
News • Effektive Energieversorgung
Bionisches Auge rückt einen Schritt näher
Ein neuartiger Sensor, der Licht in elektrische Energie verwandelt, könnte das Problem des hohen Energiebedarfs bei bionischen Netzhäuten, Robotern und Sehprothesen lösen.

Ein neuartiger Sensor, der Licht in elektrische Energie verwandelt, könnte das Problem des hohen Energiebedarfs bei bionischen Netzhäuten, Robotern und Sehprothesen lösen.

Knochenschrauben und -platten, die sich von selber auflösen, nachdem ein gebrochener Knochen verheilt ist, versprechen einen großen Nutzen – sie könnten manchen Betroffenen eine Folgeoperation ersparen. Ein vom Helmholtz-Zentrum Hereon geführtes Forschungsteam konnte nun erstmals mit einer 3D-Röntgenmethode quantitativ herausfinden, wie sich verschiedene Magnesiumlegierungen unter…

Forscher der University of California, San Francisco (UCSF) haben ein Hirnimplantat entwickelt, mit dem sie Depressionen erfolgreich behandeln konnten. Laut den Wissenschaftlern könnten gezielte elektrische Impulse künftig zu einem Durchbruch in der Therapie von Depressionen führen. Im Zuge einer Experimentalstudie wurde eine 36-Jährige erfolgreich therapiert.

Forscher der Polytechnischen Universität Tomsk (TPU) und der Universität Aveiro haben ein polymeres, biologisch abbaubares Material entwickelt, das zwei Eigenschaften kombiniert, die für Implantate wichtig sind. Das Material besitzt piezoelektrische Eigenschaften. Gerät es unter Druck, erzeugt es elektrische Ladung, die die Gewebe-Regeneration beschleunigt. Eine Rolle spielen dabei winzige…

Forscher des Korea Institute of Science and Technology (KIST) und der Yonsei University arbeiten derzeit an einer Beschichtungstechnologie für medizinische Geräte, die in den menschlichen Körper wie auch das Gehirn implantiert werden. Laut den in "Advanced Science" veröffentlichten Ergebnissen ist es gelungen, die Gewebeschädigung während des Implantationsvorganges zu verringern…

Künstliche Intelligenz (KI) wird die Medizin und das Gesundheitswesen reformieren: Diagnostische Patientendaten, z.B. von EKG, EEG oder Röntgenaufnahmen, können in Zukunft mit Hilfe von maschinellem Lernen analysiert werden, sodass Krankheiten anhand von subtilen Veränderungen schon sehr frühzeitig erkannt werden können. Allerdings ist die Implementierung von KI innerhalb des menschlichen…

Starke Schmerzen im unteren Rückenbereich, die nicht einmal mit Tabletten behandelt werden können, lassen sich künftig mit einem Gerät lindern, das Forscher an der britischen University of Cambridge entwickelt haben. Es handelt sich um ein flexibles Röhrchen, das mit Elektroden versehen ist. Es ist nicht dicker als ein menschliches Haar. Um es platzieren zu können, wird es aufgerollt,…

Gebrochene Knochen wachsen schneller und nachhaltiger zusammen, wenn sie von elektrischem Strom stimuliert werden. Forscher der University of Wisconsin-Madison haben deshalb nun ein Gerät entwickelt, das sich diesen Umstand zunutze macht. Es ist extrem dünn und wird chirurgisch implantiert, während der gebrochene Knochen medizinisch versorgt wird. Den Strom, der zur Heilung beiträgt, erzeugt…

In lauter Umgebung ist es mit einem Hörgerät oder Hörimplantat schwer, ein Gegenüber zu verstehen, weil derzeitige Audioprozessoren noch Schwierigkeiten haben, sich präzise genug auf bestimmte Schallquellen zu fokussieren. Forschende des Hörforschungslabors der Universität Bern und des Inselspitals zeigen nun in einer Machbarkeitsstudie, dass Künstliche Intelligenz (KI) dieses Problem…

Amerikanische und kanadische Forscher entdeckten Vorhofflimmern bei Schlaganfall-Patienten mit implantierbaren Herzmonitoren deutlich häufiger als üblich. Die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) empfiehlt weitere Studien.

ETH-Forschende haben einen Genschalter entwickelt, der sich mit dem grünen LED-Licht handelsüblicher Smartwatches betätigen lässt - eine Premiere, die künftig für die Diabetesbehandlung genutzt werden könnte.

Einem Forschungsteam vom Institut für Auditorische Neurowissenschaften und InnenOhrLabor der Universitätsmedizin Göttingen und von der Forschungsgruppe Auditorische Neurowissenschaften und Optogenetik am Deutschen Primatenzentrum – Leibniz-Institut für Primatenforschung (DPZ) ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Entwicklung des optischen Cochlea-Implantates gelungen.

