Immunsystem

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Reaktion des Immunsystems entschlüsselt

So formiert sich die Immunabwehr nach der Covid-19-Impfung

Angesichts der weltweit weiterhin hohen Infektionszahlen bietet eine Impfung einen wichtigen Schutz gegen Covid-19. Wann sich nach einer Impfung mit einem mRNA-basierten Impfstoff ein erster Immunschutz feststellen lässt und wie sich die Reaktionen der unterschiedlichen Bestandteile des menschlichen Immunsystems über Monate entwickeln, konnten Wissenschaftler jetzt detailliert aufschlüsseln.

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Nachweis gegen Ansteckung

Neuer Bluttest zeigt Immunität gegen Covid-19 und seine Varianten

Mit Bluttests lässt sich nachweisen, ob eine Person Antikörper nach einer Covid-19-Infektion oder einer Impfung entwickelt hat. Dass sie gegen das Virus immun ist, ist damit aber nicht gesagt. Denn Menschen können sich erneut anstecken und das Virus weiterverbreiten. Das soll sich ändern. Forscher am Universitätshospital Lausanne und an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne…

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Neue Ansätze für Therapien

Atherosklerose: Welche Rolle spielt das Immunsystem?

Atherosklerose gehört zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland: Dabei lagern sich Cholesterin und andere Fette in die innere Wandschicht arterieller Blutgefäße ein und verengen diese. Das kann den Blutfluss behindern und Herzinfarkte oder Schlaganfälle auslösen. Zur Behandlung setzen Ärzte auf die Lipidsenkung, oft mit Statinen. Allerdings verringern diese Medikamente nur bei 35 bis…

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Automatischer Microarray-Schnelltest

Neuer Schnelltest verbessert Nachweis von SARS-CoV-2-Antikörpern

Im künftigen Verlauf der Corona-Pandemie wird ein schneller, kostengünstiger und sicherer Nachweis immer wichtiger, ob eine Person über entsprechende Antikörper verfügt, sei es durch eine überstandene Infektion oder durch eine Impfung. Forschende der Technischen Universität München (TUM) haben nun einen solchen Antikörper-Schnelltest entwickelt. Derzeit liefert er das Ergebnis innerhalb…

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MS-Forschung

Multiple Sklerose: Erste Anzeichen oft lange vor der Diagnose

Personen mit Multipler Sklerose (MS) stellen sich schon Jahre vor der Diagnose deutlich häufiger als andere Personen ärztlich vor. Die Fachwelt diskutierte dies zuletzt als eine mögliche Vorläufer-Phase der MS, eine sogenannte Prodromalphase. Ein Forschungs-Team der Technischen Universität München (TUM) hat nun Studienergebnisse veröffentlicht, die nahelegen, dass es sich bei den…

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Rheuma, Darmentzündung, Schuppenflechte

Neue Erkenntnisse zur Corona-Impfung bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen

Rheuma, Darmentzündung und Schuppenflechte sind Beispiele für Erkrankungen, bei denen das Immunsystem falsch und überschießend reagiert und Betroffene einer intensiven Behandlung mit entzündungshemmenden Medikamenten bedürfen. Wie gut solche Patienten auf eine Corona-Impfung ansprechen, wurde nun von Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums Immuntherapie (DZI) am Universitätsklinikum…

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Experten zu immunmodulierenden Antikörpern

Covid-Impfung auch für Allergiker unbedenklich?

Kann ich mich gegen Covid-19 impfen lassen, auch wenn ich Allergiker bin und immunmodulierende Antikörper (sogenannte Biologika) erhalte? Diese Frage treibt seit Start der Corona-Impfkampagnen in Deutschland viele Patienten um. „Eine Gruppe von Allergieexperten der deutschen allergologischen Fachgesellschaften hat sich deshalb intensiv mit dieser Frage beschäftigt und in einem Positionspapier…

