Stroke Organization (WSO) zum schnellen Handeln im globalen Kampf gegen den Schlaganfall auf. Das Motto der Kampagne soll die Häufigkeit des Krankheitsbildes widerspiegeln: Weltweit erleidet einer von sechs Menschen im Laufe seines Lebens einen Schlaganfall. Alle sechs…

Leichte Gehirnerschütterungen haben gravierende Langzeitwirkungen. Das ist das Ergebnis einer Studie, die Mediziner und Psychologen aus Marburg und Münster jetzt vorgelegt haben. Der Untersuchung zufolge leiden die Betroffenen noch nach sechs Jahren unter erheblichen Beeinträchtigungen ihrer kognitiven Fähigkeiten.

Etwa 500.000 Menschen erleiden jedes Jahr in Europa einen plötzlichen Herztod. Diesen Herzen, meist zu jung um zu sterben, kann oftmals sehr leicht geholfen werden. Die Wiederbelebung durch Notfallzeugen erhöht nämlich ihr Überleben um das 2- bis 3-fache, sie wird aber heute nur bei jedem fünften Menschen mit Kreislaufstillstand geleistet.

Die optimale Versorgung kritisch Kranker oder Verletzter ist in einem Schockraum nur durch multiund interdisziplinäre Zusammenarbeit möglich. Die deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) hat unter Berücksichtigung der aktuellen Literatur und unter Berücksichtigung der geltenden Standards und apparativen und personellen Möglichkeiten das sogenannte Weißbuch verfasst, in dem die…

Akute Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind noch immer eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland und erfordern vom Behandlungsteam das sofortige Eingreifen. Reichen konservative Maßnahmen wie Medikamente zur Erstversorgung des Kreislauf- oder Lungenversagens nicht aus, so stehen in speziellen Zentren der Maximalversorgung Herz-Lungen-Maschinen zur künstlichen Kreislaufherstellung zur…