
Ein wichtiger Schritt in Richtung personalisierte Medizin
Mit dem Aufbruch in ein neues Zeitalter der personalisierten Medizin durch moderne molekulare Krebstherapien erlebt auch die molekulare und funktionelle Bildgebung einen Aufschwung.

Mit dem Aufbruch in ein neues Zeitalter der personalisierten Medizin durch moderne molekulare Krebstherapien erlebt auch die molekulare und funktionelle Bildgebung einen Aufschwung.

CT, PET, MRT, PET/CTund neuerdings MR/PET: Mittels Ganzkörperuntersuchungen lassen sich heute besser denn je systemische Vorgänge und Wechselwirkungen des Körpers darstellen und beurteilen. Im onkologischen Staging und in der Therapieverlaufskontrolle liefern diese bildgebenden Verfahren einen wichtigen Beitrag.

Therapeutische Eingriffe in der Gefäßmedizin werden heute nicht nur mit dem Skalpell ausgeführt, sondern auch völlig unblutig mit Drähten, Ballons und Stents. Diese Tendenz in Richtung Interventionen und endovaskuläre Therapien zeichnet sich auch in der Gefäßchirurgie ab.

Lange Zeit war es lediglich eine Vision, die Magnetresonanztomografiemit der Positronenemissionstomografie zu vereinen. Heute ist aus der Vision Realität geworden, wenn auch noch keine verbreitete Routine. An den wenige MR-PET-Installationen, die es zurzeit in Deutschland gibt, wird hauptsächlich noch geforscht.

Bisher hat die Ganzkörper-Magnetresonanztomografie vor allem bei kardiovaskulären und onkologischen Fragestellungen Fuß gefasst. Die Rheumadiagnostik ist ein relativ neues Anwendungsgebiet für das Verfahren, bietet jedoch bei bestimmten Rheumaformen echte Vorzüge. Denn rheumatische Erkrankungen haben viele Gesichter.

Prof. Dr. Kazuro Sugimura, ausgewiesener Spezialist auf dem Gebiet der Uroradiologie, erhält auf dem 93. Deutschen Röntgenkongress die Ehrenmitgliedschaft der Deutschen Röntgengesellschaft.

Die Wahrnehmung der Kinderradiologie in der Öffentlichkeit hat sich nach Ansicht von Prof. Dr. Gundula Staatz, Leiterin der Sektion Kinderradiologie am Universitätsklinikum Mainz und Vorstandsmitglied der Deutschen Röntgengesellschaft, in den letzten Jahren verbessert.

Wer kennt sie nicht, diese Unschuldsminen bei der Passagierkontrolle auf die Frage, ob etwas zu verzollen sei. Hier deckt der Zoll die vermeintlichen Kavaliersdelikte auf, überwiegend Zigaretten, Parfum oder Alkohol in nicht erlaubten Mengen. Um kriminellen Schmuggel im großen Stil geht es hingegen bei internationalen Warenimporten

Nur mit einer guten Drittmitteleinwerbung kann die Radiologie als akademisches Fach mit reger Forschung auch in Zukunft bestehen, davon ist der neue DRG-Geschäftsführer Dr. med. Stefan Lohwasser überzeugt.

Zum 4. Mal wird auf dem 93. Röntgenkongress am heutigen Abend der Young Investigator Award vergeben. Damit möchte die Deutsche Röntgengesellschaft den wissenschaftlichen Wettbewerb unter den Nachwuchsradiologen fördern und experimentelle Arbeiten mit hohem Innovationsgrad unterstützen.

Wenn ein Rheumatologe eine Verdachtsdiagnose stellt, dann stehen ihm zwei Möglichkeiten zur Verfügung, um seine Annahme zu untermauern: das Labor und die Bildgebung. Die radiologische Befundung fließt aber nicht nur in die Primärdiagnostik ein, sondern ist auch Dreh- und Angelpunkt bei Verlaufskontrollen und der Therapieüberwachung.

Um es gleich vorwegzunehmen: In der Lungenbildgebung wird es auch noch in zehn Jahren die beiden Bildgebungsverfahren CT und MRT geben, davon ist Prof. Hans-Ulrich Kauczor, Professor für Radiologie und Ärztlicher Direktor an der Radiologischen Klinik der Universität Heidelberg, überzeugt.

