Röntgenstrahlen

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Flüchtlinge erleiden schwere Lungenentzündung durch Trinken von Benzin

2015 sind mehr als eine Million Menschen vor Krieg und Vertreibung nach Europa geflüchtet. Auf der gefährlichen Reise über das Mittelmeer versterben jede Woche zahlreiche Flüchtlinge. Die Migration verändert auch den medizinischen Alltag. Neben der mangelhaften medizinischen Versorgung in den meisten Ländern Afrikas und eingeschleppten Erkrankungen birgt die Flucht selbst lebensgefährliche…

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Neues CT

Bessere Bilder, genauere Diagnosen

Das Klinikum rechts der Isar der TUM setzt ein neues CT ein. Im Vergleich zur bisherigen Bildgebung kann das Gerät in einer Untersuchung mehrere unterschiedliche Farben von Röntgenstrahlen unterscheiden. Dadurch lassen sich Gewebeeigenschaften genauer und spezifischer darstellen. Für Patienten bedeutet dies, dass sie weniger Untersuchungen und geringere Mengen an Kontrastmittel benötigen.…

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Pädiatrie ohne Strahlen

Knochenbrüche: Ultraschall statt Röntgenbild

In Deutschland erleiden jährlich schätzungsweise 253 000 Kinder im Wachstumsalter einen Knochenbruch. Bei der Diagnose gilt das Röntgenbild als Mittel der Wahl, weswegen Ärzte diese Technik großzügig einsetzen. Doch gerade bei Handgelenks- und anderen Armbrüchen bietet in vielen Fällen die Ultraschall-diagnostik eine Alternative. Da Kinder etwa zehnmal empfindlicher auf Röntgenstrahlen…

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Willkommen

Neue Wege gehen

Dieses Jahr findet der Deutsche Röntgenkongress (RöKo) vom 4. bis 7. Mai erstmals in Leipzig statt. Bis zum Jahr 2020 wird das Radiologentreffen alljährlich in der sächsischen Kongressstadt sein Zuhause finden. Kongresspräsident Prof. Dr. Peter Landwehr, Chefarzt der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Diakoniekrankenhaus Henriettenstiftung in Hannover, ist mit…

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Abnahme- und Konstanzprüfung

TOTOKU unterstützt strengere Standards (DIN 6868-157)

Bei Radiologen wurde die neue Norm DIN 6868-157 zur Abnahme- und Konstanzprüfung nach Röntgenverordnung (RöV) an Bildwiedergabesystemen in ihrer Umgebung lange erwartet – und auch heiß diskutiert. Ziel der neuen Regelungen ist es, im Sinne der Patientensicherheit eine optimale Bildqualität und Zuverlässigkeit zu gewährleisten. Dabei berücksichtigen die Vorschriften insbesondere die…

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Robotik

„Das Schweizer Taschenmesser der Radiologie“

Nicht alle Neuerungen, die das Etikett „Weltpremiere“ tragen, bewegen die Welt tatsächlich. Mit dem neuen Roboter-Röntgensystem „Multitom Rax“ (Robotic Advanced X-ray) stellen Siemens Healthcare und das Universitätsklinikum Erlangen eine Weltneuheit in der Medizintechnik vor, die das Etikett allerdings verdient hat. Mit der Kombination aus Roboter- und Medizintechnik betritt das…

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Röntgenverfahren

Streuung nutzen, um Nanostrukturen darzustellen

Sowohl in der Materialforschung als auch in der biomedizinischen Forschung ist es wichtig, selbst kleinste Nanostrukturen zum Beispiel in Knochen oder Kohlefaserwerkstoffen darzustellen. Ein Team der Technischen Universität München (TUM), der Universität Lund, der Charité Berlin und des Paul Scherrer Instituts (PSI) haben jetzt ein neues CT-Verfahren entwickelt, das nicht die Absorption,…

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Keramische Partikel

Digitale Röntgenplatten „aus der Sprühdose“

igitale Röntgensysteme sind aus der Gesundheitsversorgung nicht mehr wegzudenken. Der frühere Röntgenfilm wird darin durch einen sogenannten Röntgendetektor ersetzt. Heutige Detektoren sind teuer, empfindlich und in der Auflösung begrenzt. Nun ist es Wissenschaftlern im Kooperationsprojekt HOP-X gelungen, neue Materialien für Detektoren zu entwickeln: Sie betteten dazu Keramik-Partikel in…

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Konventionelle Knochendiagnostik

„Der Nachwuchs soll in Bücher schauen“

Der erste Schritt zur Diagnose eines Knochenbruches besteht auch heute noch häufig in der Erstellung eines konventionellen Röntgenbildes, „weil konventionelles Röntgen im Krankenhaus wie in der Praxis schnell verfügbar ist“, sagt Prof. Dr. Lothar Heuser, emeritierter Leiter des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin am…

