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Premiere für neuartige Aortenprothese
Die Implantierung einer neuartigen maßgeschneiderten Prothese in Wien ermöglicht nun auch Patienten mit einem komplexen Aortenaneurysma eine schonende endovaskuläre Behandlung.

Die Implantierung einer neuartigen maßgeschneiderten Prothese in Wien ermöglicht nun auch Patienten mit einem komplexen Aortenaneurysma eine schonende endovaskuläre Behandlung.

Anlässlich des 140. Deutschen Chirurgie Kongresses (DCK 2023) in München diskutieren Experten das Für und Wider der Systeme im OP - und ob die Technik künftig auch ohne Menschen auskommt.

Die interventionelle Radiologie ermöglicht mit bildgebenden Untersuchungsverfahren gezielte und hochpräzise therapeutische und diagnostische Eingriffe ohne Narkose und große Schnitte. Jedoch sorgen alte Konzepte, die chirurgische Eingriffe als Mittel der Wahl sehen, bisher dafür, dass dieser Teilbereich der diagnostischen Radiologie ein Schattendasein fristet. Prof. Dr. Marco Das, Chefarzt…

Bei der operativen Entfernung der Speiseröhre senkt ein roboterassistierter minimalinvasiver Eingriff das Risiko für Muskelschwund (Sarkopenie) gegenüber einer offenen Operation erheblich.

Zum heutigen "Tag der Patienten" sprechen Experten über die Vorteile interventionell-radiologischer Eingriffe bei Venenerkrankungen wie der "Schaufensterkrankheit" pAVK.

Zeitdruck führt bei minimalinvasiven operativen Eingriffen zur Steigerung der ausgeübten Kraft und Fehlerrate – sowohl bei Medizinstudierenden als auch bei erfahrenen Chirurgen.

OP-Roboter gewinnen zunehmend an Bedeutung, doch in der Viszeralchirurgie spielten sie lange kaum eine Rolle. Dabei hat die Technik nicht nur ihre Wurzeln in diesem Bereich, sondern bringt viele Vorteile für Operateure, sagt Prof. Dr. Beat Müller. Der Experte spricht auf dem Viszeralchirurgie-Kongress in Hamburg über die Vorteile der robotischen Unterstützung.

Per Vagusnerv-Stimulation der Ohrmuschel (kurz aVNS) wollen Wiener Forscher Entzündungen bei schweren Verläufen von Covid-19 mindern. Eine neue Studie zeigt den therapeutischen Mehrwert.

Eine neue Hightech-Nadel soll beliebig tief in den menschlichen Körper eindringen, um Gewebepartikel zu entnehmen, Chemotherapeutika zu transportieren und Risse in Blutgefäßen zu nähen.

Werden Nierensteine für eine Entfernung zertrümmert, bleiben oft Fragmente zurück, die neue Beschwerden auslösen können. Ein neues Hydrogel soll den Abtransport der Steinreste ermöglichen.

Schwerste Kopfschmerzen im Stehen, die im Liegen schnell verschwinden: Ein Team aus Freiburg stellt in einer neuen Arbeit Diagnose- und Therapiemöglichkeiten zum spontanen Liquorverlustsyndrom vor.

Eine Studie des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung überprüft, ob Patienten mit einer undichten Trikuspidalklappe von einer Katheter-gestützten Reparatur der Herzklappe profitieren.

Mithilfe des so genannten SWIR-Mikroskopsystems wollen Forscher Cholesteatome und andere bakterielle Belastungen besser erkennen und sicher beseitigen.

Auf dem Garmisch-Symposium widmet sich Prof. Dr. Moritz Wildgruber, Leitender Oberarzt am LMU Klinikum München, der kontrastmittelgestützten CT bei traumatischen Gefäßverletzungen der zentralen großen Gefäße sowie der parenchymatösen Organe.

Dünn wie ein Haar: Forscher haben einen winzigen biokompatiblen, mikroelektronischen und mit Sensor- und Aktuator-Funktionen ausgestatteten Mikro-Katheter für minimalinvasive Eingriffe entwickelt.

