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EU macht Ernst mit dem Strahlenschutz
Der Schutz von Patienten und Mitarbeitern vor Strahlen bei einer Röntgenuntersuchung wird in Deutschland durch die Röntgenverordnung und die Leitlinien der Bundesärztekammer geregelt.

Der Schutz von Patienten und Mitarbeitern vor Strahlen bei einer Röntgenuntersuchung wird in Deutschland durch die Röntgenverordnung und die Leitlinien der Bundesärztekammer geregelt.

Das Klinikum rechts der Isar der TUM setzt ein neues CT ein. Im Vergleich zur bisherigen Bildgebung kann das Gerät in einer Untersuchung mehrere unterschiedliche Farben von Röntgenstrahlen unterscheiden. Dadurch lassen sich Gewebeeigenschaften genauer und spezifischer darstellen. Für Patienten bedeutet dies, dass sie weniger Untersuchungen und geringere Mengen an Kontrastmittel benötigen.…

In der Ischämie und Vitalitätsdiagnostik mit MRT und CT spielt die praktische Anwendung eine große Rolle. Prof. Dr. Jörn Sandstede, Facharzt für Radiologie in der Radiologischen Allianz in Hamburg, weiß um die Kniffe, die diese Art der Diagnostik für Patienten und Radiologen einfacher und angenehmer machen.

"Landauf, landab werden die Begriffe myokardiale Ischämie und Vitalität gleichgesetzt. Eine Minderdurchblutung hat jedoch nur mittelbar damit zu tun, ob ein Herzmuskelareal lebt oder tot ist“: Das ist eine Botschaft, die Prof. Dr. Thorsten Bley, Direktor des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie des Universitätsklinikums Würzburg und Präsident des…

Die Kontrastmittelgabe im Rahmen von CT-Untersuchungen erfolgt meist mittels Injektomaten. Glücklicherweise gibt es im Zusammenhang mit diesen Geräten nur wenige Infektionen, über die in der Vergangenheit berichtet wurde. Dennoch gilt es auch beim Umgang mit Injektomaten, auf die Hygiene zu achten. Dr. Matthias Sauter, Ärztlicher Leiter der Abteilung Hygiene und Infektiologie des…

Zuerst wird Kohlendioxid in den Enddarm eingebracht. Dann wird der gesamte Bauchraum, von Leberoberkante bis Hüften, zweimal – einmal in Bauchlage, einmal in Rückenlage – mit dem Computertomographen in Niedrigdosistechnik gescannt. Und schließlich werden die eingescannten Schnittbilder durch Computerprogramme aufbereitet und in realistische, dreidimensionale Bilder verarbeitet, die so…

Die Gesundheitsvorsorge (GVS) als Gemeinschaftseinrichtung der gesetzlichen Unfallversicherungsträger sucht ab sofort radiologische Einrichtungen für ein erweitertes Vorsorgeangebot zur Lungenkrebsfrüherkennung.

Die Strahlentherapie zählt zu den etablierten Säulen der Krebsbehandlung. Allerdings sind viele Behandlungen nötig, dadurch dauert die Therapie mehrere Wochen. In dieser Zeit müssen die Mediziner den Bestrahlungsplan zuweilen anpassen.

In der Radiologie gibt es vermehrt Ansätze, deskriptive Befunde durch feste Kriterien und strukturierte Befundung abzulösen.

Die optimale Versorgung eines polytraumatisierten Patienten stellt große fachliche und organisatorische Anforderungen an das Team in einer Notaufnahme. Entscheidend sind eingespielte Abläufe, klare Aufgabenverteilungen und eine reibungslose Zusammenarbeit von Ärzten und Pflegekräften aus verschiedenen Fachdisziplinen. „Die radiologische Diagnostik spielt eine Schlüsselrolle bei der…

In der Notfallmedizin ist das harmonische, patientenorientierte und zeitlich perfektionierte Zusammenwirken verschiedener Fachdisziplinen entscheidend. „Die Radiologie ist weit mehr als ein Dienstleister, hier sind wir in jedem Fall integraler und aktiver Bestandteil mindestens bis zur Diagnose – oft darüber hinaus“, erklärt Prof. Dr. Dr. Stefan Wirth, Geschäftsführender Oberarzt am…

Die CT hat einen festen Platz in der Diagnostik des Gehörs, setzt jetzt allerdings durch den Einsatz der Cone-Beam-CT noch einen drauf, insbesondere bei der Bildgebung des Felsenbeins. Die kleinen anatomischen Strukturen des Ohrs können dank dieser Technik bei niedriger Strahlenbelastung gut dargestellt werden. Prof. Dr. Jan Casselman, Leiter der Abteilung Radiologie am Sint-Janshospitaal in…

Halbseitige Lähmung, Sprachstörungen, Schwindel – äußere Symptome, die auf einen möglichen Schlaganfall hinweisen, sind selbst für Nichtmediziner relativ einfach zu erkennen.

