
News • Zwischenmenschliche Anspannung
Warum die "Chemie" im OP stimmen sollte
Chirurgen operieren gemeinsam dann am schnellsten, wenn sie eine geringe zwischenmenschliche Anspannung erleben, wie Forscher nun im Rahmen einer Studie herausfanden.

Chirurgen operieren gemeinsam dann am schnellsten, wenn sie eine geringe zwischenmenschliche Anspannung erleben, wie Forscher nun im Rahmen einer Studie herausfanden.

Forschende der Universität Basel untersuchen, ob Smartwatches im Umgang mit zwanghaftem Händewaschen helfen können. Die ersten Resultate sind "vorsichtig vielversprechend".

Einige Minuten einer Interaktion mit einem Chatbot können eine Impfskepsis ins Wanken bringen, wie eine Studie von CNRS, INSERM und ENS-PSL belegt. Frühere Analysen haben gezeigt, dass die Massenkommunikation - kurze Nachrichten mittels TV oder Radio - bei der Überzeugung der Impfunwilligen nicht sehr wirksam sind. Im Gegensatz dazu kann das Besprechen der Bedenken mit einem…

Wie lässt sich die Bereitschaft von Menschen für eine Impfung gegen Covid-19 erhöhen? Einen wirksamen Einfluss darauf haben fundierte Informationen sowie positiv wahrgenommene Schutzmaßnahmen seitens der Behörden und Vorgesetzten. Das belegen die Ergebnisse einer bundesweiten Erhebung, die ein Team um Prof. Dr. (TR) Yesim Erim, Leiterin der Psychosomatischen und Psychotherapeutischen…

Auch in den besten Zeiten ist das Arbeitspensum von Medizinern, Krankenpflegern und medizinischen Fachkräften hoch. Die Corona-Pandemie hat zusätzlich dazu beigetragen, dass das Pensum und die Belastung weiter gestiegen sind – mit schwerwiegenden Folgen: Eine Ende 2020 durchgeführte Umfrage des American College of Cardiology (ACC) unter mehr als 1.200 US-amerikanischen Ärzten und…

Forscher der University of California, San Francisco (UCSF) haben ein Hirnimplantat entwickelt, mit dem sie Depressionen erfolgreich behandeln konnten. Laut den Wissenschaftlern könnten gezielte elektrische Impulse künftig zu einem Durchbruch in der Therapie von Depressionen führen. Im Zuge einer Experimentalstudie wurde eine 36-Jährige erfolgreich therapiert.

Ein Team aus der Psychologie der Universität Jena hat die Verbreitung und Eindämmung von Verschwörungstheorien am Beispiel der Covid-19-Pandemie erforscht – und dabei erstaunliche Parallelen entdeckt.

Erhöht ein vegetarischer Lebensstil die Wahrscheinlichkeit einer Depression? Oder ernähren sich Depressive öfter vegetarisch? Eine neue Meta-Studie geht dem Zusammenhang auf den Grund.

Forscher der National Institutes for Quantum and Radiological Science and Technology in Japan haben erforscht, wie das Belohnungssystem im Gehirn das Kosten-Nutzen-Verhältnis bewertet, während Menschen eine Entscheidung treffen, eine Aufgabe anzugehen. Details wurden in "PLoS Biology" veröffentlicht.

Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium und die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KVNO) richten ein zusätzliches Angebot zur psychischen Unterstützung von vom Hochwasser Betroffenen und Fluthelfern ein. Das Land fördert die Errichtung eines niedrigschwelligen gruppentherapeutischen Angebots für extrem psychisch belastete Betroffene und Fluthelfer vor Ort durch die KVNO ab dem…

Als Reaktion auf die Hochwasser-Katastrophe in NRW und Rheinland-Pfalz stellt der Psychotherapeuten-Verband DPNW Akutbehandlungen und Telefonsprechstunden zur psychischen Unterstützung von Hochwasseropfern zur Verfügung.

Eine Pandemie ist kein Spiel. Und doch sehen wir Verhaltensmuster im Umgang mit der Corona-Pandemie, die wir aus Spielen kennen, wie drei Wissenschaftler der Universität Bamberg herausgefunden haben: Menschen horten Ressourcen, orientieren sich an Ranglisten und Grafiken, schlüpfen in Rollen, reduzieren die Situation auf ein Gut-Böse-Schema und richten sich nach prominenten Heldenfiguren.…

Depressive Störungen gehören in Deutschland zu den häufigsten Erkrankungen. Die Ursachen sind komplex und bisher nur teilweise verstanden. Eine Rolle scheint das Spurenelement Lithium dabei zu spielen. Mit Neutronen der Forschungs-Neutronenquelle der Technischen Universität München (TUM) konnte ein Forschungsteam nun zeigen, dass sich das Lithium im Gehirn eines depressiven Menschen anders…