Die Einführung der Robotik in der minimalinvasiven Chirurgie hat eine große Dynamik ausgelöst. Experten gehen davon aus, dass diese Technologie die „Zukunft der Chirurgie“ bestimmen und darüber hinaus vielen Patienten Zugang zu minimal invasiven Operationen ermöglichen wird. Mit der Entwicklung der Technologie werden die Systeme immer kompakter, flexibler und kosteneffizienter. Auch im…

Ein dauerhaftes Sausen, Zischen, Rauschen oder gar Klingeln in den Ohren ist nicht nur lästig, sondern kann dazu führen, dass Betroffene keinen Schlaf mehr finden, sich quälen oder gar depressiv und suizidal werden. Doch einigen Patienten kann geholfen werden. Bestätigt die radiologische Untersuchung beim pulsatilen Tinnitus eine vaskuläre Ursache, kann dieser bereits nach nur einer…

Sogenannte „kalte“ Schilddrüsenknoten lassen sich dauerhaft mit einer minimalinvasiven Hitzebehandlung verkleinern, der Radiofrequenzablation (RFA). Das zeigen Ergebnisse aus Korea, wo die Methode seit fünfzehn Jahren etabliert ist. Auch in Deutschland bestätigen Nuklearmediziner die Wirksamkeit des relativ neuen Verfahrens. „Wir streben bei kalten Knoten mit der RFA eine…

Geht es nach Forschern der Universität Twente, so steuern Roboter bei minimalinvasiven Eingriffen künftig die Katheterspitze zum Ziel, etwa zu einer Herzklappe, die ausgetauscht werden muss. Die Steuerung übernimmt ein Magnetfeld, das von außen auf die magnetische Spitze des Katheters wirkt.

Das St. Marien-Krankenhaus Siegen hat im April 2017 Robotic-Geschichte geschrieben: Als erstes Krankenhaus in Deutschland hat es ein Robotic-System des Herstellers Transenterix in der Chirurgie eingeführt. Inzwischen wurden mit dem Senhance® Surgical Robotic System mehr als 450 Operationen durchgeführt, und die Expertise von Prof. Dr. Dietmar Stephan, Leiter der minimal-invasiven Chirurgie,…

Als erstes Krankenhaus in der Region Niederrhein ging das Evangelische Krankenhaus Wesel (EVK) im August 2019 mit einem Robotersystem an den Markt. Das Senhance® Surgical Robotic System der Firma Transenterix wurde zunächst für minimal-invasive Operationen in der Allgemeinchirurgie eingesetzt, inzwischen konnte der Einsatzbereich deutlich erweitert werden. Die Erfahrungen sind durchweg…

Wenn die Klappe zwischen Hauptschlagader (Aorta) und Herz ersetzt werden muss, steht den Ärzten ein minimalinvasives Verfahren zur Verfügung, die Transkatheter-Aortenklappen-Implantation TAVI (Transcatheter Aortic Valve Implantation). Dabei wird die neue Klappe mittels eines Katheters über die Leistenarterie geschoben und im Herz platziert. Eine Studie des Herzzentrums Leipzig in…

Als weltweit erster Standort nimmt die Abteilung für Kardiologie des Robert-Bosch-Krankenhauses in Stuttgart ab sofort einen hochmodernen Katheter-Arbeitsplatz für die Behandlung von herzkranken Patienten in Betrieb. Die Azurion-Plattform der nächsten Generation setzt dabei neue Maßstäbe in der bildgeführten Therapie unterschiedlichster Krankheiten.

Die von Radiologen des Universitätsklinikums Jena geleitete EffPac-Studie verglich die Katheterbehandlung mit beschichteten und unbeschichteten Ballons bei Gefäßverschluss am Oberschenkel. Im Ergebnis der multizentrischen Studie erweisen sich die Wirkstoffbeschichtungen als überlegen. Die vollständige Überprüfung der Studienkohorte zwei Jahre nach der Intervention ergab zudem keine…

Ende Oktober 2019 ist der Siemens Healthineers AG ein erster großer Schritt hin zur Behandlung von Patienten entlang des gesamten klinischen Pfades gelungen: Die Übernahme von Corindus Vascular Robotics, Inc. sollte bildgestützte Diagnose und robotergestützte Therapie zusammenbringen. Dank des von Corindus entwickelten, produzierten und vertriebenen endovaskulären Robotersystems CorPath GRX…