Die CT-Angiographie entwickelt sich zusehends von einer morphologischen, anatomischen zu einer funktionellen Bildgebungsmodalität. In den vergangenen zwei Jahren wurden verfeinerte Techniken für den Einsatz der CT-Perfusionsmessung am Herzen entwickelt, die eine Vorhersage erlauben, welche Läsion tatsächlich eine Verringerung des Blutflusses nach sich zieht. „Wir kommen dem Ziel bereits…

Im letzten Jahrzehnt hat es große Fortschritte im Bereich der Dosisreduktion bei Computertomografie-Untersuchungen gegeben. Bedingt waren diese vor allem durch Entwicklungen bei der CT Hardware, Bildverarbeitungssoftware, und durch die Entwicklung von ALARA (As Low As Reasonably Achievable) Untersuchungsprotokollen, als auch durch internationale Harmonisierungs- und…

In der Diskussion um Big Data herrscht Einigkeit darüber, dass intelligente Maschinen unsere Welt nachhaltig verändern werden. Wie genau diese Veränderungen jedoch aussehen werden, ist weniger klar. Denn die vernetzte Datenverarbeitung bietet zwar viele Chancen, noch befindet sich die Entwicklung aber in ihren Anfängen. Auch in der Medizin setzt man große Hoffnungen daran, die kostbaren…

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat im Rahmen einer kompetitiven Ausschreibung deutschlandweit drei neuartige Geräte zur Kombination von Magnetresonanztomografie (MRT) mit der bildgeführten Strahlentherapie bewilligt. Der Standort München – LMU-Klinikum wurde im selben Verfahren mitbegutachtet und gehört neben Heidelberg und Tübingen zu den drei ausgewählten Uniklinika für…

Schnellere Diagnosen, weniger Strahlenexposition: Als erstes Krankenhaus in Deutschland setzt das Universitätsklinikum Jena (UKJ) einen neuartigen Computertomographen (CT) direkt im Notfallzentrum ein. Dank innovativer Technik können mit nur einem einzigen Scan verschiedene Untersuchungsschritte durchgeführt werden, gleichzeitig wird die Strahlenbelastung für Patienten reduziert. Der neue…

Die interstitiellen Lungenerkrankungen (ILD) sind zwar seltene Lungenerkrankungen, dafür aber schwieriger zu diagnostizieren und sehr vielgestaltig. Prof. Dr. Julien Dinkel, Oberarzt im Institut für Klinische Radiologie am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München, befasst sich mit diesen seltenen Vertretern und stellt die „Systematische HR-CT-Befundung Teil 1“ vor. Im Oktober…

Verschleißerscheinungen im Bereich der Bandscheiben und der Zwischenwirbelgelenke, aber auch Fehlbelastungen der Wirbelsäule führen häufig zu einer Beeinträchtigung der Nervenwurzel und des umgebenden Gewebes mitsamt unliebsamen Folgen: Rückenschmerz. Neben anderen medizinischen Fächern ist auch die Radiologie gefordert. Prof. Dr. Thomas Helmberger, Chefarzt des Instituts für…

Prof. Dr. Andreas Schreyer, Leitender Oberarzt und Stellvertretender Direktor des Instituts für Röntgendiagnostik am Universitätsklinikum Regensburg, hat während seiner beruflichen Laufbahn schon unzählige Vorträge gehalten. Doch sein Beitrag auf dem diesjährigen Internationalen Symposium Mehrschicht CT war auch für den Experten auf dem Gebiet der Abdominalbildgebung etwas Besonderes,…

Interventionen unter CT-Kontrolle sind deutlich auf dem Vormarsch. Denn deren Vorteile liegen auf der Hand: mehr Kontrolle für den Arzt und hierdurch mehr Sicherheit für den Patienten. Der Anwendungsbereich für dieses Verfahren wächst obwohl sonographisch und magnetresonanztomographisch gesteuerte Interventionen ernstzunehmende Konkurrenzverfahren sind, da die Computertomographie als einzige…

Vor zwei Jahren präsentierte GE Healthcare anlässlich des 8. Internationalen Symposiums Mehrschicht CT in Garmisch-Partenkirchen den Revolution CT zum ersten Mal in Europa. Seitdem hat sich viel getan und das Gerät wurde an bislang vier Standorten im deutschsprachigen Raum (26 in ganz Europa) praktisch erprobt: in der Herz- und Gefäß-Klink in Bad Neustadt a. d. Saale, in Kassel, im…

Höhere Scangeschwindigkeiten, niedrigere Dosis, bessere Bildqualität: Es hat sich in den vergangenen Jahren einiges getan in der technischen Entwicklung der Computertomographie. Dadurch sind heute Untersuchungen möglich geworden, die vorher nicht machbar waren – so wie das Triple-Rule-Out-(TRO-)Protokoll. Dabei wird in nur einem Scanvorgang der komplette Brustraum erfasst und die drei…

Technologische Neuerungen in der Computertomographie haben eine wahre Bilddatenexplosion ausgelöst. Auf der einen Seite, so Professor Dr. Geoffrey Rubin, gibt es den unablässigen Ansturm neuer Erkenntnisse aus der Bildgebung, auf der anderen Seite aber reagiert die Medizin meist verhalten auf diese Erkenntnisse: Es dauert lange, bis neue diagnostische Konzepte akzeptiert werden und ein Konsens…