
Die Kunst der Differenzierung bei Knochentumoren
Die Kombination von PET und CT spielt eine zunehmende Rolle in der Krebsdiagnostik und die Diagnose von Knochentumoren bildet da keine Ausnahme.

Die Kombination von PET und CT spielt eine zunehmende Rolle in der Krebsdiagnostik und die Diagnose von Knochentumoren bildet da keine Ausnahme.

Im April 2012 hatte der indische Großkonzern Piramal die Molecular-Imaging-Pipeline von Bayer Healthcare übernommen; seither werden die erworbenen PET-Radiopharmaka in den Berliner Labors von Piramal Imaging weiter erforscht und entwickelt.

CT, PET, MRT, PET/CTund neuerdings MR/PET: Mittels Ganzkörperuntersuchungen lassen sich heute besser denn je systemische Vorgänge und Wechselwirkungen des Körpers darstellen und beurteilen. Im onkologischen Staging und in der Therapieverlaufskontrolle liefern diese bildgebenden Verfahren einen wichtigen Beitrag.

„Die Technik ist immer nur ein Vehikel. Wenn wir uns über Straßenverkehr unterhalten, dann geht es ja nicht darum, wie die Autos aussehen, sondern um strukturelle Themen.“ Wird Univ.-Prof. Dr. Bernd Hamm gebeten, einen Ausblick auf die Bildgebung im Jahr 2020 zu wagen, will er daher weniger über Technik, sondern viel mehr über Versorgungsstrukturen sprechen.

Lange Zeit war es lediglich eine Vision, die Magnetresonanztomografiemit der Positronenemissionstomografie zu vereinen. Heute ist aus der Vision Realität geworden, wenn auch noch keine verbreitete Routine. An den wenige MR-PET-Installationen, die es zurzeit in Deutschland gibt, wird hauptsächlich noch geforscht.

Was sich einmal trennt, findet selten wieder gänzlich zusammen. Völlig zu Recht, was die Ausbildungsspezialisierung in den Bereichen Radiologie und Nuklearmedizin betrifft. Denn das breite Spektrum, das beide Fächer mittlerweile abdecken, spricht eher für weitere Spezialisierungen denn für eine Harmonisierung.

Um es gleich vorwegzunehmen: In der Lungenbildgebung wird es auch noch in zehn Jahren die beiden Bildgebungsverfahren CT und MRT geben, davon ist Prof. Hans-Ulrich Kauczor, Professor für Radiologie und Ärztlicher Direktor an der Radiologischen Klinik der Universität Heidelberg, überzeugt.

Interview Prof. Hermann Helmberger, Präsident des 93. Deutschen Röntgenkongresses

Mit atemberaubendem Tempo haben sich die Fortschritte der Computertomographie in den letzten vier Jahrzehnten vollzogen. Welche technischen Meilensteine waren es, die das Verfahren immer weiter vorangetrieben haben? Und was ist in naher Zukunft zu erwarten?

Thorakale Neoplasien bedürfen sehr unterschiedlicher Therapieregime. Je nach Art und Ausbreitung des Tumors steht eine ganze Palette an Behandlungsverfahren parat, die von operativen über chemo- bis zu strahlentherapeutischen Angeboten reichen. Um die geeignete Therapie bestimmen zu können, bildet die CT-Bildgebung neben der histopathologischen Begutachtung das wichtigste diagnostische Tool.

Jedes Jahr erkranken etwa 20.000 Deutsche neu an einem malignen Lymphom. Im Laufe ihrer medizinischen Betreuung erhalten sie sowohl für das Staging als auch für die Therapiekontrolle eine Computertomographie – ganz im Gegensatz zu Betroffenen in anderen Ländern der Welt. Denn anders als in der Bundesrepublik wird die PET-CT auf internationaler Ebene für die Indikation Lymphom anerkannt und…

Demenzleiden gehen bereits in Frühstadien häufig mit Verhaltensauffälligkeiten einher: Oft erscheinen die Betroffenen teilnahmslos, antriebsgemindert, enthemmt oder ihr Essverhalten ändert sich. Mit Hilfe der Positronen-Emissions-Tomografie, kurz PET, konnten Wissenschaftler am Universitäts-klinikum Leipzig in Zusammenarbeit mit Forschern vom Leipziger Max-Planck-Institut für Kognitions-…

Im nächsten Jahr wird vieles anders auf dem Bayerischen Röntgenkongress: Die 65. Jahrestagung findet bereits Ende September statt und wandert Richtung Norden ins Frankenland, in die Universitätsregion Nürnberg-Erlangen. Der hier beheimatete Vorstandsvorsitzende der Bayerischen Röntgengesellschaft Prof. Dr. Reinhard Loose übergibt die Kongresspräsidentschaft vertrauensvoll in die Hände…
Der Stellenwert der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) alleine oder in Kombination mit einer Computertomographie (CT) für Patientinnen mit Ovarialkarzinom (Eierstockkrebs) ist derzeit Gegenstand einer Untersuchung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Die vorläufigen Ergebnisse hat das Institut am 18. Juli 2011 veröffentlicht. Danach ist es auf…

Bereits zum 31. Mal findet in der Zeit vom 23.-25. Juni 2011 der Kongress der Deutschen Gesellschaft für Senologie statt. In diesem Jahr können sich die mehr 2.500 erwarteten Teilnehmer auf das wunderschöne Dresden als Veranstaltungsort und damit auf ein Wiedersehen freuen...

