GE Healthcare erhält die FDA-Zulassung für die ersten geräteinternen...
GE Healthcare erhält die FDA-Zulassung für die ersten geräteinternen Algorithmen für Künstliche Intelligenz, um die Röntgenprüfung kritischer Brustkammern zu priorisieren.

Quelle: GE Healthcare

FDA-Freigabe

Erste KI-Algorithmen für Priorisierung kritischer Röntgen-Thoraxaufnahmen

GE Healthcare gab die Freigabe der Critical Care Suite durch die Food and Drug Administration im 510(k) Verfahren bekannt. Dabei handelt es sich um eine Softwareanwendung, die branchenweit erstmalig eine Sammlung von Künstlichen Intelligenz (KI) Algorithmen für ein mobiles Röntgengerät bereitstellt.

Die Softwareanwendung ist konzipiert für die Anwendung auf dem Optima XR240amx-Sytem von GE Healthcare. Sie wurde in Zusammenarbeit mit der UC San Francisco auf der Plattform „Edison“ von GE Healthcare entwickelt und soll kritische Fälle, wie den Pneumothorax, künftig schneller zur Beurteilung durch einen Radiologen bringen. „Wir sind davon überzeugt, dass Künstliche Intelligenz das Potenzial hat, Erkenntnisse zu generieren aus denen auch Handlungen abgeleitet werden können. Sie kann helfen, die Effizienz in Krankenhäusern und Praxen zu verbessern, die diagnostische Genauigkeit zu erhöhen, die Behandlung zu personalisieren, die Patientenerfahrung zu verbessern und eine Fern- und prädiktive Wartung zu ermöglichen. Mit der FDA-Freigabe gehen wir einen weiteren Schritt in diese Richtung“, kommentiert Dietmar Seifriedsberger, Geschäftsführer Healthcare Digital Zentral Europa bei GE Healthcare.

Wird ein Patient mit einem Gerät der Critical Care Suite geröntgt, analysiert das System automatisch die Bilder und sucht gleichzeitig nach Anzeichen eines Pneumothorax. Bei Verdacht auf einen Pneumothorax wird der Fall priorisiert. Über das Gerät wird der MTRA sofort auf den möglichen Notfall hingewiesen und der Fall, zusammen mit der Original-Röntgen-Thoraxaufnahme, direkt an den Radiologen zur Befundung übermittelt.

Die KI-Algorithmen der Critical Care Suite sorgen auch für eine Qualitätssicherung. Sie analysieren und markieren gleichzeitig Positionierungs- und Einstellungsfehler und justieren die entstandenen Aufnahmen automatisch am Gerät.  Diese Funktionen ermöglichen es, dass Arbeitsschritte - wie z.B. Ablehnung oder Wiederholung von Bildaufnahmen - am Patientenbett und vor der Übertragung der Bilder an das bestehende Bildarchivierungs- und Kommunikationssystem stattfinden können. „Derzeit sind 62 Prozent der Untersuchungen mit „STAT“ bzw. mit dem Vermerk „dringend zu befunden“ ( gekennzeichnet, aber nicht alle davon sind tatsächlich kritisch. Dies führt zu einer Verzögerung der Bearbeitung wirklich kritischer Fälle“, erklärt Jie Xue, Präsident & CEO, Röntgen, GE Healthcare. „Die Critical Care Suite markiert nicht nur Bilder mit einem vermuteten Pneumothorax mit beeindruckender Genauigkeit und ermöglicht es Radiologen, diese Fälle sofort zu priorisieren. Sie bietet Krankenhäusern zusätzlich die Möglichkeit, Künstliche Intelligenz vergleichsweise einfach zu nutzen.“

„Ärzte sind immer auf der Suche nach klinisch erprobten Methoden, die Patientenergebnisse und die Patientenerfahrung verbessern“, sagt Dr. Rachael Callcut, Professorin für Chirurgie an der UCSF, Chirurgin an der UCSF Health und Direktorin für Data Science am Center of Digital Health Innovation. „KI gibt uns die Möglichkeit, schneller zur Diagnose zu kommen und die Art und Weise, wie wir Patienten behandeln, zu ändern. Das könnte letztendlich Leben retten und Patientenergebnisse verbessern.“

Quelle: GE Healthcare

16.09.2019

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