
News • Stimulation des Gehirns
Ohrstecker beschleunigt Reha bei Schlaganfall
Forscher der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich stimulieren Vagusnerv im Gehirn.

Forscher der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich stimulieren Vagusnerv im Gehirn.

Im Akutsetting ist Geschwindigkeit Trumpf, das gilt natürlich auch für die Bildgebung. Bei der Wahl der Modalität hat daher die Magnetresonanztomografie oft das Nachsehen hinter Ultraschall und CT – dabei bietet auch die MRT einige Stärken auf, findet Georg Mach. Der Lehrende und Forschende im Bachelorstudiengang Radiologietechnologie an der FH Campus Wien spricht auf dem rtaustria-Kongress…

Humanoide Roboter können Patienten nach einem Schlaganfall helfen, ihre individuellen Therapieziele zu erreichen. Das konnte das Expertensystem E-BRAiN jetzt beweisen.

Wie kann verhindert werden, dass Menschen nach einem Schlaganfall erneut davon betroffen werden? Das internationale CRESCENDO-Konsortium geht dieser Frage auf molekularer Ebene auf den Grund.

Bei einer Carotisstenose – Ursache für rund jeden siebten bis zehnten Schlaganfall – erweist sich Experten zufolge die offene Operation in Lokalanästhesie als erste Wahl.

Neue und immer bessere Behandlungsmöglichkeiten wie Thrombolyse und Thrombektomie haben die Behandlung des akuten Schlaganfalls in den letzten Jahren revolutioniert. Prof. Dr. Christian Grefkes-Hermann, 1. Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und Funktionelle Bildgebung (DGKN) e.V., fasst die aktuellen Erkenntnisse in diesem Bereich anlässlich des Kongresses…

Zwei aktuelle Studien zeigen: Patienten mit Verschlüssen einer großen Arterie im vorderen Hirnkreislauf mit großen Kernvolumen profitieren von der endovaskulären Schlaganfalltherapie, bei der das Gerinnsel mechanisch entfernt wird.

„Mobile Stroke Units“ (MSU), speziell ausgestattete Rettungswagen für die Versorgung ischämischer Schlaganfälle am Einsatzort, reduzieren Folgeschäden bei Betroffenen signifikant.

Eine neue Smartphone-App nutzt Künstliche Intelligenz zur frühzeitigen Erkennung von Schlaganfällen. Bei einem Testlauf erreichte die Anwendung eine fast 100-prozentige Erfolgsquote.

Reality-TV-Darstellerin Melanie Müller (34) und Youtuberin Ina von Coupleontour (26) – zwei Beispiele für einen besorgniserregenden Trend: Immer mehr jüngere Menschen haben einen Schlaganfall.

Wie können Patienten, die bereits einen Schlaganfall erlitten haben, vor einem weiteren geschützt werden? Münchner Forscher haben dazu einen neuen, EKG-basierten Risiko-Score entwickelt.

Die Zahl an Schlaganfällen nimmt weiter zu: 2019 waren weltweit mehr als 100 Millionen Menschen betroffen. Allerdings kann ein solcher Hirninfarkt auch ganz unbemerkt „im Stillen“ passieren.

Bei Schlaganfällen durch einen Thrombus der Arteria basilaris im hinteren Bereich des Gehirns profitieren Betroffene signifikant von der Entfernung des Thrombus mittels Gefäßkatheter.

Intelligente Orthesen sollen Menschen nach einem Schlaganfall helfen, verloren gegangene Funktionen wiederzuerlangen. Forscher haben hierfür ein weiteres wichtiges Puzzleteil gefunden.

Ein Spin-off der ETH Zürich entwickelt magnetisch steuerbare Katheter, um Schlaganfälle sicher und schnell zu behandeln. Chirurgen müssen dafür nicht mehr unbedingt vor Ort sein.

Eine neue Studie hat gezeigt, dass eine Kombination zweier Schlaganfall-Therapieverfahren bei rund 96% der untersuchten Patienten die Durchblutung betroffener Gehirnbereiche wiederherstellen konnte.

Ein Schweizer Team entwickelt derzeit ein Diagnoseverfahren, dank dem sich bei einen akuten Hirnschlag möglichst rasch eine maßgeschneiderte Therapie einleiten lässt.

Ein Schlaganfall kann zu schweren neurologischen Störungen und Ausfällen der Patienten führen. Umso wichtiger ist es, ihn schnell und richtig zu diagnostizieren. In einer virtuellen Session des Deutschen Röntgenkongresses berichteten Experten über die klinisch-neurologische Untersuchung mit bildgebenden Verfahren, präsentierten (seltene) Schlaganfallsursachen und grenzten reale…

Sogenannte komplizierte Plaques in der Halsschlagader sind ein wichtiger Risikofaktor für einen erneuten Schlaganfall.

Die Hauptauswertung einer Studie legt nahe, dass die Erkrankung mittels Computertomografie (CT) des Herzens ähnlich sicher erkannt werden kann, bei geringerem Komplikationsrisiko.

Ein Forschungsteam am Universitätsklinikum Jena hat einen molekularen Mechanismus entdeckt, der kurz nach einem Schlaganfall eine effektive Umgestaltung neuronaler Netzwerke ermöglicht.

Bis zu 3000 Komponenten kann das Gift einer einzigen Spinne enthalten. Aus den Bestandteilen lassen sich vielversprechende Wirkstoffkandidaten für die Behandlung von Krankheiten entwickeln.

Für einen neuen Ansatz, um gefährdetes Hirngewebe bei einem Schlaganfall zu schützen, haben sich Wissenschaftler von der Überlebensstrategie des Fadenwurms C. elegans inspiriren lassen.

"Ein Schlaganfall ist immer ein Notfall!": So knapp wie präzise umreißt Prof. Dominik Michalski, Oberarzt der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Leipzig (UKL), zum Weltschlaganfalltag am 29. Oktober die Bedeutung dieses Ereignisses, das für viele Betroffene einschneidende Auswirkungen auf ihr Leben mit sich bringen kann.

Bei einem Schlaganfall zählt jede Minute bis zum Beginn der Behandlung – dabei kommt der Telemedizin mittlerweile eine zentrale Bedeutung zu. Über hundertmal pro Tag unterstützt ein Neurologe aus einem spezialisierten Schlaganfallzentrum über eine Videoverbindung einen Kollegen aus einer Partnerklinik bei der Diagnose und Behandlung eines Erkrankten. Die Teleneurologie kommt mittlerweile…