
Artikel • Zerebrale Tumoren
Bildgebung in der Neuroonkologie
Die kernspintomographische und nuklearmedizinische Bildgebung zerebraler Tumoren hat in den letzten Jahren einen erheblichen technischen und medizinischen Fortschritt durchlaufen.

Die kernspintomographische und nuklearmedizinische Bildgebung zerebraler Tumoren hat in den letzten Jahren einen erheblichen technischen und medizinischen Fortschritt durchlaufen.

„Die Schlaganfalltherapie endet nicht mit der Entlassung aus der Stroke Unit“, sagt Professor Gereon R. Fink auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie in Leipzig.

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend…

Gibt es "gehirngesundes" Essen? Altersforscher haben Nahrungsinhaltsstoffe identifiziert, die Selbstreinigungsprozesse in den Gehirnzellen ankurbeln und vor neurodegenerativen Erkrankungen wie der Alzheimer- oder der Parkinson-Krankheit schützen könnten.

Neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer, Parkinson und Huntington verursachen Proteinablagerungen in den Nervenzellen der Betroffenen - diese wuchern dort wie Unkraut. Ob diese Ablagerungen schädlich sind und wie der Körper damit umgeht, damit haben sich nun Forscher des Max-Planck-Instituts mithilfe einer neuen Technik befasst.

Nicht nur Gourmets ist Curry seit Langem als pikanter Begleiter in der Küche bekannt. Doch das in der Gewürzmischung enthaltene Curcumin regt nicht nur Geschmacksnerven an, sondern könnte auch bei neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer wirksam sein.

Der Orientierungssinn zählt zu den herausragenden Fähigkeiten des menschlichen Geistes. Im Alter kann diese Begabung allerdings nachlassen – und eine Alzheimer-Erkrankung kann diese Entwicklung noch verschärfen.

Krankheitserreger und Abfall beseitigen – das ist die Hauptaufgabe von Mikrogliazellen. Sie gehören zur Gruppe der Nicht-Nervenzellen im Gehirn, deren Aufgabe es ist, unsere Denkzellen bei der Arbeit zu unterstützen. Anders als bisher angenommen können die Fresszellen bei Mäusen genauso lange leben wie die Maus selbst.

Epilepsie ist eine der vier häufigsten neurologischen Erkrankungen. Die Therapie der Epilepsien hat in den letzten Jahren große Fortschritte erzielt. Ein chirurgischer Eingriff kann sogar zur Heilung führen. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist die am Kepler Uniklinikum mögliche SPECT-Untersuchung.

Sensorische Nervenzellen haben die Aufgabe, Reize unserer Umwelt wahrzunehmen und an das Gehirn weiterzuleiten. Nun haben Wissenschaftler der Universitäten Leipzig und Würzburg erstmals am Tiermodell der Fruchtfliege beobachten können, wie eine bisher wenig erforschte Klasse von Rezeptorproteinen als molekulare Antennen für die Wahrnehmung von mechanischen Reizen in die Kommunikation von…

Forscher der Universitätsmedizin Göttingen und des Italienischen Instituts für Technologie entwickeln neues Verfahren für die Sinnesforschung: Aus den Reaktionen von Nervenzellen auf Sinnesreize lassen sich die Verschaltungen der Nervenzellen in einem Netzwerk sichtbar machen.

Heute vom Fahrrad gestürzt und in zehn Jahren an Epilepsie erkrankt? Solche Zusammenhänge wirken weit hergeholt, sind aber durchaus möglich, sagen Freiburger Forscherinnen und Forscher.

Nach einem Schlaganfall treten bei den Betroffenen häufig Sprachprobleme auf, denn wichtige Areale ihres Sprachnetzwerkes im Gehirn wurden verletzt. In manchen Fällen können bestimmte sprachliche Fähigkeiten wiedererlangt werden, in anderen bleiben sie jedoch für immer verloren. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften (MPI CBS) in Leipzig haben nun…

Das Startup ki elements hat das Ziel, die Arbeit von Gesundheitsexperten mit KI-gestützten Sprachanalysen zu verbessern. Davon könnten weltweit fast 44 Millionen Menschen profitieren, die an neurodegenerativen Erkrankungen leiden.

