
Artikel • Radiologie der Zukunft
Der Radiologe muss das Gesamtgebiet der bildgebenden Diagnostik überblicken
Interview mit Prof. Mathias Langer, Präsident des 94. Deutschen Röntgenkongresses

Interview mit Prof. Mathias Langer, Präsident des 94. Deutschen Röntgenkongresses

Wenn es um die Beziehung von Radiologie und digitaler Volumentomographie (DVT) geht, dann sind die Meinungen – auch innerhalb des Fachs – zwiespältig.

Sie sind die Pioniere der digitalen Volumentomographie (DVT): Zahnärzte, Kieferchirurgen und HNO-Ärzte haben das dreidimensionale Röntgenverfahren bereits vor vielen Jahren für sich entdeckt.

PD Dr. Thomas W. Schlosser vom Universitätsklinikum Essen wurde für seine Forschung über die Herzbildgebung mit dem Röntgenpreis 2012 ausgezeichnet


Der starke Anklang, den die pädiatrische Sitzung im vergangenen Jahr fand, zeigt, wie groß der Wissensbedarf in Bezug auf die kleinen Patienten in der täglichen radiologischen Praxis ist.

Der 27. September war ein weiterer Meilenstein für die Radiologie am Universitätsklinikum Essen. Er bewies zugleich, dass das Ruhrgebiet eine Vorreiterrolle bei der Einführung und Evaluation neuer Technologien hat und den Vergleich mit anderen Wissenschaftsstandorten nicht zu scheuen braucht. Im Beisein von Helmut Dochter, Staatssekretär im Ministerium für Innovation, Wissenschaft und…

Beim transienten Knochenmarködem, dem wichtigsten Subtyp des Bone Marrow Edema (BME), handelt es sich nicht um das Frühstadium (Stadium 1) einer Knochennekrose, wie fälschlicherweise in der Literatur früher oft dargestellt, sondern um eine eigenständige Erkrankung, die dennoch nicht auf die leichte Schulter genommen werden sollte.

Im November, dem Entdeckungsmonat der Röntgenstrahlen, veranstalten die Vereinigung Medizinisch-Technischer Berufe in der Deutschen Röntgengesellschaft (VMTB) und der Deutsche Verband Technischer Assistentinnen und Assistenten in der Medizin (dvta) bereits zum vierten Mal gemeinsam die bundesweiten MTRA-Aktionstage .

Der MTRA-Nachwuchs kommt auch in diesem Jahr auf seine Kosten, denn die Vereinigung Medizinisch Technischer Berufe (VMTB) hat für den Schülerdonnerstag wieder ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt:

Agfa HealthCare bietet im Bereich der Radiologie ein umfassendes Portfolio an leistungsstarken Imaging- und ITLösungen mit einem vollständig integrierten Workflow für Diagnostik, Befundung und Demonstration.

Die Erkenntnisse aus der permanenten Weiterentwicklung der Highend-CT hat Toshiba nun für alle Computertomographen umgesetzt und sozusagen serienmäßig integriert. Das Besondere dabei ist der Workflow, da der Anwender keine zusätzlichen Parameter mehr einstellen muss. Die Dosis wird für jeden Patienten individuell minimiert.

„Die bildgebenden Verfahren der Nuklearmedizin gehören zu den besten zur Verfügung stehenden Methoden für die Diagnose von Demenzerkrankungen“, sagt PD. Dr. Stefan Förster, Oberarzt und Leiter der Neurobildgebung in der Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin des Klinikums rechts der Isar an der Technischen Universität München.

SPECT und PET sind Weiterentwicklungen der Szintigraphie. In der Kardiologie dienen sie bevorzugt der Belastungsdiagnostik des Herzens beziehungsweise der Ausschlussdiagnostik hämodynamisch relevanter Veränderungen der herzversorgenden Arterien. Neuere Entwicklungen kombinieren diese nuklearmedizinischen bildgebenden Verfahren mit anderen wie CT und MRT.

Laut eines aktuellen Berichts der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind 35,6 Millionen Menschen weltweit von Demenzerkrankungen betroffen; für das Jahr 2030 prognostiziert die WHO bereits 65,7 Millionen Demenzkranke, für 2050 bis zu 115,4 Millionen.

Wer gerade mit zunehmendem Alter mal einen Namen oder ein Datum vergisst, der ist nicht gleich dement.
Mit etwa 30 Prozent – ab dem 50. Lebensjahr sogar etwa 50 Prozent – stellen der Schilddrüse vergrößerte oder verknotete Schilddrüsen ein häufig anzutreffendes Krankheitsbild dar.

Die meisten nuklearmedizinischen Untersuchungen im niedergelassenen Bereich erfolgen heute mit SPECT (Einzelphotonen-Emissionscomputertomographie).

Die PET/CT hat sich in den letzten Jahren als versatiles und vielversprechendes Untersuchungsverfahren bewährt, vor allem in der Onkologie.

Die Risiken der Nutzung von Kontrastmitteln bei Röntgenuntersuchungen sind schon lange bekannt, aber das Wissen um die Tatsache, dass derartige Risiken auch bei der Kernspintomographie existieren, ist wesentlich jüngeren Datums.

Neue und bewährte Technologien zur Dosisreduktion sind derzeit multipräsent, sowohl Radiologen als auch Patienten legen besonderen Wert auf gute diagnostische Bildqualität bei niedrigster Dosis.

Die malignen Tumore des weiblichen Beckens unterscheiden sich wesentlich bei den Möglichkeiten hinsichtlich der Früherkennung, der Prognose und der Therapie.

Als das neue bildgebende Verfahren der digitalen Volumentomographie (DVT) vor einigen Jahren auf den deutschen Markt kam, führte diese Technologie zunächst ein Schattendasein.

Mit der Einführung der digitalen Röntgentechnik hat sich die Arbeitsweise der medizinisch-technischen Röntgenassistenten grundlegend verändert: