
Jun.-Prof. Dr. Stephan Culemann
Biogerontologie: Forschung für gesundes Altern
Stephan Culemann ist neuer Juniorprofessor für Biogerontologie an der Universitätsmedizin Halle

Stephan Culemann ist neuer Juniorprofessor für Biogerontologie an der Universitätsmedizin Halle

Das Herpes-Simplex-Virus Typ 1 (HSV-1) ist für die Meisten nur unangenehm, für immunschwache Menschen aber durchaus lebensgefährlich. Ein neuentdeckter Antikörper könnte die Infektion verhindern.

Eine weiterentwickelte Form der CAR-T-Zelltherapie soll künftig auch bei soliden Tumoren wie Eierstock- oder Brustkrebs eingesetzt werden. Erste Ergebnisse sind vielversprechend.

Patienten mit Autoimmunerkrankungen haben ein erhöhtes Risiko für Magen- und Darmkrebs, wie eine neue Studie zeigt. Diese Erkenntnis kann für eine bessere Vorsorge genutzt werden.

Frauen mit Lupus (SLE) wurde früher generell von einer Schwangerschaft abgeraten – zu groß waren die Risiken für Mutter und Kind. Mittlerweile sind diese Zeiten vorbei, erklären DGRh-Experten.

Tuberkulose stellt für immungeschwächte Menschen eine große Gefahr dar. Der Standardtest reicht jedoch nicht aus, um eine Infektion bei diesen Patienten vorherzusagen, wie neue Forschung zeigt.

Leberzirrhose erhöht das Risiko, an bakteriellen Infektionen zu erkranken und zu versterben, deutlich. Forscher wollen nun per KI die Diagnostik verbessern und Behandlungen personalisieren.

Weil immer mehr Patienten von der CAR-T-Zelltherapie profitieren, geraten zunehmend langfristige Nebenwirkungen wie Infektionen in den Blick. Eine strukturierte Strategie soll dabei helfen.

Ein neuer Wirkstoffkomplex tötet Krebszellen auf eine so geschickte Art, dass sie im Sterben dem Immunsystem den Weg zu Metastasen zeigt, die sich an entfernten Orten im Körper entwickeln.

Nachhaltig veränderte Immunreaktionen nach einer Infektion mit dem Influenza-A-Virus führen dazu, dass der Körper Pneumokokken nicht mehr angemessen abwehren kann, wie neue Forschung zeigt.

Prof. Dr. Ivonne Regel verstärkt seit dem 1. Juli 2025 als Professorin für Tumorimmunologie die Medizinische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU).

Eine Ausgründung der Technischen Universität München (TUM) entwickelt virenbasierte Krebstherapien, die körpereigene Abwehrkräfte im Kampf gegen die Krankheit mobilisieren.

Bei Darmkrebs gelten lmmuntherapien als Hoffnungsträger, doch die Behandlung schlägt nicht bei jedem Patienten an. Neue Forschung untersucht, wie das Potenzial trotzdem ausgeschöpft werden kann.

Welche Rolle spielt das Immunsystem bei systemischer Sklerose oder dem Sjögren-Syndrom? Forscher sind dieser Frage nachgegangen – und haben mögliche Anhaltspunkte für neue Therapien entdeckt.

Mit Antikörpern beladene Gewebe aus Kieselgel, die das Immunsystem stimulieren, sollen künftig das Auftreten von Metastasen nach einer überstandenen Brustkrebs-Erkrankung verhindern.

Bei Patienten mit Speiseröhrenkrebs entscheidet nicht nur die Chemotherapie, sondern vor allem das Immunsystem über den Erfolg der Behandlung. Das zeigt eine jetzt veröffentlichte Studie.

Ein komplexes Herzorganoid-Modell soll dabei helfen, die potenzielle Kardiotoxizität neuer Medikamente zu erforschen. Dafür verfügt das Miniherz sogar über ein eigenes Immunsystem.

Forscher haben entdeckt, dass ein alterndes Immunsystem wesentlich zu Entstehung und Verlauf von Lungenfibrose beiträgt. Das legt den Grundstein für neue, auf Immunmodulation basierenden Therapien.

Forschende zeigen, dass Covid-19-Impfstoffe auf Grundlage von mRNA das angeborene Immunsystem langfristig prägen. Dadurch kann der Körper auf künftige Infektionen schneller und breiter reagieren.

Nach einer überstandenen Corona-Infektion kann es bei Kindern zum PIMS (Pediatric Inflammatory Multisystem Syndrome) kommen. Forscher haben nun ein anderes Virus als Auslöser identifiziert.

Nach einer Nierentransplantation stellt das BK-Polyomavirus eine ernste Gefahr dar. Virologen ist es nun gelungen, die für die Wirkstoffentwicklung notwendigen Wildtyp-Viren effizient zu vermehren.

Je nachdem, welcher Auslöser hinter einer Myokarditis steckt, kann sich auch die Art der Herzmuskelentzündung unterscheiden. Diese neuen Erkenntnisse ebnen den Weg für passgenauere Therapien.

Während der Schwangerschaft überträgt die Mutter Antikörper auf ihr Baby – in seltenen Fällen kann dieser sogenannte „Nestschutz“ aber auch das Risiko für Schlaganfall beim Kind erhöhen.

Forscher entdeckten jetzt eine seltene, aber schwerwiegende Nebenwirkung der CAR-T-Zell-Immuntherapie bei Patienten mit Lymphom oder Multiplem Myelom.

Um neue Angriffspunkte gegen Multiple Sklerose (MS) zu finden, machten sich Forscher auf die Suche im Immunsystem. Dabei fanden sie ein vielversprechendes Zielantigen namens MLC1.