
Dauerbrenner im Tumorboard
Lebermetastasen sind eine häufige Begleiterscheinung vieler Tumorerkrankungen. Bei der Behandlung schlägt die Stunde der interventionellen Radiologie.

Lebermetastasen sind eine häufige Begleiterscheinung vieler Tumorerkrankungen. Bei der Behandlung schlägt die Stunde der interventionellen Radiologie.

Vor einem Jahr feierte die Arbeitsgemeinschaft (AG) Onkologische Bildgebung in der Deutschen Röntgengesellschaft (DRG) auf dem Deutschen Röntgenkongress ihren Einstand. An diesem Kongressmittwoch findet die erste Mitgliederversammlung statt.

Die neuen Methoden der Radiologie können viel mehr, als in den standardisierten Evaluierungskriterien für Therapie-Response-Studien vorgesehen ist.

Röntgenstadt nennt sich die ehemalige Tuchmacherstadt Lennep heute. Wilhelm Conrad Röntgen, der aus einer alten Tuchmacherfamilie stammt, wurde hier geboren und verbrachte hier seine ersten Lebensjahre.

Wer als Mediziner etwas mit Menschen machen möchte, der entscheidet sich nicht unbedingt für das technik- und bildlastige Fach „Radiologie“. Dabei besteht das Berufsbild aus sehr viel mehr als nur aus Bildaufnahmen. Der Radiologe wird zunehmend zum therapeutischen und betreuenden Arzt.

Wie Nierenkrebs entsteht, konnte bisher nicht eindeutig geklärt werden. Fest steht, dass bösartige Nierenneubildungen häufig schon früh entdeckt werden – meistens als Zufallsbefund während einer Ultraschalluntersuchung. Was aber tun, wenn man solche inzidentellen Nierentumoren findet?

… sagt Prof. Dr. Bernward Passlick, der am Freitag den Vorsitz beim Thoraxtag zur Diagnostik und Therapie des Emphysems beim diesjährigen Röntgenkongress in Hamburg hat. Sprechen wird er dann über die chirurgische Therapie des Emphysems.

Bei Asthma kommen bildgebende Verfahren nur in manchen Fällen ins Spiel. In Zukunft könnte sich das ändern.

Die Interventionelle Radiologie (IR) in Europa befindet sich an einem aufregenden Punkt ihrer Entwicklung: Die Bemühungen zur Vereinheitlichung von Ausbildung und Zertifizierung tragen Früchte, das Regulierungsumfeld ist ausgesprochen innovationsfreundlich und die Forschung liefert stetig neue Belege der klinischen Effektivität.

Der Kopf ist noch immer das Lieblingsbetätigungsfeld der Wissenschaftler, die sich mit der 7 Tesla Bildgebung beschäftigen. Kopfbildgebung bestreitet ein „atemunabhängiges“ Abbildungsfeld, bei dem das gesamte Potenzial der Ultrahochfeldbildgebung in eine extrem hohe Auflösung bei längeren Aquisitionszeiten investiert werden kann.

Die radiologische Response-Beurteilung bei Tumortherapien sollte in der Aus- und Weiterbildung verankert und die entsprechenden Kriterien müssen in der klinischen Routine angewandt werden.

Wie bei jeder onkologischen Erkrankung gleicht auch bei den Patienten mit Lungenmetastasen kein Fall dem anderen. Die Wahl der therapeutischen Optionen sollte darum immer im interdisziplinären Team unter Abwägung aller Vor- und Nachteile der einzelnen Methoden getroffen werden.

Wassermoleküle werden als körpereigenes Kontrastmittel verwendet, um lokale Gewebestrukturen dreidimensional aufzulösen“, so beschreibt Dr. Gregor Kasprian von der Universitätsklinik für Radiodiagnostik der Medizinischen Universität Wien das Prinzip der Diffusions-Tensor-Bildgebung (DTI).

Das Gehirn verbraucht etwa 20 Prozent des Sauerstoffs im Gesamtkörper. Ist die Blutzufuhr eingeschränkt oder ganz unterbrochen, kommt es zu irreparablen Zellschäden.

Der diesjährige Kongress der International Cancer Imaging Society (ICIS)findet vom 9. bis 11. Oktober 2014 in Heidelberg statt. Schwerpunkt der Veranstaltung, die unter Vorsitz von Prof. Heinz-Peter Schlemmersteht, sind die globalen Herausforderungen der onkologischen Bildgebung.

Als eines der ersten radiologischen Institute in Deutschland hat das Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Neuroradiologie des Universitätsklinikums Essen im Jahr 2000 das Qualitätsmanagement (QM) nach DIN EN ISO 9001 eingeführt. Nach einem Dreivierteljahr Vorbereitungszeit stellte man sich der externen Zertifizierung, die seither alle drei Jahre wiederholt wird.

Leichter, kleiner, schneller und sehr gute Bilder liefernd, setzt die Radiologie wieder zunehmend auf das lange vernachlässigte Verfahren.

Wiener Charme trifft norddeutsche Bodenständigkeit. Diagnosen, radiologische Therapiemöglichkeiten und das konventionelle Röntgenbild treffen auf moderne Schnittbildverfahren. Der diesjährige Röntgenkongress in Hamburg ist voller Zweiklänge und Begegnungen.

Trotz modernster bildgebender Verfahren ist die konventionelle Röntgenaufnahme unverzichtbar, vor allem auch in der Skelettradiologie. Ein Gespräch mit Univ.-Prof. Dr. Herwig Imhof.

Radiologische Bilder auf dem Tablet oder Smartphone zu betrachten ist längst eine Realität, die in vielen deutschen Kliniken Einzug gehalten hat. Gerade am Patientenbett oder im Hintergrunddienst stellen die kleinen Geräte eine wesentliche Arbeitserleichterung dar. Doch wie weit kann und darf dieser technische Fortschritt gehen?

Die konventionelle Röntgenthoraxaufnahme stellt eine Modalität dar, deren umfangreiches diagnostisches Potenzial voll ausgeschöpft werden sollte.

Philips gab kürzlich die Einführung des EmboGuide bekannt, der neuesten Innovation im Bereich interventionelle Onkologie zur Behandlung schwer erreichbarer und inoperabler Tumoren.

Die Deutsche Röntgengesellschaft beauftragte 2010 Frau Dr. Gabriele Moser, eine anerkannte Fachhistorikerin für Medizingeschichte, mit der Erforschung der DRG in den Jahren 1933-1945. Die Ergebnisse werden nun in Hamburg in Form einer Ausstellung präsentiert.

Konkreter diagnostizieren, genauer lokalisieren, gezielter biopsieren – so könnte man in einer Formel den Nutzen zusammenfassen, den das neue CSC-Modul für Prostatabefundung Radiologen künftig bieten soll.

Positronen-Emissions-Tomographie (PET) und Computertomographie (CT) sind bei der Kardiobildgebung in hohem Maß komplementär“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Marcus Hacker, Leiter der Abteilung für Nuklearmedizin der Universitätsklinik für Radiologie und Nuklearmedizin der Medizinischen Universität Wien