Wie wird die neuroradiologische Bildgebung des Zentralnervensystems im Jahr 2020 aussehen? Für RöKo Heute wirft Prof. Dr. Olav Jansen, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Neuroradiologie (DGNR), einen Blick in die Zukunft und nennt die wichtigsten technischen Fortschritte, die zu erwarten sind.

Der geniale Gentleman-Schnüffler Sherlock Holmes sagte einmal über seine analytischen Fähigkeiten: „Das meiste ist Beobachtung. Der Rest ist Schlussfolgerung“.Das gilt nicht nur für die Verbrechensbekämpfung, sondern auch beim Erkennen von pathologischen Befunden.

Einer der wenigen Radiologen mit sehr langer Erfahrung in der Hybridbildgebung in Deutschland ist Prof. Dr. Michael Forsting. Das Universitätsklinikum Essen bekam als erstes Krankenhaus in Deutschland einen PET-CT, inzwischen wird in Forstings Abteilung auch mit einem PET-MR gearbeitet.

Stillstand bedeutet Rückschritt. Ein Vorwurf, den sich die diagnostische und Interventionelle Radiologie nicht gefallen lassen muss. In keinem anderen medizinischen Fach werden so viele technische und medizinische Fortschritte gemeistert wie hier. Natürlich werfen diese raschen Entwicklungsschritte auch die Frage auf: Wohin genau geht die Reise?

Im April 2012 erschien online die neue, gemeinsame Leitlinie der Amerikanischen (ADA) und der Europäischen Diabetesgesellschaft (EASD) zur Behandlung des Typ-2-Diabetes.

Zwei bahnbrechende wissenschaftliche Erkenntnisse bestimmen in diesem Jahr das 7. Internationale Medela Still- und Laktationssymposium in Wien: Der Nachweis pluripotenter Stammzellen und die Entdeckung einzigartiger Oligosaccharide in der Muttermilch, die für das Immunsystem von Neugeborenen eine wichtige Rolle spielen.

Krebs des Dick- und Enddarms – das sogenannte kolorektale Karzinom – ist die zweithäufigste Krebserkrankung in den westlichen Ländern. Jährlich erkranken in Europa etwa 430 000 Menschen, und rund 200 000 sterben daran. Bis heute gibt es weltweit keine große Versorgungsstudie, die mögliche Vorteile der chirurgischen Therapie im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung untersucht.

Die besten Behandlungsergebnisse beim lokalisierten, also auf die Prostata beschränkten, Prostatakarzinom werden mit einer Strahlentherapie erreicht. Entweder als Brachytherapie (einer Strahlentherapie „von innen“) oder als Kombination von Brachytherapie und externer Strahlentherapie.

Das Protein hVps37A wirkt bei einem Eierstockkarzinom dem Tumorwachstum entgegen. Dies legt eine jetzt in der Fachzeitschrift Clinical Cancer Research publizierte Studie von Wissenschaftlern der Medizinischen Universität Wien nahe.

In dem Informations- papier "Medizin- technologien der Zukunft" informiert der BVMed zum Thema "OP der Zukunft" unter anderem über minimal-invasive Eingriffe "durchs Schlüsselloch".

Technische Systeme ermöglichen heute Hirnsignale von gelähmten Patienten in Echtzeit zu entschlüsseln und in Aktionen umzusetzen. Mit früheren Varianten sogenannter Brain-Computer Interfaces (BCI) war es Betroffenen möglich, in einem wochenlangen, intensiven Training etwa die Bedienung eines Textprogramms zu erlernen.

Mit einer neuentwickelten Strategie haben Wissenschaftler des Nationalen Genomforschungsnetzes (NGFN-Plus) die Rolle regulatorischer microRNAs (kurz miRNAs) für einen bei Brustkrebs häufig außer Kontrolle geratenen Signalweg aufgedeckt.

Die Chance, einen Schlaganfall ohne anschließende Behinderungen zu überleben, ist deutlich höher, wenn an der Klinik bestimmte Behandlungsstandards gelten. Sie steigt, wenn Ärzte Begleitsymptome wie hoher Blutzucker, Fieber und Schluckstörungen bereits früh behandeln.