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Maligne Gliome

Mit "Krebs-Impfstoff" und gekaperten Viren gegen bösartige Hirntumoren

Höhergradige Gliome haben nach wie vor keine gute Prognose. Zwei wegweisende klinische Studien mit unterschiedlichen, innovativen immunologischen Therapiekonzepten wurden kürzlich in hochrangigen Fachzeitschriften publiziert. So wurden in der Neuroonkologie der Universität Heidelberg und Mannheim erstmals über 30 erwachsene Patienten mit einem mutationsspezifischen „Krebsimpfstoff“…

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Helminthen

Wurmbefall im Darm kann Virenabwehr beeinträchtigen

Eine Infektion mit parasitischen Eingeweidewürmern, sogenannten Helminthen, kann augenscheinlich dafür sorgen, dass virale Infektionen anderswo im Körper erheblich schwerwiegender verlaufen. Das zeigt eine Studie unter Federführung der Universitäten Kapstadt und Bonn. Demnach entwickelten Helminthen-befallene Mäuse nach einer Infektion mit Genital-Herpesviren deutlich gravierendere…

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Krebsforschung

Forscher verbessern Immuntherapien mit zellulärer "Gen-Fähre"

Immunzellen, die außerhalb des Körpers mit therapeutisch wichtigen Genen ausgestattet werden, gelten als vielversprechender neuer Behandlungsansatz in der Onkologie. Doch die bisherigen auf Viren basierenden Herstellungsverfahren sind teuer und zeitaufwändig. Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) haben eine neuartige, nicht auf Viren basierende Genfähre entwickelt, um…

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Nach überstandener Corona-Infektion

Covid-19: Studie untersucht Langzeit-Schutz durch Antikörper

Schützt eine überstandene SARS-CoV-2-Infektion vor einer Neuinfektion? Neue Befunde dazu liefert nun die „Rheinland Studie“, eine bevölkerungsbezogene Studie des DZNE im Raum Bonn. Blutproben aus dem vergangenen Jahr belegen, dass eine wichtige Komponente der Immunität – die Konzentration spezifischer, neutralisierender Antikörper gegen das Coronavirus – nach vier bis fünf Monaten…

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„Corona Lectures“ zu thrombotischen Komplikationen

Covid-19 als Treiber von Thrombosen

Eine der größten Gefahren bei Patienten, die schwer an einer SARS-CoV-2-Infektion erkrankt sind, ist die Entstehung von Thrombosen und Lungenembolien. Prof. Dr. Steffen Massberg sprach im Rahmen der virtuellen „Corona Lectures“ über die Mechanismen, die zu den thrombotischen Komplikationen führen und die Erkenntnisse, die sich daraus für die Therapie ergeben.

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Seltene Komplikation

Forscher finden Ursache für Hirnvenenthrombosen nach Covid-Impfung

Bei einer Impfung gegen SARS-CoV-2 kommt es zu Reaktionen des Immunsystems. In sehr seltenen Fällen können dabei Komplikationen entstehen, wie beispielsweise Thrombosen. Experten der Deutschen Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie e.V. (DGTI) haben jetzt jedoch herausgefunden, warum es zu solchen Reaktionen kommt und wie diese behandelt werden können. Die Fachgesellschaft…

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Checkpoint-Inhibitoren auf dem Prüfstand

Leberkrebs: Bei wem wirkt die Immuntherapie?

Immuntherapien mit so genannten Checkpoint-Inhibitoren schlagen bei etwa einem Viertel aller Fälle von Leberkrebs an. Bislang konnten Ärzte jedoch nicht voraussagen, welche Patienten von dieser Therapieform profitieren und welche nicht. Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum fanden nun heraus, dass Leberkrebs, der durch chronisch-entzündliche Fettlebererkrankung ausgelöst…

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Infektion durch Schimmelpilz

Invasive Aspergillose mit PET/MR besser diagnostizieren

Für Menschen mit geschwächtem Immunsystem stellt die invasive pulmonale Aspergillose, eine Pilzinfektion der Lunge, eine große Gefahr dar. Die Diagnose der Infektion ist oft schwierig und ungenau, die hochinvasiven Verfahren unangenehm für die bereits geschwächten Patienten. Auf der Suche nach einem neuen Diagnostikverfahren hat das Universitätsklinikum Tübingen daher gemeinsam mit der…