Unter den gegebenen gesundheitsökonomischen Rahmenbedingungen sind Krankenkassen zunehmend an einer effektiven und effizienten medizinischen Versorgungspraxis interessiert. So können nun Brustkrebspatientinnen hoffen, dass sowohl die Diagnose als auch die Therapie deutlich verbessert werden.

Bayer HealthCare präsentiert präklinische Daten seiner Forschung mit neuartigen Substanzen auf der 102. Jahrestagung der American Association for Cancer Research (AACR, 2. - 6. April) in Orlando, Florida, USA. Die Daten basieren auf neuen Wirkmechanismen, die sowohl in der Therapie als auch in der Bildgebung bei Krebserkrankungen eingesetzt werden könnten.

Wer an die Zukunft der Bildgebung denkt, der denkt unweigerlich an das MR-PET. Die Faszinationskraft der neuartigen Hybrid-Technologie ist groß, vereint sie doch das Beste aus drei Bildwelten: Anatomie, Funktion und Stoffwechsel. Besonders große Hoffnungen weckt die Weiterentwicklung funktioneller Verfahren in der Onkologie. Wie groß der Nutzen dieser potenzierten Bildinformationen in der…

Dank Mikrobläschen und Goldnanopartikeln könnte der Ultraschall eines Tages eine wichtige Position innerhalb der molekularen Bildgebung einnehmen und beispielsweise im onkologischen Therapiemonitoring eine echte Alternative zum PET darstellen. Im Rahmen des Forschungsprojektes ForSaTum arbeiten Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum (RUB) und der RWTH Aachen derzeit an solchen…

Das New England Journal of Medicine veröffentlichte im April 2007 mit der COURAGE-Studie (Clinical Outcomes Utilizing Revascularization and Aggressive Drug Evaluation) eine Arbeit, die den Blick auf die KHK-Behandlung verändert hat (NEJM 2007;356:1503ff). In dieser zweiarmigen Studie wurden jeweils knapp 1.150 Patienten mit bekannter KHK und Ischämiehinweisen randomisiert mit einer optimalen…

Dorothe Krug und Petra Engels, beide als MTRA am Forschungszentrum Jülich tätig, blicken tagtäglich in die Zukunft ihres Berufsstandes. Denn im Bereich „Medical Imaging Physics“ ist neben einem 3 Tesla MR-PET seit Mai 2009 auch ein 9,4 Tesla Gerät als Prototyp im Einsatz. Über ihre Arbeit, Erfahrungen und die Herausforderungen bei der Entwicklung hin zur klinischen Einsatzbereitschaft…

Es wurde viel geforscht, getestet und diskutiert in den vergangenen Jahren und nun endlich tritt die molekulare Bildgebung aus dem präklinischen Schatten hinaus in die klinische Welt. „Die bewährten Ergebnisse der Forschungen jetzt auch in den Dienst der Patienten zu stellen, das ist derzeit die Hauptmarschroute in der molekularen Bildgebung“, so Prof. Dr. Fabian Kiessling, Leiter des…

Im Wettbewerb der konkurrierenden bildgebenden Methoden hat die MR-Diagnostik beim kolorektalen Karzinom nach Ansicht von Klaus Detmar, Oberarzt am Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Klinikum Nürnberg, die Nase nur in drei Punkten vorn: Zum einen beim Screening-Verfahren, bei dem die MRT aufgrund der Strahlungsfreiheit Vorteile zeigt. Zum anderen gilt das für das…

In Deutschland gibt es nach wie vor keine groß angelegte Studie, die für die Diagnose eines kolorektalen Karzinoms ein bestimmtes Verfahren empfiehlt. Ist die Kernspintomografie mit ihrem hohen Weichteilkontrast besser geeignet als das kombinierte Verfahren PET-CT, dessen Stärke in der Kombination von funktioneller und anatomischer Abbildung liegt? Und was machen wir mit der MR-PET, die schon…
Mit einem Teilnehmerrekord ging am 10. Oktober 2009 im Kölner Gürzenich neuroRAD, die 44. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neuroradiologie, zu Ende. Mehr als 1 300 Ärzte, Wissenschaftler und radiologisch-technische Assistenten informierten sich vor Ort über die neuesten Entwicklungen in der Neuroradiologie. Im Mittelpunkt des Kongresses standen vor allem Volkskrankheiten wie der…