
News • Herztransplantation
Fortschritt in der Transplantationsmedizin
Das Deutsche Herzzentrum Berlin setzt ein neuartiges System zur Konservierung von Spenderherzen ein.

Das Deutsche Herzzentrum Berlin setzt ein neuartiges System zur Konservierung von Spenderherzen ein.

Herzkatheter-Untersuchungen sollten bei wiederbelebten Herzstillstand-Patienten mit unklarer Ursache besser nicht direkt nach Eintreffen im Krankenhaus erfolgen. Das ist das Ergebnis der Studie TOMAHAWK-DZHK4, die auf dem Europäischen Kardiologenkongress vorgestellt und zeitgleich im New England Journal of Medicine veröffentlicht wurde.

TAVI, das minimal invasive Verfahren, bei dem eine Ersatzklappe in das Innere einer kranken Klappe eingesetzt wird, wurde bis vor kurzem meist Patienten verschrieben, die zu schwach für eine offene Herzoperation sind – wobei es sich zum Großteil um über 80-jährige Patienten handelt. Aufgrund einer höheren Langlebigkeit sowie der fortschreitenden Fertigkeiten, die zu einer Risikominderung…

Wissenschaftler haben 'schlagende' Herzzellen gezüchtet, an denen Medikamente gegen coronabedingte Herzschäden erforscht werden sollen. Kardiologen blicken mit zunehmender Sorge auf Herzschäden, die Patienten im Verlauf einer Covid-19-Infektion davontragen. Zudem gibt es vermehrt Hinweise darauf, dass die Auswirkungen der Coronainfektion auf Kardiomyozyten zu den Langzeitsymptomen der…

KI-Systeme können die Gesundheitsversorgung verbessern, Heilungschancen für Patienten erhöhen und Ärzte bei ihren Diagnosen unterstützen. Die Crux: Künstliche Intelligenz verbraucht enorm viel Strom. Die Fraunhofer-Institute für Integrierte Schaltungen IIS und für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM haben Lösungen für energiesparsame KI-Chips entwickelt, die künftig dabei helfen…

Ein Hemmstoff für ein fettabbauendes Protein kann vor einer Herzschwäche schützen. Das konnten Forscher des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) an der Charité – Universitätsmedizin Berlin bei Mäusen zeigen. Bemerkenswert ist, dass der Hemmstoff nicht direkt im Herzen wirkt, sondern nur im Fettgewebe aktiv ist.

Forscher der Universitätsmedizin Mainz haben herausgefunden, dass das Protein TBCE (Tubulin-folding cofactor E) einen wesentlichen Faktor für die Funktion der Blutgefäßinnenhaut (Endothel) darstellt. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse bieten einen neuartigen Ansatz für die Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie der Koronaren Herzerkrankung (KHK). Die Studie der Mainzer Forscher um…

Forscher der Medizinischen Fakultät der Universität Freiburg haben einen Therapieansatz entwickelt, mit dem Menschen nach einem Herzstillstand deutlich erfolgreicher als bisher reanimiert werden können – oft ohne neurologische Komplikationen.

Das Hamburger Startup northh medical erhält für smart-sync die Produktzulassung für europäischen Markt.

Wie schafft man es, hochspezialisierte Gesundheitsleistungen auch dort anzubieten, wo vor Ort die Infrastruktur – Einrichtungen, Geräte, Fachpersonal – fehlt? Das ist in vielen gesundheitspolitischen Diskussionen eine zentrale Frage. HerzCheck, ein gemeinsames Projekt des Deutschen Herzzentrums Berlin (DHZB), der AOK Nordost, des Herz- und Gefäßzentrums Bad Bevensen, der medneo GmbH sowie…

Das internationale Forschungskonsortium TTM2 veröffentlichte kürzlich im New England Journal of Medicine eine Studie zum Temperaturmanagement von Patienten, die nach einem plötzlichen Herzstillstand komatös in die Notfallstation eingeliefert werden. Das Cardiac-Arrest-Center Bern, das erste zertifizierte Schweizer Zentrum für plötzlichen Herzstillstand, hat an der Erarbeitung der Studie…

Kardiotechniker behalten im Operationssaal den Überblick, steuern die Herz-Lungen-Maschine und sind ein Bindeglied zwischen Medizin und Technik. Damit sind sie ein wichtiger Bestandteil des Behandlungsteams – und dennoch gibt es in Deutschland bislang nur zwei Ausbildungsstätten für den Beruf. Doch der Bedarf steigt, da die Zahl an Herz-Operationen weiter zunimmt. Deshalb will das Zentrum…

Der aktuelle Fall des dänischen Profifußballers Christian Eriksen zeigt, dass auch junge, vermeintlich gesunde Menschen von schweren kardialen Ereignissen betroffen sein können. Die Ursachen sind vielfältig.