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Neues Testverfahren findet immunregulatorische Substanzen

Krebsabwehr durch Belebung des Immunsystems verbessern

Krebszellen haben Mechanismen entwickelt, um der körpereigenen Immunabwehr zu entkommen. Wirkstoffe, die das unterbinden können, sind attraktive Ziele in der Entwicklung neuer Krebstherapien. Eine Forschungsgruppe am Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie (MPI) in Dortmund hat ein neuartiges Testsystem zur Suche nach immunregulatorischen Substanzen in Zellen entwickelt, mit dem eine…

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Schlüssel zur Impfstoffentwicklung

T-Zellen zeigen, wie lange man gegen SARS-CoV-2 immun ist

T-Zellen spielen bei der Bildung einer langanhaltenden Immunität gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 eine tragende Rolle. Das zeigt eine neue Studie der Klinischen Kooperationseinheit Translationale Immunologie am Universitätsklinikum Tübingen und des Robert Bosch Centrums für Tumorerkrankungen (RBCT) in Stuttgart. Die neugewonnen Erkenntnisse liefern wichtige Informationen für die Entwicklung…

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Gefahr in der Luft

Pollenflug erhöht Covid-19-Risiko – nicht nur für Allergiker

Fliegen viele Pollen in der Außenluft, kommt es zu erhöhten Infektionsraten mit SARS-CoV-2. Dies hat ein internationales Team unter der Leitung von Forschenden der Technischen Universität München (TUM) und des Helmholtz Zentrums München mit einer breit angelegten Studie gezeigt. Angehörige von Hochrisikogruppen könnten sich durch das Beobachten von Pollenflugvorhersagen und ein…

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Darmschleimhaut erforscht

Nahrungsmittelunverträglichkeit: 'Unsichtbare' Entzündung kann Ursache sein

Nahrungsmittelunverträglichkeiten haben in den vergangenen Jahren zugenommen. Die Basisdiagnostik für Nahrungsmittelallergien – eine spezielle Form von Unverträglichkeiten – stellen weiterhin sogenannte Prick-Tests auf der Haut und laborchemische Untersuchungen von spezifischen Antikörpern im Blut dar. Unverträglichkeiten gegenüber bestimmten Kohlenhydraten können mithilfe von…

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Neuer Ansatz für Krebs-Impfstoff

Tumore mit zwei Virusarten bekämpfen

Eine internationale Forschungsgruppe unter Leitung der Universität Basel hat eine vielversprechende Strategie für therapeutische Krebsimpfungen entwickelt. Mit zwei unterschiedlichen Viren als Vehikel verabreichten sie im Tierversuch krebskranken Mäusen spezifische Tumorbestandteile und regten damit ihr Immunsystem an, den Tumor anzugreifen. Der Ansatz wird nun in klinischen Studien getestet.

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Welche Antikörper wirken?

Immunität gegen SARS-CoV-2: komplexer als gedacht

Da keine beziehungsweise nur wenig wirksame Behandlungsmethoden für Covid-19 verfügbar sind, wurde in vielen Ländern die therapeutische Verwendung von Blutplasma genesener Patienten zugelassen, in denen Antikörper gegen das Coronavirus nachgewiesen wurden. Aber nicht jede Art von Antikörper kann das Virus neutralisieren und es somit inaktivieren. "Was wir im Rahmen der Plasmatherapie…

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Neuer Therapieansatz für Autoimmunerkrankungen

Multiple Sklerose: Forscher untersuchen Potential von Antibiotika

Bei bestimmten Antibiotika tritt ein immunhemmender Wirkmechanismus auf. Dieser könnte sich auch für die Behandlung von Autoimmunerkrankungen wie beispielsweise Multiple Sklerose (MS) eignen. Das berichten Wissenschaftler des Instituts für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene der Universitätsmedizin Mainz in der Zeitschrift „Immunity“. Über diesen Mechanismus konnten im Mausmodell die…

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