In den vergangenen zehn Jahren ist die Intensivmedizin in Deutschland sehr viel moderner geworden, was dazu geführt hat, dass immer mehr Patienten überleben. Die Kehrseite der Medaille zeigt jedoch, dass ein Drittel der Überlebenden zum Teil ein Leben lang an kognitiven, physischen und psychischen Gebrechen leidet. Um das zu verhindern, haben die Charité – Universitätsmedizin Berlin und…

In Pandemien muss es durch effiziente Kommunikation gelingen, hinreichende Änderungen im Verhalten der Menschen zu bewirken. Ein wichtiger Faktor ist dabei die Furcht vor einer Ansteckung: Sie kann sowohl schützende Reaktionen motivieren als auch panisches Verhalten auslösen, zeigt eine internationale Studie.

Bei dem Weg aus der Krise können oft diejenigen am besten helfen, die den Weg selbst schon einmal gegangen sind. Diesem Prinzip folgt das internationale, von der EU geförderte Forschungsprojekt UPSIDES. Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie II des Universitätsklinikums Ulm und die Universität Ulm suchen dafür Teilnehmer aus dem Raum Ulm/Neu-Ulm, Günzburg und Augsburg. Menschen, die…

Als Scheinmedikamente ohne pharmakologische Wirkstoffe kommen Placebos in klinischen Studien häufig als Vergleichsgröße zum Einsatz. Dass sie überraschend starke Effekte erzielen können, selbst wenn die Studienteilnehmer das Placebo wissentlich einnehmen, konnten Wissenschaftler aus dem Department für Psychische Erkrankungen des Universitätsklinikums Freiburg nun wissenschaftlich belegen.…

Professor Dr. Dr. Ernil Hansen, Hypnoseforscher und pensionierter Professor für Anästhesiologie des Universitätsklinikums Regensburg (UKR), konnte in einer multizentrischen Studie die positive Auswirkung von positiven Worten während einer Operation nachweisen. Patienten hätten demnach nach dem Aufwachen aus der Narkose weniger Schmerzen und bräuchten weniger häufig Schmerzmittel. Das…

Im Vergleich zu anderen medizinischen Fachgebieten mangelt es der Radiologie an Diversität, was womöglich auf unbewusste Vorurteile zurückzuführen ist. Das wirkt sich letztendlich auch auf die Patientenversorgung aus, sagt der auf Sozialwissenschaft spezialisierte Schriftsteller Shankar Vedantam. Während das Bewusstsein über Voreingenommenheit weiterhin der Schlüssel zu ihrer Überwindung…

Der Vorsitzende des Deutschen Psychotherapeuten Netzwerks (DPNW) Dieter Adler wendete sich gestern mit einem offenen Brief an die Kassenvereinigungen (KV) in allen Bundesländern.

Wer sich in seiner Umgebung wohlfühlt, wird oft besser mit einer Erkrankung fertig oder sogar schneller wieder gesund. Hohe Aufenthaltsqualität mit den klassischen Anforderungen an Hygiene, medizinische Abläufe und Gebäudesicherheit zu vereinbaren, ist die zentrale Anforderung an die architektonische Gestaltung von Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen. Fenster, vor allem aber Türen sind…

Kürzlich wies ein Bericht der Vereinten Nationen (UN) darauf hin, dass durch die Corona-Pandemie die psychischen Belastungen weltweit dramatisch ansteigen. Für Patienten mit Hormon- und Stoffwechselerkrankungen kann zusätzlicher Stress und die Pandemie erhebliche Folgen für das Therapiemanagement haben, da das Stresshormon Kortisol viele Stoffwechselprozesse steuert.

Körpereigene Signale spielen eine wesentliche Rolle bei der Steuerung unseres Energiehaushalts. Wenn wir beispielsweise etwas essen, helfen uns Empfindungen wie Geruch und Geschmack bei der Vorbereitung der passenden Verdauung der Nahrung. Signale aus dem Magen liefern dabei eine wichtige Rückmeldung an das Gehirn, die wir als Sättigung empfinden. Das können zum Beispiel der Nährwert des…

Bereits eine kurze Internetsuche nach den empfundenen Symptomen kann die eigene Sorge, ernsthaft erkrankt zu sein, direkt steigern. Den Effekt von "Dr. Google" weist eine aktuelle Studie aus der Arbeitsgruppe um Professor Dr. Alexander Gerlach vom Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Psychotherapie der Universität zu Köln nach. Die Studie erscheint in der Zeitschrift für…

Wird das Gehirn gut mit Blut versorgt, profitieren davon die Gedächtnisleistung und weitere kognitive Fähigkeiten. Das gilt besonders für Menschen mit einer Erkrankung der Hirngefäße in Form einer Mikroangiopathie. Das berichten Forschende des DZNE und der Universitätsmedizin Magdeburg im Fachjournal „Brain“. Im Inneren des menschlichen Gehirns liegt eine kleine, nur wenige…