
News • Lactoferrin
Stoff aus Muttermilch kann gegen Corona helfen
Der auch im Colostrum und in der menschlichen Muttermilch vorkommende Naturstoff Lactoferrin kann einen wertvollen Beitrag bei der Therapierung von COVID-19 leisten.

Der auch im Colostrum und in der menschlichen Muttermilch vorkommende Naturstoff Lactoferrin kann einen wertvollen Beitrag bei der Therapierung von COVID-19 leisten.

Sport und Bewegung scheinen neben den verschiedenen positiven Auswirkungen auf Körper und Geist auch einen direkten Einfluss auf die Entstehung und das Fortschreiten einer Krebserkrankung zu haben. Nun konnte ein Forschungsteam des Universitätsklinikums Erlangen der FAU zeigen, dass diese direkten anti-tumoralen Mechanismen auch bei schwer erkrankten Krebspatienten durch eine Sporttherapie…

Ein Forscherteam der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) fand nun gemeinsam mit Wissenschaftlern der Universitäten Bochum, Würzburg, Köln, Regensburg, Göttingen und Düsseldorf heraus: Oxidativer Stress löst zusammen mit der Dehnung der Herzwände eine Veränderung der Herzmuskelsteifigkeit aus; das elastische Titin der Herzmuskelzellen wird verstärkt oxidiert und dadurch in…

2,7 Millionen EU-Bürger werden im Jahr 2020 an Krebs erkranken, fast die Hälfte wird an der Krankheit sterben. Bereits jetzt leben 12 Millionen Europäer mit einer Krebserkrankung, Tendenz steigend. Ob und wie Betroffene überleben, hängt nicht zuletzt davon ab, in welchem Land sie leben. Um das zu ändern und die Krebsbehandlung in Europa zu verbessern, luden das Deutsche…

Das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) erweitert seine Forschungsaktivitäten um den Bereich der „Systemmedizin“. Im Fokus steht das Beziehungsgeflecht der Mechanismen von Hirnerkrankungen. Erkenntnisse darüber sollen den Weg für neue Behandlungsmöglichkeiten ebnen – insbesondere für Therapien, die individuell maßgeschneidert sind.

Moderne Roboter sind im Gegensatz zu ihren Vorgängern keine reinen Arbeitsautomaten: Die neue Generation nimmt ihre Umgebung wahr, kann reagieren und selbst Entscheidungen treffen.

Mit Unterstützung einer Forschungsförderung der Deutschen Herzstiftung in Höhe von 70.000 Euro wollen Experten des Frankfurter Universitätsklinikums klären, was bei einer Covid-19-Erkrankung in den Entzündungszellen von Patienten mit vorbestehenden Herz- und Gefäßerkrankungen (Atherosklerose/Arteriosklerose) im Vergleich zu Covid-19-Patienten ohne Vorerkrankungen geschieht.

Wissenschaftler der Forschungsgruppe Mikro, Nano und Molekulare Systeme am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme haben ein neuartiges Spektroskopie-Mikroskop entwickelt, mit dem sie ein einzelnes Nanoteilchen in Echtzeit beobachten können. So konnten sie erstmals die Händigkeit eines einzelnen, sich frei in Lösung bewegenden Nanoteilchens bestimmen.

Forscher der Université de Montréal haben ein internationales Konsortium ins Leben gerufen, um weltweit das Blut von hunderttausenden Menschen zu untersuchen. Mit diesem Projekt sollen Fragen dazu geklärt werden, wie hoch das Risiko von verschiedenen menschlichen Populationen ist, an einer Krankheit zu leiden.

Forscher haben den molekularen Mechanismus aufgeklärt, mit dem sich Bakterien an Zellulosefasern im Darm anheften. Indem sie auf zwei verschiedene Arten an die Fasern binden, können sie den Schwerkräften im menschlichen Körper standhalten.

Eine Studie unter der Leitung des Universitätsklinikum Frankfurt hat untersucht, ob es zu Übertragungen von SARS-CoV-2 im Flugzeug kommt. Dafür wurden Reisende einer Passagiermaschine befragt und getestet. Das betreffende Flugzeug flog Anfang März mit 102 Passagieren an Bord von Tel Aviv nach Frankfurt. Zu diesem Zeitpunkt gab es auf Flügen noch keine besonderen Sicherheitsvorkehrungen zum…

Forschende des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) haben gemeinsam mit Fachleuten aus Großbritannien und Japan einen neurologisch wirksamen Eiweißstoff entwickelt und in Laborstudien getestet. Bei Mäusen linderte das künstliche Protein die Symptome bestimmter neurologischer Verletzungen und Erkrankungen; auf mikroskopischer Ebene konnte es Verbindungen zwischen…

Nach einem Schlaganfall variieren die Überlebenschancen und das Risiko eines zweiten Anfalls innerhalb der folgenden Jahre stark – je nach Auslöser. Das haben Forscher der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und der Universität Würzburg in einer gemeinsamen Studie herausgefunden. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Stroke veröffentlicht.

