Der Acuson S3000 von Siemens

Clever(t) kombiniert 3.1

Seit 2011 bilden Sonographie und Schnittbildgebung das perfekte Match im Acuson S3000 von Siemens. Die Integration der automatischen Bildfusion in das Gerät stellte eine große Herausforderung dar. Seit dem Produktlaunch wurde immer weiter an der Bildgebungstechnologie eSie Fusion gefeilt, sodass sie inzwischen bei Version 3.1 angekommen ist.

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PD Dr. Dirk-André Clevert

PD Dr. Dirk-André Clevert, Leiter des interdisziplinären Ultraschallzentrums am Universitätsklinikum in München-Großhadern, erklärt, wie er durch das Kombinationsverfahren komplexe diagnostische Fragestellungen löst und welche Neuerungen die 3.1-Version bringt.

80% von Cleverts Patienten kommen mit Fremd-Bilddaten von anderen Standorten. In zwei bis fünf Fällen am Tag greift der Radiologe explizit zum Fusionstool, um die entweder nicht ganz optimal aufgenommenen Vorraufnahmen oder unklare Befunde weiter abzuklären. „Anstatt die Datensätze in den Rechner einzugeben, speise ich sie direkt in das Ultraschallgerät ein. Dann kann ich gleichzeitig die CT- oder MR-Rohdaten hochladen und die Fusion durchführen.“

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Dazu setzt Clevert im CT- oder MRT-Bild ähnlich wie bei einem Navigationssystem an den Stellen GPS-Marker, wo er suspekte Läsionen vermutet. Diese Marker werden mit der Echtzeit-Ultraschallaufnahme gematcht, sodass eine identische Landkarte in der Bildfusion entsteht. Dadurch erhält er wichtige Zusatzinformationen, die ihm die Diagnostik erleichtern.

Clevert gibt ein Beispiel, wann das Verfahren zum Einsatz kommt: „Ein Thorax-CT unterliegt einem bestimmten Untersuchungsprotokoll, das nicht dazu da ist, um einen Leberherd zu diagnostizieren. Entweder schickt man den Patienten zur weiteren Abklärung noch einmal ins CT oder MRT oder man wählt die Fusionsbildgebung als schnelle und kostengünstige Alternative.“ 

Im Acuson S3000, der neuesten Generation, stehen nun erstmals alle Software-Optionen gleichberechtigt auf dem Interface zur Verfügung: Ultraschall, Schnittbildgebung und Fusion. Dadurch fallen viele Zwischenschritte in der Bedienung weg und der Workflow wird optimiert, so Clevert: „Früher hat die Software den Monitor abfotografiert und die Fusionsbilder in einem Unterverzeichnis abgespeichert, heute drücken wir auf einen Knopf und die Fusion wird wie eine ganz normale Ultraschallaufnahme gespeichert.“ Wenn das mal nicht clever kombiniert ist.

18.05.2012

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