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Neues KI-Modell erkennt mehr als 170 Krebsarten
Ein neues KI-Modell analysiert spezifische Merkmale am Erbgut von Tumoren, gewonnen unter anderem aus Nervenwasser, um Krebs schnell und zuverlässig zu klassifizieren.

Ein neues KI-Modell analysiert spezifische Merkmale am Erbgut von Tumoren, gewonnen unter anderem aus Nervenwasser, um Krebs schnell und zuverlässig zu klassifizieren.

Eine Ausgründung der Technischen Universität München (TUM) entwickelt virenbasierte Krebstherapien, die körpereigene Abwehrkräfte im Kampf gegen die Krankheit mobilisieren.

Forscher haben in einer prospektiven Studie einen Labortest für die Überwachung von Risikopatienten untersucht, der Bauchspeicheldrüsenkrebs in einem noch heilbaren Stadium diagnostizieren kann.

Bei Patienten mit Speiseröhrenkrebs entscheidet nicht nur die Chemotherapie, sondern vor allem das Immunsystem über den Erfolg der Behandlung. Das zeigt eine jetzt veröffentlichte Studie.

Störungen der körpereigenen inneren Uhr – also der zirkadianen Uhr – können laut einer neuen Studie die Nebenwirkungen einer gängigen Krebstherapie verstärken.

Wie entstehen Metastasen? Eine verbreitete Theorie erklärt die Krebs-Streuung mit einem fehlgeleiteten Organbildungs-Prozess. Forscherteams haben sich zusammengetan, um Licht ins Dunkel zu bringen.

Forschern ist es nun gelungen, die Nebenwirkungsrisiken einer Protonentherapie bei Hirntumoren besser abzuschätzen und durch neuartige Planungsverfahren deutlich zu senken.

Zum 1. Mai übernimmt Prof. Judith Gebauer die neugeschaffene Professur „Cancer Survivorship“ an der Universitätsmedizin Leipzig. Die 38-Jährige wechselt vom Universitätsklinikum Schleswig Holstein (Campus Lübeck) nach Leipzig. Dort hat sie seit 2014 die Langzeitnachsorge für Erwachsene nach Krebs im Kindes- und Jugendalter erfolgreich aufgebaut.

Einem Team der Technischen Universität München (TUM) ist es gelungen, eine abnehmende Nierenfunktion infolge bestimmter Krebstherapien mit einem KI-gestützten Tool frühzeitig vorherzusagen.

Können sich bei einer Biopsie zur Untersuchung von Krebs Tumorzellen ablösen, die dann im Körper Metastasen bilden? Experten des DKFZ sprechen über diese Sorge, die viele Patienten umtreibt.

Diagnostik und Therapie näher zusammenbringen – das ist die Grundidee hinter Theranostik. Mit der Weiterentwicklung seiner PET/MR-Scanner will Siemens Healthineers diesen Ansatz voranbringen. Andreas Schneck, Leiter des Bereichs MRT bei Siemens Healthineers, spricht über das auch auf dem Europäischen Radiologiekongress ECR in Wien vorgestellte neue System und seine Vorteile bei Diagnostik…

Prof. Dr. Michael Böttcher entwickelt und nutzt molekularbiologische Ansätze zur Editierung menschlicher Genome, um genetische Netzwerke bei Krebs zu untersuchen. Seit dem 1. April 2025 ist er Professor für Molekulare Medizin der Signaltransduktion an der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU).

Mithilfe dreidimensionaler Organoid-Modelle wollen Forscher verschiedene molekulare Situationen für Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren vor und während der Therapie modellieren.

Für ihre herausragende Forschung im Bereich der personalisierten Krebstherapie wird Prof. Dr. Dr. Melanie Börries mit dem Deutschen Krebspreis 2025 in der Kategorie „Translationale Forschung“ ausgezeichnet.

Der Kölner Kinderonkologe und Krebsforscher Univ.-Prof. Dr. Matthias Fischer, Leiter der Experimentellen Pädiatrischen Onkologie an der Uniklinik Köln, wird für seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen zur Erforschung des Neuroblastoms mit dem Deutschen Krebspreis 2025 in der Kategorie „Experimentelle Forschung“ ausgezeichnet.

Forscher haben ein Testsystem entwickelt, das menschliche Zellen auf einer Seidenmatrix nutzt, um Wirkstoffe unter realistischen Bedingungen zu testen – schneller, präziser und ohne Tierversuche.

Im Zuge des Gemeinschaftsprojektes DECIPHER-M nutzen Forschende Künstliche Intelligenz (KI), um die Ausbreitung von Krebszellen anhand klinischer Routinedaten besser zu verstehen.

Von großen Sprachmodellen (LLM) bis zu neuen Gentherapien: Die Frühjahrstagung der DGHO beleuchtete aktuelle Entwicklungen in der Hämatologie und Medizinischen Onkologie.

Eierstockkrebs wird häufig erst im fortgeschrittenen Stadium erkannt, denn zunächst gibt es keine Beschwerden. Eine Entfernung der Eileiter verringert das Risiko deutlich, berichten Experten.

Das Li-Fraumeni-Syndrom (LFS) ist selten, erhöht das Risiko für Krebs bei Betroffenen jedoch stark. Neue Forschung ermöglicht maßgeschneiderte Untersuchungen zur Früherkennung.

In einem neuen Ansatz gegen den aggressiven PDAC-Bauchspeicheldrüsenkrebs setzen zwei Forscherinnen die Tumorumgebung gegen den Krebs ein.

Das Multiple Myelom schreitet in seiner Hochrisiko-Form schnell voran und hat daher eine schlechte Prognose. Die Kombination zweier diagnostischer Methoden soll die Früherkennung verbessern.

Die schimmernd-blauen Flügel des Morpho-Schmetterlings sind nicht nur schön anzusehen, sondern könnten auch dabei Helfen, Krebs besser und schneller zu diagnostizieren.

Forscher entdeckten jetzt eine seltene, aber schwerwiegende Nebenwirkung der CAR-T-Zell-Immuntherapie bei Patienten mit Lymphom oder Multiplem Myelom.

Pankreaskrebs ist von einem dichten Netz von Nerven durchzogen. Forscher sehen in der Blockade dieser Verbindungen einen vielversprechenden Weg, den Krebs zu behandeln.