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Röntgen

Digital ist nicht gleich digital

Das digitale Röntgen hat inzwischen in nahezu allen Praxen und Kliniken Einzug gehalten und natürlich auch die Lehrpläne der MTRA-Schulen verändert. Analoges Röntgen wird nur noch rudimentär gelehrt, um die Grundlage der digitalen Radiographie zu verstehen. Dabei gibt es für die angehenden MTRA viel zu beachten: Welches digitale Detektorsystem verwende ich und wie funktioniert es? Wie…

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Pädiatrie

Kindesmisshandlung: Typische Verletzungsmuster erkennen

Der bildgebenden Diagnostik kommt eine große Bedeutung zu, wenn der Verdacht auf eine körperliche Misshandlung bei Kindern und Jugendlichen besteht. Kenntnisse über die spezifischen Verletzungsmuster sind Grundlage für eine akkurate Befunderstellung und spielen eine wichtige Rolle beim Nachweis oder Ausschluss einer Misshandlung. Dr. Birgit Kammer, Leiterin der Pädiatrischen Radiologie des…

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Kindermedizin

Strahlenschäden durch CT und Röntgen vermeiden

Computertomografien (CT) erhöhen das Krebsrisiko von Kindern – anders als bei Erwachsenen – deutlich. Moderner Ultraschall und Magnetresonanztomografie (MRT) bieten strahlenfreie und schonende Alternativen zu CT und Röntgen bei der Abklärung von Bauchschmerzen, Blinddarmentzündungen, Knochenbrüchen oder Unfallverletzungen. Welche neuen Möglichkeiten durch Ultraschall und MRT…

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Mini-Röntgenquelle mit Laserlicht

Physiker der Ludwig-Maximilians-Universität, des Max-Planck-Instituts für Quantenoptik und der TU München haben ein Verfahren aus lasergenerierter Röntgenstrahlung und Phasenkontrast-Röntgentomographie entwickelt, mit dem sie Weichteil-Strukturen in Organismen dreidimensional darstellen.

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Dunkelfeldmammografie

Brustkrebsdiagnostik: Unsichtbares sichtbar machen

Prävention ist das erklärte Ziel der Diagnostiker auf dem 96. Deutschen Röntgenkongress. Mit einer neuen Art der medizinischen Röntgenbildgebung, der sogenannten Dunkelfeldmammografie, könnte dies bald nicht mehr nur eine Vision sein. Das Verfahren macht Kalkablagerungen in Brusttumoren sichtbar, die in der Verbindung mit der Entstehung von Krebs stehen. Auffällig ist, dass winzige…

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Synchrotronstrahlung

Röntgenlicht aus neuem supraleitenden Undulator

Synchrotronstrahlung ist ein hochintensives, stark gebündeltes Licht, das durch die Beschleunigung von Elektronen in Teilchenbeschleunigern erzeugt wird. Dieses Licht besitzt hervorragende Eigenschaften, die für die Untersuchung von kleinsten Strukturen wie z. B. Viren und Nanomaterialien von höchster wissenschaftlicher Bedeutung sind. ANKA, die Synchrotronstrahlungsquelle am KIT, und Babcock…

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Kardiologie

Wie elastisch ist das Herz?

Wenn ein Herz nicht mehr so pumpt, wie es soll, lässt sich das mit Ultraschall oder Magnetresonanztomographie (MRT) gut erkennen. Schwieriger zu beurteilen sind Erkrankungen, bei denen die Wände des Herzens ihre Elastizität verlieren. Diese „diastolischen“ Funktionsstörungen können auch mit der Elastographie diagnostiziert werden. Diese neue Methode könnte in Zukunft MRT oder…

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Phasenkontrast

Neue Technik verbessert Kontrast von Weichgeweben

Erkrankungen des Weichgewebes, beispielsweise Tumore, lassen sich mit normalen Röntgengeräten nur schwer erkennen. Im Röntgenlicht unterscheiden sich Tumor- und gesundes Gewebe kaum. Das Team um den Physiker Prof. Dr. Franz Pfeiffer, Professor für Biomedizinische Physik am Physik-Department der Technischen Universität München (TUM) hat nun eine Technik entwickelt, die zusätzlich zur…

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Multiparameter

Big Data in der Mammadiagnostik

Die gewaltigen Datenmengen, die mittlerweile in der Mammadiagnostik anfallen, erfordern neue Methoden, um daraus praktisch klinische Informationen zu ermitteln. Sobald man es mit Datenmengen zu tun hat, die zu groß oder komplex sind, um sie noch mit herkömmlichen Methoden zu analysieren, wird heutzutage von „Big Data“ gesprochen. Report: Michael Krassnitzer

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