Mehr als 5.000 Mal täglich tippen intensive Smartphone-Nutzer auf den Touchscreen ihrer Mobiltelefone. Wie eine auf dem Kongress der European Academy of Neurology in Amsterdam vorgestellte Studie zeigt, kann diese Fingerakrobatik die Hand- und Armnerven erheblich belasten. Im schlimmsten Fall können intensive Nutzer ein Karpaltunnel-Syndrom entwickeln.

Neuste Studien haben gezeigt, dass das Gehirn Entscheidungen über visuelle und auditive Reize trifft, indem es auf bereits abgespeicherte sensorische Befunde zurückgreift. Dieser Prozess wird von einem neuronalen Netz im vorderen Stirnlappenbereich und im hinteren Parietalbereich des Gehirns gesteuert.

Bisher gingen Forscher davon aus, dass Narkosemittel die Signalübertragung zwischen verschiedenen Hirnarealen unterbrechen und man deshalb bewusstlos wird. Neurowissenschaftler der Goethe-Universität sowie des Göttinger Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation fanden jetzt heraus, dass die Ursache offenbar an anderer Stelle zu suchen ist.

Laborversuche und Daten aus Untersuchungen von Menschen mit Schizophrenie deuten auf neue Möglichkeiten der Diagnose und individualisierten Behandlung hin. Dabei geht es um die Messung der Konzentration eines an der Genregulation beteiligten Proteins im Blut und darum, dessen Aktivität medikamentös zu beeinflussen.

Ein neues Gerät soll schwersthirngeschädigten Menschen helfen, mit anderen Personen zu kommunizieren. Der „NeuroCommTrainer“ soll Gehirnsignale verstehen und den Patienten durch EEG-Messung zum Beispiel ermöglichen, mit „Ja“ und „Nein“ zu antworten. Der Clou: Das System trainiert mit den Patienten, ihre Gehirnaktivitäten gezielt zu steuern.

Menschen, die nach einer Kopfverletzung bewusstlos sind, sollten schnellstmöglich in ein Krankenhaus transportiert werden, wo eine CT zur Diagnose von Hirnblutungen und ein neurochirurgischer Bereitschaftsdienst ständig vorhanden sind. Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass eine Kompression oder Verletzung des Hirnstamms das Koma auslöst. Eine rechtzeitige Operation kann dann lebensrettend…

Säuglinge, bei denen eine bestimmte Epilepsie in den ersten drei Lebensmonaten ausbricht, profitieren von anderen Medikamenten als Kinder, die später erkranken. Diesen Unterschied hat ein internationales Forscherteam unter Federführung deutscher Neuropädiater und Neurologen jetzt für Epilepsien, die durch eine Mutation des Gens SCN2A verursacht werden, aufgedeckt.

In Europa leiden rund 42 Millionen Menschen unter chronischem Tinnitus. Die störenden Ohrgeräusche führen bei vielen Betroffenen zu einer nachhaltigen Einschränkung ihrer Lebensqualität. Eine allgemein wirksame Behandlungsmethode für das sehr individuelle Krankheitsbild gibt es bisher nicht. Die EU stellt nun im Rahmen ihres Forschungs- und Entwicklungsprogramms „Horizon 2020“ 3,8 Mio.…

Das komplexeste Organ des Menschen ist sein Gehirn. Aufgrund dieser Komplexität und aus ethischen Gründen ist es für wissenschaftliche Untersuchungen schlecht zugänglich – beispielsweise zur Erforschung neurodegenerativer Erkrankungen wie Parkinson. Wissenschaftlern des Luxembourg Centre for Systems Biomedicine (LCSB) der Universität Luxemburg ist es jetzt ausgehend von menschlichen…

Eine neue seltene Muskelkrankheit haben Forscher der Ruhr-Universität Bochum (RUB) entdeckt. Ursache für die vererbbare Erkrankung ist ein Defekt im Gen BICD2, der sich in veränderten zellulären Transportprozessen in Skelettmuskelzellen äußert. Betroffene leiden an Muskelschwäche in den Beinen, einem unsicheren Gang und der ständigen Gefahr zu stolpern.

Einen entscheidenden Regulator für die Bildung von Blutgefäßen im sich ausbildenden Rückenmark während der Embryonalphase haben Heidelberger Neurowissenschaftler identifiziert. Sie konnten zeigen, dass spezielle Nervenzellen – sogenannte Motoneuronen – diesen Vorgang kontrollieren. Durchgeführt wurden die Forschungsarbeiten unter der Leitung von Dr. Carmen Ruiz de Almodóvar am…