
Bewegungsstörungen können sich Jahre im Voraus abzeichnen
Erkrankungen des Nervensystems wie Alzheimer und Huntington können sich erwiesenermaßen bereits Jahre im Voraus durch subtile Veränderungen des Gehirns und des Verhaltens ankündigen.

Erkrankungen des Nervensystems wie Alzheimer und Huntington können sich erwiesenermaßen bereits Jahre im Voraus durch subtile Veränderungen des Gehirns und des Verhaltens ankündigen.

„Endlich haben wir Werkzeuge, mit denen wir das Gehirn gesunder und kranker Patienten nicht invasiv erforschen können”, erklärt Prof. Dr. Stefan Sunaert, Leiter des Bereichs Translational MRI der Abteilung Bildgebung & Pathologie des Universitätskrankenhauses Leuven (Belgien).

Wissenschaftler der Universität Graz haben die Ursache für das Absterben neuronaler Zellen bei Parkinson-Patienten identifiziert. Demnach kann ein zu hoher Kalziumgehalt zum Zelltod und damit zu motorischen Störungen führen.

„Die bildgebenden Verfahren der Nuklearmedizin gehören zu den besten zur Verfügung stehenden Methoden für die Diagnose von Demenzerkrankungen“, sagt PD. Dr. Stefan Förster, Oberarzt und Leiter der Neurobildgebung in der Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin des Klinikums rechts der Isar an der Technischen Universität München.

Laut eines aktuellen Berichts der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind 35,6 Millionen Menschen weltweit von Demenzerkrankungen betroffen; für das Jahr 2030 prognostiziert die WHO bereits 65,7 Millionen Demenzkranke, für 2050 bis zu 115,4 Millionen.

Wer gerade mit zunehmendem Alter mal einen Namen oder ein Datum vergisst, der ist nicht gleich dement.

Viele Menschen greifen im Alltag zu Koffein, Nikotin und manche auch zu Ritalin, um Konzentration und geistige Leistungsfähigkeit zu steigern. Experten sprechen vom sogenannten Neuroenhancement. Eine ähnliche Wirkung hoffen klinische Neurophysiologen zukünftig zu erzielen, indem sie Hirnströme mit Strom verstärken.

Einen Schlüsselmechanismus bei der Entstehung von neurodegenerativen Erkrankungen wie Parkinson und Alzheimer haben Wissenschafter an der Universität Graz identifiziert. Erstmals sei im Detail beobachtet worden, wie eine Wechselwirkung mit einem Protein namens SERF zum krankhaften Zusammenklumpen bestimmter Proteine führt, die dadurch ihre Aufgaben nicht mehr korrekt erfüllen können, teilte…

Die vor drei Jahren gestartete TREND-Studie (Tübinger Erhebung von Risikofaktoren zur Erkennung von Neurodegeneration) der Neurologischen Universitätsklinik Tübingen, der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Tübingen, des Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und des Hertie-Instituts für klinische Hirnforschung (HIH) mit 1.100 Teilnehmern legt in…

Für eine Arbeit, die neue Therapieansätze bei Morbus Alzheimer ermöglicht, erhält Luise Richter den von der TSB Technologiestiftung Berlin gestifteten Promotionspreis der Berliner Wissenschaftlichen Gesellschaft. Die Arbeit entstand am Institut für Chemie und Biochemie der Freien Universität Berlin.

Immer mehr Menschen erkranken an einer Demenz. Forscher gehen inzwischen davon aus, dass die Mechanismen der Demenz bereits viele Jahre bis Jahrzehnte vor den ersten Symptomen im Gehirn einsetzen. Mit herkömmlichen Methoden erkennen Ärzte sie meist erst im fortgeschrittenen Stadium, wenn es für neue Therapieansätze bereits zu spät ist.

Demenzleiden gehen bereits in Frühstadien häufig mit Verhaltensauffälligkeiten einher: Oft erscheinen die Betroffenen teilnahmslos, antriebsgemindert, enthemmt oder ihr Essverhalten ändert sich. Mit Hilfe der Positronen-Emissions-Tomografie, kurz PET, konnten Wissenschaftler am Universitäts-klinikum Leipzig in Zusammenarbeit mit Forschern vom Leipziger Max-Planck-Institut für Kognitions-…

Am Kongressfreitag rückt Dr. Christian Sorg, Assistenzarzt für Psychiatrie, Abteilung für Neuroradiologie und Klinik für Psychiatrie, Klinikum rechts der Isar, München, MR-typische Charakteristika von verschiedenen Demenzformen bilderreich in Szene. radiologia bavarica stellte dem Experten im Vorfeld drei Fragen …

In Nordrhein-Westfalen leben etwa 300.000 Menschen, die an Demenz erkrankt sind. Bis 2030 werden es rund 500.000 sein. Vor diesem Hintergrund begrüßt Gesundheitsministerin Barbara Steffens die diesjährige Schwerpunktsetzung der Internationalen Fachmesse für Rehabilitation - Pflege - Prävention - Integration REHACARE.