Amerikanische und kanadische Forscher entdeckten Vorhofflimmern bei Schlaganfall-Patienten mit implantierbaren Herzmonitoren deutlich häufiger als üblich. Die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) empfiehlt weitere Studien.

Die erste Entwicklung von selbst-organisierenden Herz-Organoiden an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften setzt neue Maßstäbe für die Erforschung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, angeborenen Gendefekten und Entwicklungsstörungen des Herzens, wie das Fachmagazin Cell aktuell berichtet.

Wie wirkt sich eine Covid-19-Erkrankung im Langzeitverlauf auf die Herzgesundheit aus? Dieser Frage gehen Wissenschaftler der Universitätsklinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie Heidelberg in Kooperation mit der Klinik für Gastroenterologie jetzt im Rahmen einer klinischen Studie nach. 192 Patienten, deren Erkrankung mindestens vier Monate zurückliegt, werden eingeschlossen. Die…

Frauen und Männer sind unterschiedlich. Kaum jemand wird diese Aussage anzweifeln, dennoch spielt das Geschlecht in der Medizin eine untergeordnete Rolle. Weder in der Forschung noch in der Prävention noch in der Therapie wird dieser Unterschied angemessen berücksichtigt. „Das ist nicht länger akzeptabel“, findet Prof. Dr. Vera Regitz-Zagrosek.

Ein Hoffnungsschimmer für Bypass-Patienten: Gemeinsam mit einem Wissenschaftler-Team gelang es dem Kieler Gefäßchirurgen Dr. Rouven Berndt den Prototypen eines neuartigen 3D-Biodruckers zu entwickeln, um feine Blutgefäße für Bypass-Implantate zu erzeugen. Der Oberarzt an der Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Kiel, erhält für…

Geht es nach Forschern der Universität Twente, so steuern Roboter bei minimalinvasiven Eingriffen künftig die Katheterspitze zum Ziel, etwa zu einer Herzklappe, die ausgetauscht werden muss. Die Steuerung übernimmt ein Magnetfeld, das von außen auf die magnetische Spitze des Katheters wirkt.

Erhöhter Blutdruck, hohe Cholesterinwerte und Diabetes erhöhen das Risiko einer Herzerkrankung. Laut einer groß angelegten Studie des Radboud University Medical Center steht mehr körperliche Aktivität bei Betroffenen mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit eines Herzereignisses oder des Todes in Verbindung.

Mindestens jeder fünfte Bundesbürger ist tätowiert, schätzt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Doch auch wenn Tattoos inzwischen alltäglich erscheinen: Harmlos sind die Farbinjektionen nicht. Bei 0,5 bis 6 Prozent aller Tätowierten kommt es epidemiologischen Studien zufolge zu einer Infektion – mit mehr oder weniger schweren Folgen. Schwerwiegend können die Auswirkungen für…

Forscher des australischen Victor Chang Cardiac Research Institute haben ein wesentliches neues Gen entdeckt, das dem Herz dabei helfen kann, den nach einem Infarkt geschädigten Herzmuskel zu reparieren. Die Wissenschaftler haben bei Zebrafischen einen genetischen Schalter identifiziert, der Zellen einschaltet und es ihnen nach einem Infarkt ermöglicht, sich zu teilen und zu vermehren. Das…

Herz- und Gefäßkrankheiten, darunter insbesondere der akute Myokardinfarkt, gehören sowohl bei Frauen als auch bei Männern zu den häufigsten Todesursachen in Industrienationen. Bei Verlauf und Symptomen der Erkrankung gibt es jedoch Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Dennoch sind Frauen in großen Gesundheitsstudien zu diesem Thema oftmals stark unterrepräsentiert.

In der klinischen BIOSTEMI-Studie zeigte der Medikament-freisetzende Stent (DES) Orsiro des Herstellers Biotronik nach 24 Monaten eine Überlegenheit gegenüber dem Xience DES in Bezug auf das Zielläsionsversagen (TLF). Dies belegten die neuen Nachbeobachtungsdaten aus der Studie. Die neuen Ergebnisse wurden von Prof. Thomas Pilgrim, Inselspital, Universitätsspital Bern, Schweiz, in einer…

Der Herzinfarkt kommt plötzlich, aber nicht aus heiterem Himmel. Umso tragischer, dass pro Jahr über 46.000 Herzinfarkttote in Deutschland zu beklagen sind. Denn viele der Sterbefälle wären zu verhindern, weil etwa 30 Prozent der Patienten am akuten Herzinfarkt versterben, noch bevor sie die Klinik erreichen.