Orthopädie

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Gelenkersatz

Endoprothesenregister erspart Tausenden eine Wechsel-OP

Pro Jahr bliebe schätzungsweise 10 000 Menschen mit künstlichem Knie- oder Hüftgelenk eine Wechsel-Operation erspart, wenn es in Deutschland ein verpflichtendes Endoprothesenregister gäbe. Auch die Krankenkassen würden etwa 100 Millionen Euro einsparen, wie aus einer aktuellen Studie hervorgeht. Die Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik e. V. (AE) setzt sich bereits seit Langem für die…

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Regionalanästhesie

Beachtliche Erleichterungen durch Ultraschallführung

Ultraschallgeführte Regionalanästhesie bringt Vorteile in der spezialisierten Orthopädie- und Unfallchirurgie an der Park-Klinik Manhagen bei Hamburg. Chefanästhesist Dr. Ulf Großmann erklärt: „Wir setzen bei chirurgischen Eingriffen routinemäßig Regionalanästhesie zur postoperativen Schmerzlinderung ein. Bislang geschah das mithilfe von Nervenstimulatoren. Doch mit dem zunehmenden…

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Einfaches Einscannen

Endoprothesenregister lebt weiter vom Mitmachen

Das deutsche Endoprothesenregister (ERPD), eine hundertprozentige Tochter der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) wurde bereits am 22. Dezember 2010 gegründet. Basis ist eine Implantat-Datenbank, die der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) gemeinsam mit seinen Mitgliedsunternehmen bereitstellt und laufend aktualisiert.

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Implantate

Gelenkersatz ist eine Erfolgsgeschichte

Der Gelenkersatz ist eines der erfolgreichsten medizinischen Verfahren und wurde von der renommierten Fachzeitschrift Lancet als "Operation des Jahrhunderts" bezeichnet. Die Endoprothetik ermöglicht Patienten Mobilität und weitgehende Schmerzfreiheit. Über 95 Prozent der Hüftimplantate haben eine Lebensdauer von mehr als 10 Jahren und die Komplikationsrate ist mit unter zwei Prozent…

Dissertation

Warum reißen Achillessehnen?

In den vergangenen Jahren ist eine Zunahme von Achillessehnenverletzungen feststellbar, obwohl diese die stärksten Sehnen des menschlichen Körpers sind. Eine Ursache dafür ist die ungleichmäßige Belastung der Achillessehne durch schräge Fußhaltung, aber auch hohe gleichmäßige Belastung kann zu Problemen führen. Die Dissertation, die M. Eng. Majid Kardeh vom Fachbereich Informatik und…

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Hochrisikopatienten

Maßgeschneiderte Lösungen für Gelenkersatz verringern Infektionsgefahr

Die Behandlung von Infektionen in der Orthopädie und Traumatologie stellt Mediziner oft vor außergewöhnliche Herausforderungen. Besondere Aufmerksamkeit erfordern Hochrisikopatienten, zu denen u.a. Menschen mit Diabetes, Übergewicht, Immuninsuffizienz oder Herz-Kreislauferkrankungen, aber auch Raucher, Schwerverletzte und Patienten mit multiplen Voroperationen zählen.

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Gelenkinfektion

Frühzeitige Verlegung Betroffener in Zentren für Septische Chirurgie

Patienten mit Gelenkinfektionen werden oft viel zu spät fachgerecht behandelt. Dabei kann es bei ausbleibender Therapie zu irreversiblen Schädigungen kommen. Gefürchtet ist die Infektion insbesondere als Komplikation beim Einsatz eines künstlichen Gelenks: Sie verzögert den Heilungsprozess und erfordert oft sogar eine neue Prothese. „Je zügiger eine chirurgische als auch antibiotische…

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Initiative TraumaNetzwerk DGU®

Unfallchirurgen spannen Notfallnetz über ganz Deutschland

Der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. (DGU) ist innerhalb von zehn Jahren mit der Initiative TraumaNetzwerk DGU® die Etablierung einer bundesweit hochwertigen Schwerverletztenversorgung gelungen. Rund 600 Traumazentren erfüllen die Qualitätsvorgaben der DGU und sind in 51 zertifizierten TraumaNetzwerken (TNW) zusammengeschlossen. Die 51. Zertifizierungsurkunde übergibt die DGU…

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Orthopädie und Unfallchirurgie

Patientenaufklärung senkt OP-Zahlen

Der Sinn und Unsinn medizinischer Leistungen steht immer wieder zur Diskussion. In Deutschland hat dieses Jahr die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) die Initiative „Gemeinsam klug entscheiden“ ins Leben gerufen, um Unter- und Überversorgung in den einzelnen Fächern zu beleuchten. Als eine der ersten Fachgesellschaften setzten jetzt auch die…

