
Video • Neurologie innovativ
Tattoo-Elektroden messen Hirnsignale
Forscher der TU Graz haben ultraleichte und auf der Haut kaum wahrnehmbare Tattoo-Elektroden entwickelt, die Langzeitmessungen von Hirnaktivitäten günstiger und einfacher machen.

Forscher der TU Graz haben ultraleichte und auf der Haut kaum wahrnehmbare Tattoo-Elektroden entwickelt, die Langzeitmessungen von Hirnaktivitäten günstiger und einfacher machen.

Bei der Heilung von Waden- oder Schienbeinbrüchen sind Komplikationen nicht selten. Der Knochen wird in diesen Fällen in einer Operation mit einem Implantat stabilisiert. Forscher der Universität des Saarlandes und des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz DFKI haben hierfür jetzt eine personalisierte Therapie entwickelt: Mit ihrem Verfahren können sie jedem Patienten das…

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie benötigen Krankenhäuser dringend Beatmungsgeräte zur Behandlung von COVID-19-Patienten. Als Antwort auf den oft bestehenden Mangel hat Materialise, ein auf 3D-Druck spezialisiertes Unternehmen aus Belgien, den so genannten Materialise NIP Connector entwickelt. Mit dem Adapter lassen sich in den meisten Krankenhäusern verfügbare Standardartikel in…

Die Herstellung hochempfindlicher Sensoren ist aufwendig: Viele verschiedene Prozessschritte und die nahezu staubfreie Umgebung spezieller Reinräume sind dafür nötig. Ein Forschungsteam aus der Materialwissenschaft der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und der Biomedizintechnik der Technischen Universität Moldawien hat jetzt ein Verfahren entwickelt, um äußert sensible und…

Um den Schutz seiner Mitarbeiter und Patienten durchgehend während der momentanen Corona-Pandemie sicherzustellen, beginnt das Universitätsklinikum Freiburg mit der eigenen Herstellung von bestimmter Schutzausrüstung. Die Klinik für Zahnärztliche Prothetik am Universitätsklinikum Freiburg nutzt hierfür in enger Zusammenarbeit mit der Abteilung für Zahnärztliche Prothetik,…

Während in der Elektrotechnik die Miniaturisierung schon weit vorangeschritten ist, füllt die Analyse- und Prozesstechnik in Medizin und Biochemie heute noch ganze Labore. Forschende der Universität Stuttgart und des Center for Free-Electron Laser Science (CFEL) in Hamburg haben nun eine Methode entwickelt, mit der sich ein Labor auf die Größe einer Nadelspitze miniaturisieren lässt. Sie…

Mit einem speziellen 3D-Drucker lebendiges Knochengewebe für komplexe Operationen herstellen: Daran forscht ein Team um Prof. Dr. Günter Finkenzeller, Forschungssektionsleiter an der Klinik für Plastische und Handchirurgie des Universitätsklinikums Freiburg, und Dr. Peter Koltay, leitender Wissenschaftler am Institut für Mikrosystemtechnik der Universität Freiburg.

3D-Drucker sind in immer mehr Haushalten zu finden. Forscher warnen jetzt vor möglichen Gesundheitsrisiken, die von den Geräten ausgehen: Beim Druckvorgang können Feinstaub und Gase entstehen, die in die Lunge eindringen und Entzündungen in den Bronchien und der Lunge selbst auslösen können. Das ist das Ergebnis einer Studie von Forschern des Georgia Institute of Technology. Die Experten…

Bereits sieben Menschen konnten die Gefäßmediziner am Universitätsklinikum Leipzig dank eines Gefäßmodells aus dem 3D-Drucker helfen und damit deren Leben retten. Denn ein individuell erstelltes Kunststoffmodell hilft den Ärzten, bei einer lebensgefährlichen Aussackung der Aorta, der Hauptschlagader, eine genau passende Prothese zu erstellen und zu implantieren. Das dabei genutzte…

Bioprinting ist zwar noch eine recht neue Technologie, doch betrachten Fachleute sie als eine der bahnbrechendsten Innovationen für die Zukunft der Medizin. Und obwohl das Potenzial für den 3D-Druck mit organischen Substanzen groß ist, der Weg bis die Technik zur klinischen Anwendung kommt, ist noch lang. Dies war die Kernaussage der Referenten des von der VDI-Gesellschaft Technologies of Life…

Die Medizin der Zukunft ist biologisch: Zerstörtes Gewebe wird künftig durch biologisch funktionelles Gewebe aus dem 3D-Drucker ersetzt. Ein Forscherteam des Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB entwickelt und optimiert seit Jahren in Kooperation mit der Universität Stuttgart Biotinten, die sich für die additive Fertigung eignen. Indem die Forscher die…

Aus Holz gewonnene Nanocellulose verfügt über erstaunliche Materialeigenschaften. Empa-Forscher bestücken den biologisch abbaubaren Rohstoff nun mit zusätzlichen Fähigkeiten, um Implantate für Knorpelerkrankungen mittels 3D-Druck fertigen zu können. Alles beginnt mit einem Ohr. Empa-Forscher Michael Hausmann entfernt das Objekt in Form eines menschlichen Ohrs aus dem 3D-Drucker und…

