
News • Virenfund im Abwasser
Kein Polio-Comeback, aber...
In vielen deutschen Städten wurden Polio-Viren im Abwasser entdeckt. Ein Comeback der gefürchteten Kinderlähmung? Nein – Experten raten dennoch zur Impfung besonders gefährdeter Personen.

In vielen deutschen Städten wurden Polio-Viren im Abwasser entdeckt. Ein Comeback der gefürchteten Kinderlähmung? Nein – Experten raten dennoch zur Impfung besonders gefährdeter Personen.

Das Hepatitis E-Virus (HEV) verursacht schwere Leberentzündungen. Forscher konnten das Virus nun erstmals in Nierenzellen nachweisen. Das erschwert die Behandlung erheblich, so die Wissenschaftler.

Nachhaltig veränderte Immunreaktionen nach einer Infektion mit dem Influenza-A-Virus führen dazu, dass der Körper Pneumokokken nicht mehr angemessen abwehren kann, wie neue Forschung zeigt.

Eine Ausgründung der Technischen Universität München (TUM) entwickelt virenbasierte Krebstherapien, die körpereigene Abwehrkräfte im Kampf gegen die Krankheit mobilisieren.

Influenzaviren zählen zu den wahrscheinlichsten Auslösern künftiger Pandemien. Ein Forschungsteam hat eine Methode entwickelt, die das Eindringen der Viren in Wirtszellen detailliert darstellt.

Das Hepatitis-A-Virus ist bis zu 40 Tage auf Oberflächen stabil und potenziell ansteckend. Ein Bochumer Team hat herausgefunden, welche Desinfektionsmittel das verhindern können.

Die Covid-19-Pandemie und Antibiotikaresistenzen verdeutlichen den Wert der Infektiologie. Doch was macht die Tätigkeit der jungen Disziplin aus? Experten definieren nun erstmals Qualitätsstandards.

Ein neuentwickeltes Laborwerkzeug hilft, innerhalb weniger Stunden spezifische Viren (Phagen) zu identifizieren, die auf die Zerstörung von Staphylococcus aureus angesetzt werden können.

Nach einer überstandenen Corona-Infektion kann es bei Kindern zum PIMS (Pediatric Inflammatory Multisystem Syndrome) kommen. Forscher haben nun ein anderes Virus als Auslöser identifiziert.

Nach einer Nierentransplantation stellt das BK-Polyomavirus eine ernste Gefahr dar. Virologen ist es nun gelungen, die für die Wirkstoffentwicklung notwendigen Wildtyp-Viren effizient zu vermehren.

Neueste Erkenntnisse zur Virologie: Im Vorfeld zur GfV-Jahrestagung in Hamburg (4.-7. März) gibt Tagungspräsident Prof. Dr. Thomas Dobner im Interview Einblicke in Highlights und aktuelle Forschung.

Die Covid-19-Pandemie hat das immense Risikopotential durch neu- und wiederauftretende Viren verdeutlicht. Ein neues Projekt zielt darauf ab, neue, alternative antivirale Ansätze zu entwickeln.

Die progressive multifokale Leukenzephalopathie (PML) führt häufig innerhalb weniger Wochen zum Tod. Forscher fanden jetzt einen Weg, das auslösende John-Cunningham-Virus aufzuhalten.

Ein internationales Netzwerk soll helfen, Infektionskrankheiten und Pandemien besser in den Griff zu bekommen. Auf deutscher Seite ist das Leibniz-Institut DSMZ Teil des „Pathogen Data Network“.

Hepatitis-E-Viren (HEV) verursachen normalerweise Leberinfektionen. Sie können aber auch andere Organe befallen und insbesondere neurologische Erkrankungen auslösen.

Eine Infektion mit Hepatitis E verläuft meist asymptomatisch oder mild, doch manchmal schädigt das Virus nicht nur die Leber, sondern auch die Nieren schwer. Forscher fanden heraus, woran das liegt.

Jüngste Ergebnisse von Forschenden der RPTU haben ein bislang unbekanntes metabolisches Hilfsgen in aquatischen Phagen identifiziert und damit das bisherige Verständnis dieser „Bakterienfresser“ erheblich erweitert.

Wegen der zunehmenden Ausbreitung des Mpox-Virus hat die WHO eine internationale Notlage ausgerufen. Der Münchener Internist Prof. Dr. Johannes Bogner erklärt die Hintergründe zum Erreger.

Das Mikrobiom ist hochkomplex und wird von vielen unserer täglichen Entscheidungen beeinflusst. Ein neues Videospiel zeigt, wie sich der Lebensstil auf die Viren, Bakterien und Pilze auswirkt.

Menschliche Grippeviren und das verwandte Vogelgrippevirus H2N2 können Zellen auf mehr als nur einem Weg infizieren, wie neue Forschung zeigt. Das hilft den Viren, zwischen Wirten zu wechseln.

Lassa, Ebola oder MERS: Laut Prioritätenliste der WHO haben diese RNA-Viren das Potenzial, Epidemien auszulösen. Ein neuer Sonderforschungsbereich nimmt die grundlegenden Strukturen und Mechanismen dieser Erreger unter die Lupe.

Das Epstein-Barr-Virus (EBV) kann schwere Erkrankungen auslösen, darunter auch Krebs. Forscher konnten den Stoffwechsel infizierter Zellen so beeinflussen, dass Folgeerkrankungen reduziert wurden.

Aktuelle Analysen zeigen, wie der Austausch von genetischem Material zwischen unterschiedlichen Virusarten zur Entstehung neuer, gefährlicher Erreger führen kann.

Ein Forschungsteam hat ein Verfahren entwickelt, das mithilfe von Blutproben und künstlicher Intelligenz erkennt, ob Infektionen durch Bakterien, Viren oder andere Faktoren verursacht werden.

Im Vorfeld der Jahrestagung der Gesellschaft für Virologie (25.-28. März in Wien) gibt Tagungspräsidentin Prof. Elisabeth Puchhammer-Stöckl einen Überblick über die Höhepunkte des Programms.