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Chronische Schmerzen

Manuelle Medizin kann umfangreiche Diagnostik und Medikamente ersparen

Bei jedem zweiten Patienten mit Schmerzen am Bewegungsorgan können Orthopäden und Unfallchirurgen keine strukturelle Ursache finden. Ihnen soll die manuelle Medizin, die auch die Osteopathie beinhaltet, helfen. Bisher kommt das alternative Verfahren, bei denen der Arzt ausschließlich mit den Händen behandelt, vor allem bei Kreuzschmerzen zum Einsatz. Experten zufolge könnten weit mehr…

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Fallpauschalen

Kliniken entlassen Patienten immer früher in die Reha

Akut-Kliniken verlegen ihre Patienten nach einer Operation aus Kostengründen immer früher in Rehabilitations-Kliniken. Diese versorgen die Neuankömmlinge mit Schmerzmitteln und Antibiotika und übernehmen mit dem Wundmanagement zunehmend Aufgaben analog zum Krankenhaus. In Einzelfällen werden Patienten in Abstimmung zwischen Operateur und Reha-Mediziner auch wieder zurück in die Klinik…

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Künstliche Gelenke

Screening auf Problemkeime vor OP senkt Infektionsrisiko

Kunstgelenke werden immer belastbarer und langlebiger. Die Zahl erneuter Operationen, beispielsweise infolge von Verschleiß oder Lockerung der Gelenkprothese, konnte in den letzten zwei Jahrzehnten nahezu um die Hälfte gesenkt werden. Bei einem von 100 Patienten mit einem neuen Kunstgelenk entzündet sich jedoch die Endoprothese nach dem Einsatz in den Körper. Eine solche periprothetische…

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Medizinische Implantate

Neuartige DLC-Oberflächen und weniger Revisionsoperationen

Einheilverhalten, Abrieb und Infektionsrisiko sind die Knackpunkte dauerhaft im Körper verbleibender Gelenkimplantate. Die maßgeblichen Implantateigenschaften durch Oberflächenmodifikationen entscheidend zu verbessern, ist das Ziel eines neuen, federführend an der Universität Augsburg und ihrem Anwenderzentrum für Material und Umweltforschung AMU angesiedelten Erkenntnistransferprojekts,…

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Toshiba mit neuem MRT

Leiser, sparsamer, kompakter – und viel besser

"Jetzt verstehe ich, warum sich die Chirurgen immer über unsere Bilder beschwert haben“, sagt Dr. med. Markus Sautter, niedergelassener Radiologe im bayerischen Germering, „aber lange konnten wir einfach keine bessere Bildqualität liefern.“ Seit Juli letzten Jahres hat sich das grundlegend geändert, denn nun liefert der kompakte Toshiba Vantage Elan 1,5 Tesla MRT-Bilder in…

Kniegelenk-OP

Endoprothetik-Experten raten zur Quote

Seit dem ersten Januar gilt: Krankenhäuser bekommen den Einsatz von Kniegelenks-Totalendoprothesen (Knie-TEP) nur dann von der Kasse erstattet, wenn sie diese Operation mindestens 50 Mal im Jahr durchführen. Die Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik e. V. (AE) unterstützt es ausdrücklich, dass Operateure Routine entwickeln, da dies die Qualität der Eingriffe sichert.

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Evidenz statt Heldentum

Konflikt- und Krisensituationen stellen die medizinische Versorgung vor spezifische Herausforderungen, die nur auf der Basis wissenschaftlicher Evidenz im Austausch von akademischer und der vor Ort tätigen Chirurgie zu bewältigen sind. Der EFORT-Kongress in London bietet dafür eine wichtige Drehscheibe auf europäischer Ebene an.

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O-scan – MRT on demand

Der O-scan bietet durch seine kompakte Bauform und die frei positionierbare Patientenliege die Möglichkeit zur optimalen Lagerung des Patienten. Der zusätzliche Monitor am Magneten zusammen mit der Real-Time-Sequenz macht die Patientenlagerung schnell und einfach.

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„Giftige“ Hüftendoprothesen?

Der Hüftgelenkverschleiß kann heute durch eine Endoprothese so erfolgreich behandelt werden, dass der künstliche Hüftgelenkersatz als die „Operation des 20. Jahrhunderts“ bezeichnet wurde. Mit der stetigen Einführung neuer Technologien gibt es allerdings immer wieder Prothesen, die die hohen Ansprüche an die dauerhafte Haltbarkeit nicht befriedigen können.

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