Tumorerkrankungen, Infektionen oder schwere Frakturen können die operative Entfernung von Knochen und den Einsatz von Implantaten notwendig machen. Fraunhofer-Forscher haben jetzt in Zusammenarbeit mit europäischen Partnern ein Verfahren entwickelt, mit dem sich Knochenimplantate aus einem speziellen Kunststoff mittels 3D-Druck äußerst passgenau, stabil und variabel herstellen lassen. Der…

Gedruckte Gewebskonstrukte sollen in Zukunft krankhafte oder zerstörte Gewebe von Patienten ersetzen. Ein Forscherteam der TU Dresden entwickelte gemeinsam mit Kollegen von der Universität Kopenhagen eine neue Methode, die eine zerstörungsfreie Messung der lokalen Sauerstoffkonzentration in solchen künstlichen Geweben erlaubt.

Roboter können den Arzt beim Aufspüren und Behandeln von Tumoren unterstützen, indem sie etwa eine feine Sonde an der richtigen Stelle positionieren. Damit die Robotik bildgebende Verfahren wie die Magnetresonanztomographie nicht stört, haben IPA-Ingenieure eine neue Antriebstechnik entwickelt.

Eine Sehhilfe wie aus einem Science-Fiction-Film haben jetzt Forscher in Minnesota erschaffen: Mit einem bionischen Auge aus dem 3D-Drucker sollen blinde und sehbehinderte Menschen wieder uneingeschränkt sehen können. Bis zum aktuellen Prototypen war es für die Wissenschaftler allerdings ein steiniger Weg.

Forscher der University of Illinois haben einen 3D-Drucker entwickelt, der aus Isomalt, einem Gemisch zweier Zuckeralkohole, komplexe Strukturen erzeugt, die zur Züchtung von biologischem Gewebe eingesetzt werden. Bei dem als "Free Form Printing" bezeichneten Verfahren entsteht ein wasserlösliches, formgebendes Gerüst, das im Bereich der medizinischen Forschung und des Biomedical…

In der täglichen Laborarbeit können Fehler bei der Probenbestimmung weitreichende Folgen haben. Die Objektträger- und Kassetten-Drucker der Signature-Serie von Primera Technology, einem führenden Hersteller von Spezialdrucksystemen, mindern dieses Risiko maßgeblich, da der Signature Slide Printer direkt auf Objektträger und der Signature Cassette Printer direkt auf Einbettkassetten druckt.…

Dreidimensionales Drucken ermöglicht das Herstellen äußerst kleiner und komplexer Strukturen auch in kleiner Serie. Durch ein am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entwickeltes Verfahren lässt sich erstmals auch Glas für diese Technik nutzen. Aufgrund seiner Eigenschaften wie Transparenz, Hitzebeständigkeit und Säureresistenz eröffnen sich mit der Verwendung von Glas im 3D-Druck…

Auf Basis anatomischer Daten werden im 3D-Druck-Verfahren patientenspezifische Implantate, anatomische Modelle, Schablonen und Bohrlehren hergestellt. Komplexe medizinische Eingriffe können damit besser geplant, vorbereitet und durchgeführt werden. Häufig initial von der Radiologie angefragt, profitieren vor allem die behandelnden Abteilungen. Der 3D-Druck von Biomaterialien zum langfristigen…

3D-Druck könnte bald die Produktion und Einnahme von Medikamenten revolutionieren. Die Arzneimittelzulassungsbehörde FDA in den USA hat nun die weltweit erste Pille offiziell zugelassen, die vollständig per 3D-Druck hergestellt wird.

Ob patientenangepasste Mikroimplantate oder Mikroimplantate mit Medikamentendepots – additive Verfahren sind bestens geeignet für die Herstellung solcher Bauteile. Wissenschaftler am Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) haben im Rahmen des Verbundvorhabens „REMEDIS“ Laserstrahlschmelz-Verfahren etabliert, um Implantate aus Platin, Nickel-Titan (NiTi) oder Edelstahl vollautomatisch…

Intrakranielle Aneurysmen stellen abhängig von Größe oder Morphologie ein Risiko dar. Eine Möglichkeit der Behandlung bieten endovaskuläre Verfahren. Gerade komplexe Aneurysmen erfodern allerdings ein hohes Maß an Planung. Das Universitätsklinikum Eppendorf arbeitet daher gemeinsam mit der Technischen Universität Hamburg-Harburg an dem Projekt Aneurysm Like Synthetic bodies for Testing…

Bei Patienten mit einer besonderen Form des Lungenhochdrucks kann mit Hilfe von Ballonkathetern eine deutliche Verbesserung der Beschwerden erreicht werden. Durch eine CT-gestützte 3D-Rekonstruktion der Blutgefäße in der Lunge kann diese aufwändige und komplikationsanfällige Behandlung sehr viel sicherer gemacht werden: Die Ballons lassen sich zielgenauer platzieren und…