Um kranken Zellen den Garaus machen zu können, muss unser Immunsystem sie erst einmal erkennen. Dabei spielt der sogenannte Peptid-Beladungskomplex eine Schlüsselrolle. Diese Nanomaschine hat ein Forschungsteam der Ruhr-Universität Bochum (RUB) gemeinsam mit Kollegen aus Jülich im atomaren Detail aufgeklärt. Über ihre Ergebnisse berichten sie in der Zeitschrift Proceedings of the National…

Die Duchenne-Muskeldystrophie (DMD) ist die im Kindesalter am häufigsten auftretende Muskelerkrankung, die X-chromosomal rezessiv vererbt wird. Typisch ist ein fortschreitender Muskelschwund. Die Erkrankung führt häufig schon vor dem dritten Lebensjahrzehnt zum Tode. Wissenschaftler der Universitäten Maynooth (Irland) und Bonn haben bei an Duchenne erkrankten Mäusen einen Zusammenhang…

Dringen Krankheitserreger in unseren Körper ein, löst das eine Reihe von Reaktionen aus: Das Immunsystem wird aktiv und beginnt den Eindringling zu bekämpfen. Dabei sind unter anderem Makrophagen, also Fresszellen, beteiligt. Sie nehmen den pathogenen Erreger auf und töten ihn. Ein internationales Forschungsteam aus Jena, Großbritannien, Portugal, Griechenland und den USA konnte nun…

Wie reagiert unser Organismus auf Krankheiten und Therapien? Die Analyse von Stoffwechselvorgängen liefert wichtige Antworten auf diese Fragen. Wissenschaftler können für ihre Forschung ab sofort ein hochmodernes Gerät für die Kernspinresonanz-Analyse (auch NMR-Analyse – Nuclear Magnetic Resonance Spectroscopy) nutzen.

An drei spannenden Kongresstagen werden bei der 51. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Physik (DGMP) die neuesten Forschungsergebnisse, Spitzentechnologien sowie aktuelle technologische Trends auf dem ständig wachsenden Gebiet der Medizinischen Physik diskutiert.

Forscher haben die Struktur von Tumorgewebe sowie das Verhalten von Tumorzellen eingehend untersucht und dabei wichtige Erkenntnisse erlangt, die in Zukunft Diagnose und Therapie von Krebserkrankungen verbessern könnten.

Eine angeborene Störung des Fettstoffwechsels kann augenscheinlich zu einer chronischen Überreaktion des Immunsystems führen. Zu diesem Schluss kommen Forscher der Universität Bonn in einer neuen Studie. Die Ergebnisse erscheinen in der Zeitschrift Autophagy. Bei manchen Menschen sorgt ein Gendefekt dafür, dass ihre Zellen eine ungewöhnliche Form von Fetten bilden. Die Folgen dieser sehr…

Die Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 über Aerosole in Innenräumen wird offenbar stark von der Luftfeuchtigkeit beeinflusst. Das schließen Forschende des Leibniz-Instituts für Troposphärenforschung (TROPOS) in Leipzig und des CSIR-National Physical Laboratory in New Delhi aus der Analyse von 10 internationalen Studien zum Thema. Sie empfehlen daher neben den bisher üblichen Maßnahmen…

Mediziner des Herzzentrums des Universitätsklinikums Bonn haben mit ihrer Grundlagenforschung herausgefunden, wie sich die Kommunikation zwischen einzelnen Zellen mithilfe eines Proteins beeinflussen lässt. Die Ergebnisse sind ein wichtiger Ansatz, um Krankheiten wie die Herzinfarkt auslösende Arteriosklerose (verkalkte Gefäße) perspektivisch besser therapieren zu können.

„Spinozerebelläre Ataxien“ sind erbliche Erkrankungen des Nervensystems, die mit einem Verlust der Bewegungskoordination einhergehen. Ein europäischer Forschungsverbund hat nun bei rund 250 Risikopersonen, die zunächst keine Ataxie-Symptome aufwiesen, erfasst, ob und wie sich Symptome über Jahre entwickelten.

Erkranken Vater oder Bruder an einem Prostatakarzinom, hat auch der Sohn oder Bruder ein erhöhtes Risiko für diese Krebsart. Ob dies auch gilt, wenn bei Verwandten Krebsvorstufen entdeckt werden, war bisher noch nicht bekannt. Jetzt haben Wissenschaftler die Daten von über sechs Millionen Männern ausgewertet, um herauszufinden, wie hoch das Risiko für Prostatakrebs in diesem Fall ist.…

Frauen sind im Bereich der führenden Forschung zu fortgeschrittener Herzinsuffizienz und Transplantationskardiologie laut einer Studie von Penn Medicine weiter unterrepräsentiert - und das, obwohl rund ein Viertel der Mediziner und Forscher, die in den Bereichen arbeiten, weiblich sind. Details wurden in "Circulation: Heart Failure" publiziert.