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Mikrobiom-Therapie: Erfolgsfaktoren für Stuhltransplantationen
Rückenwind für vielversprechenden Therapieansatz: Studie der Uni Hohenheim bereitet Weg für breitere klinische Anwendung der Übertragung von Darmbakterien.

Rückenwind für vielversprechenden Therapieansatz: Studie der Uni Hohenheim bereitet Weg für breitere klinische Anwendung der Übertragung von Darmbakterien.

Patienten im Krankenhaus, die an Infektionen leiden, bei denen zehn Prozent der Betroffenen in der Folge sterben, wird im Rahmen einer neuen Studie eine doppelt so lange Behandlung angeboten.

Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) unterstützt die Ankündigung von Bundesgesundheitsminister Prof. Dr. Karl Lauterbach, das wichtige Thema Antibiotikaresistenzen auf die Tagesordnung der G7-Gespräche zu setzen.

Forschende des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung entwickeln molekulare Sonden zum Nachweis von Krankheitserregern in klinischen Proben.

Eine umfangreiche bioinformatische Analyse zeigt, dass bisher nur drei Prozent des genetischen Potenzials für mikrobielle Naturstoffe – die Grundlage für neue Antibiotika – entdeckt wurden.

Forschende untersuchten den Einfluss verschiedener Reinigungsregimes auf die Menge, Vielfalt und Resistenzen der Bakterien, die auf den Oberflächen von Klinikzimmern zu finden sind.

Forschende haben die Struktur eines wichtigen Enzyms im Stoffwechsel des Krankenhauskeims Acinetobacter baumannii aufgeklärt.

Eine Protheseninfektion bei geriatrischen und/oder multimorbiden Patienten ist eine enorme Herausforderung für Orthopäden und Unfallchirurgen. Antibiotikahaltiger Knochenzement ist hier ein wichtiges Element, um Infektionen vorzubeugen.

Mit einer neuen Web-App können Ärzte des Uniklinikums Würzburg von ihren Smartphones und Tablets aus schnell und unkompliziert auf die beim Einsatz von Antiinfektiva geltenden Standards zugreifen.

Bis zu 3000 Komponenten kann das Gift einer einzigen Spinne enthalten. Aus den Bestandteilen lassen sich vielversprechende Wirkstoffkandidaten für die Behandlung von Krankheiten entwickeln.

Antibiotika helfen bei der Behandlung bakterieller Infektionen und retten jedes Jahr Millionen von Leben. Sie können aber auch die hilfreichen Mikroben in unserem Darm schädigen, eine der ersten Verteidigungslinien unseres Körpers gegen Krankheitserreger schwächen und die positiven Auswirkungen körpereigener Mikrobiota auf unsere Gesundheit beeinträchtigen. Häufige Nebenwirkungen dieser…

Im Auftrag des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) untersuchen derzeit Wissenschaftler unter der Federführung der „Gesundheit Österreich GmbH“ die Frage, ob es für Frauen mit einer unkomplizierten wiederkehrenden Blasenentzündung eine (pflanzliche) Alternative zur Behandlung mit Antibiotika gibt.

Forschende weisen zu erstem Mal in Säugetieren die Konzentration von Antibiotika in Atemproben nach.

Forschende beschreiben die dreidimensionale Struktur des Transportproteins Pdr5, das ähnlich auch bei humanpathogenen Pilzen vorkommt.

Der neue Facharzt für Infektiologie, Antibiotikaverordnungen und natürlich Covid-19 waren Themen auf dem 15. Kongresses für Infektionskrankheiten und Tropenmedizin (KIT 2021).

Tuberkulose ist auch heute noch die Infektionskrankheit, die weltweit die meisten Menschenleben fordert. Sie wird durch Mycobacterium tuberculosis verursacht, ein Bakterium, dass Zellen in der Lunge infiziert. Dort ist der Erreger für die meisten Antibiotika kaum erreichbar.

Immer mehr bakterielle Krankheitserreger sind gegen Antibiotika resistent. Dabei haben die gefährlichsten Keime eines gemeinsam: Sie verfügen über eine doppelte Membran, die schwer zu durchdringen ist. Und selbst wenn antibiotische Wirkstoffe diese Hülle knacken, werden sie von den Bakterien meist gleich wieder hinausgepumpt. Doch dem kürzlich entdeckten Darobactin gelingt es, diese…

Bei bestimmten Antibiotika tritt ein immunhemmender Wirkmechanismus auf. Dieser könnte sich auch für die Behandlung von Autoimmunerkrankungen wie beispielsweise Multiple Sklerose (MS) eignen. Das berichten Wissenschaftler des Instituts für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene der Universitätsmedizin Mainz in der Zeitschrift „Immunity“. Über diesen Mechanismus konnten im Mausmodell die…

Forschende der TH Bingen arbeiten daran, Cyanobakterien für die Produktion von antimikrobiellen Wirkstoffen leichter nutzbar zu machen. Dazu haben sie eine Methode entwickelt, mit der sie die Vitalität der Bakterien innerhalb kürzester Zeit bestimmen können.

Eine hybride Beschichtung von Implantaten aus antibakteriell wirksamem Silber und einem Antibiotikum soll künftig Patienten vor Infektionen schützen.

Noch immer werden in deutschen Kinderkliniken und Kinderarztpraxen zu häufig und oft unnötig Antibiotika verschrieben. Ein interdisziplinäres Team um Prof. Dr. Johannes Hübner, Infektiologe im Dr. von Haunerschen Kinderspital am LMU Klinikum München, möchte dies gemeinsam mit Kollegen des Universitätsklinikums Halle (Saale) ändern: Die Experten haben ein Projekt namens TELE-KASPER…

Forscher der Universität Göttingen und des Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie Göttingen haben einen neuen vielversprechenden Ansatz beschrieben, neue Antibiotikaklassen zu entwickeln.

Forscher der Universität Bayreuth und der Columbia University in New York berichten über wegweisende Erkenntnisse zur Proteinbiosynthese in Bakterien. Das kleine Protein NusG verknüpft zwei große molekulare Maschinen, die bei der Genexpression, der Herstellung bakterieller Proteine auf der Basis von Erbinformationen, zusammenwirken: die RNA-Polymerase und das Ribosom. Die molekulare Brücke…

Ein Antibiotikum [griech. ἀντί-anti-„gegen“ und βίος bios „Leben“] ist ein natürlich gebildetes nieder-molekulares Stoffwechselprodukt von Pilzen oder Bakterien, das schon in geringer Konzentration das Wachstum anderer Mikroorganismen hemmt oder diese abtötet.

Aminoglykoside, eine Gruppe von Antibiotika, sind vielversprechende Kandidaten im Kampf gegen die Picksche Krankheit. Diese Art der Demenz befällt Menschen meist vor dem Erreichen des 60. Lebensjahrs, oft schon im Alter von 40 Jahren. In Deutschland leiden darunter etwa 40.000 Patienten. Haining Zhu vom Department of Molecular and Cellular Biochemistry an der University of Kentucky und sein Team…