Der Spezialchemie-Konzern Evonik erforscht die Möglichkeiten, den in der Medizintechnologie bewährten Hochleistungskunststoff Vestakeep Peek für komplexe Gelenkprothesensysteme einzusetzen. Das Unternehmen greift dabei auf die Expertise der Fachmediziner des weltweit anerkannten Zentrums für Knie- und Hüftersatz des Massachusetts General Hospitals in Boston (USA) zurück. Sollte die…

Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz benötigen im Verlauf der Erkrankung häufig eine dauerhafte Therapieoption. Diese kann beispielsweise durch ein permanentes Herzunterstützungssystem (LVAD) erreicht werden. Im Projekt 5GMedCamp forschen die Charité – Universitätsmedizin Berlin als Konsortialführerin, das Deutsche Herzzentrum Berlin (DHZB) und das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut…

Hydrogele werden aufgrund ihrer gewebeähnlichen mechanischen Eigenschaften immer mehr im biomedizinischen Bereich eingesetzt. Ein bekanntes Beispiel sind weiche Kontaktlinsen. Diese gelartigen Polymere bestehen zu 90 Prozent aus Wasser, sind elastisch und besonders biokompatibel. Hydrogele, die zusätzlich auch noch elektrisch leitfähig sind, erlauben weitere Einsatzmöglichkeiten, zum Beispiel…

Blinden wieder Seheindrücke ermöglichen: Diese Vision hat das Projekt „I See“, dem auch Neurowissenschaftler der Universität Bremen angehören. Der Ansatz: Eine Miniaturkamera sammelt visuelle Informationen und übersetzt sie in Signalmuster, die dann an Implantate im Gehirn übertragen werden.

Der Hörsystem-Hersteller Med-El stellt speziell designte Implantatmagneten vor, die auch während einer MRT-Untersuchung sicher sind*. Darauf gibt das Unternehmen sogar eine 'MRT-Garantie' und haftet damit als bisher einziger Hersteller lebenslang für Schäden an allen Cochlea-Implantaten, die seit 1994 implantiert wurden, an allen Knochenleitungsimplantaten sowie der aktuellen Generation der…

Herzrhythmusstörungen zählen zu den häufigsten Herzerkrankungen. Eine Studie unter der Leitung von Prof. Georg Schmidt von der Technischen Universität München (TUM) zeigt erstmals auf, dass die nächtliche Atemfrequenz bei einer wichtigen Vorhersage helfen kann: Sie zeigt an, ob ein Defibrillator bei Menschen mit Herzrhythmusstörungen lebensverlängernd wirkt oder nicht.

Ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung der Universität Bern hat eine neue Methode entwickelt, um epileptische Anfälle frühzeitig voraussagen zu können. Ein im Hirn implantiertes Gerät zeichnet die Hirnaktivitäten während mindestens sechs Monaten auf. Die Auswertung der Aufzeichnungen erlaubt eine zuverlässige, mehrtägige Vorhersage eines möglichen nächsten Anfalls.

Zum Schutz vor dem plötzlichen Herztod bekommen zurzeit alle Patienten mit einer schweren Herzschwäche, bei der die Pumpleistung des Herzens hochgradig eingeschränkt ist, einen Defibrillator implantiert. Doch der Eingriff ist riskant und häufig unnötig. Jährlich löst das Gerät nur bei rund fünf Prozent der Patienten einen lebensrettenden elektrischen Schock aus. Eine Studie des Deutschen…

Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems sind nach wie vor die häufigste Todesursache in Deutschland. So können beispielsweise Aneurysmen, also ballonartige Aussackungen von Blutgefäßen, reißen und Schlaganfälle verursachen. Man behandelt Aneurysmen mit künstlichen Blutgefäßen aus Kunststoff in Assoziation mit stabilisierenden Drahtringen. Diese so genannten Stentgrafts werden fast…

Eine hybride Beschichtung von Implantaten aus antibakteriell wirksamem Silber und einem Antibiotikum soll künftig Patienten vor Infektionen schützen.

Wenn die Klappe zwischen Hauptschlagader (Aorta) und Herz ersetzt werden muss, steht den Ärzten ein minimalinvasives Verfahren zur Verfügung, die Transkatheter-Aortenklappen-Implantation TAVI (Transcatheter Aortic Valve Implantation). Dabei wird die neue Klappe mittels eines Katheters über die Leistenarterie geschoben und im Herz platziert. Eine Studie des Herzzentrums Leipzig in…

Eine kürzlich im Journal of Electrocardiology veröffentlichte Studie hat gezeigt, dass die Signalqualität des Biomonitor III, dem implantierbaren Herzmonitor (engl. Implantable Cardiac Monitor, kurz ICM) von Biotronik, eine zuverlässige Diagnostik ermöglicht. Die an zehn australischen Zentren durchgeführte Studie analysierte neben der Wahrnehmungsqualität des ICM auch die Sicherheit des…

Werden Hüftprothesen ersetzt, muss erst der alte Knochenzement im Oberschenkelknochen entfernt werden – eine komplexe Prozedur. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) will ein Endoskop-basiertes Lasersystem entwickeln, mit dem Ärzte den alten Zement zukünftig bei besserer Sicht schonender entfernen können. Zwar haben Hüftprothesen mit durchschnittlich 10 bis 15 Jahren eine lange…