Eine neue Mikroskop-Technologie soll beim Kampf gegen Infektionskrankheiten, Altersdemenz und Krebs helfen. Die Methode heißt Fluoreszenz-Superauflösungs-Mikroskopie, macht selbst kleinste Biomoleküle sichtbar und liefert so ganz neue Bilder aus lebenden Zellen: live, in 3D und hoch präzise. An Grundlagen und Feintuning arbeiten Forscher der Technischen Universität (TU) Braunschweig jetzt in…

Alzheimer ist gekennzeichnet durch einen langsamen aber progressiven Verlauf, mit dem kognitive Symptome und Störungen der Sprache, der Konzentration und der Orientierung verbunden sind. Die Forschung befasst sich derzeit mit Methoden, wie man Demenzen schon vor Auftreten der ersten Symptome feststellen kann – hierzu dienen radiologische Verfahren, bei denen die Gehirnsubstanz unter die Lupe…
Etwa 1,3 Millionen Menschen leiden an Alzheimer. Jeder Fünfte in Deutschland ist übergewichtig. Eine aktuelle Studie veranschaulicht, dass Betroffene künftig von einem im Gehirn wirkenden Hormon profitieren könnten: Das in den letzten Jahren umfangreich studierte Stoffwechselhormon Ghrelin kann Nervenzellen im Gehirn erhalten und vermehren sowie die Nahrungsaufnahme reduzieren. Mit dieser…

Dorothe Krug und Petra Engels, beide als MTRA am Forschungszentrum Jülich tätig, blicken tagtäglich in die Zukunft ihres Berufsstandes. Denn im Bereich „Medical Imaging Physics“ ist neben einem 3 Tesla MR-PET seit Mai 2009 auch ein 9,4 Tesla Gerät als Prototyp im Einsatz. Über ihre Arbeit, Erfahrungen und die Herausforderungen bei der Entwicklung hin zur klinischen Einsatzbereitschaft…

Übergewicht ist ungesund. Doch in bestimmten Konstellationen können sich einige Pfunde mehr als günstig erweisen. So tragen Menschen mit einem niedrigeren Body Mass Index (BMI) ein höheres Risiko für das Fortschreiten einer im Alter häufig vorkommenden leichten Demenz zu Morbus Alzheimer oder anderen Formen hochgradiger Demenz. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Universität Mailand…

Bildgebende Verfahren wie funktionelle MRI oder Diffusions-Tensor-Imaging erlauben den direkten und präzisen Blick ins menschliche Gehirn. Sie beobachten Vorgänge von der Veränderung der Zelle bis hin zu Prozessen, die Menschen beim Handeln, Denken und Fühlen aktivieren. Neurologische Krankheiten wie MS, Demenz oder Migräne können damit besser vorausgesagt, diagnostiziert und behandelt…
Pflegewissenschaftler und Gesundheitsökonomen der Universität Witten/Herdecke mit Kollegen aus Universitäten und Forschungseinrichtungen sieben weiterer Länder untersuchen, wo in Europa gute Ansätze für die Betreuung und Pflege von Patienten mit Demenzerkrankungen zu finden sind. Die EU fördert das Projekt, das über dreieinhalb Jahre läuft, mit 3 Mio Euro. Die Studie wird in Deutschland,…
Bis 2012 wird sich nach Schätzung des ZVEI das Marktvolumen telemedizinischer Anwendungen in Deutschland auf rund 1,4 Mrd. Euro nahezu verdreifachen. „Die demographische Entwicklung bringt mehr chronische Erkrankungen wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Schwäche und Demenz.

An der Ruhr-Universität Bochum entsteht mit mehr als 37 Mio Euro Landesförderung das Europäische Proteinforschungsinstitut PURE (Protein Research Unit Ruhr within Europe). Die Mission von PURE ist die Suche nach krankheits-anzeigenden Proteinen - sog. Biomarkern - für verschiedene Erkrankungen wie Krebs, Parkinson oder Alzheimer. Sie sollen bei der Früherkennung von Krankheiten helfen und…
In MRT- und PET-Aufnahmen erfasste Veränderungen des Gehirns führen möglicherweise zusammen mit Gedächtnistests und dem Nachweis von Risikoproteinen in Körperflüssigkeiten zu einer frühzeitigeren und genaueren Diagnosestellung bei der Alzheimer-Krankheit, so lauten die Ergebnisse neuerer Forschungsarbeiten, die heute auf der 2009 International Conference on Alzheimer's Disease (ICAD 2009)…

Im EH-Interview stellt Prof. Dr. Holger Reinecke vom Institut für Mikro- und Informationstechnik der HSG-IMIT die neuesten Trends vor.