
Artikel • Arbeitsreport
Arbeitswelt Krankenhaus – Was sagen die Beschäftigten?
Die Arbeit im Krankenhaus verändert sich derzeit drastisch: Die Aufgaben auf den Stationen werden neu verteilt, Abläufe und Zuständigkeiten unterliegen einem Wandel.

Die Arbeit im Krankenhaus verändert sich derzeit drastisch: Die Aufgaben auf den Stationen werden neu verteilt, Abläufe und Zuständigkeiten unterliegen einem Wandel.
Die Empfehlungen des Wissenschaftsrates zur Akademisierung der Gesundheitsfachberufe vom 13.7.2012 sind ausdrücklich auf die Medizinisch-technischen Assistenten übertragbar. Der Deutsche Verband Technischer Assistentinnen/Assistenten in der Medizn e.V. (dvta) fordert eine zügige Umsetzung.

Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) sieht die Patientensicherheit und Versorgungsqualität auf Intensivstation in deutschen Kliniken gefährdet. Der Grund: zu wenig und zu schlecht ausgebildetes Personal

Medizinisch-technische Radiologieassistenten sind gefragt wie nie. Doch nach wie vor entscheiden sich wenige für diesen Beruf. Die Nachwuchsförderung ist daher eine der dringlichsten Aufgaben, der sich Katja Röhr, Vorsitzende der in der DRG angesiedelten Vereinigung Medizinisch-Technischer Berufe (VTMB), derzeit annimmt.

Fit für die Führungsspitze mit dem Oberarzt-Seminar auf dem Deutschen Röntgenkongress. Nach der positiven Resonanz im letzten Jahr findet auch auf dem diesjährigen Deutschen Röntgenkongress wieder das Oberarzt-Seminar „Chefarzt in der Radiologie“ statt.

Noch sind Frauen in der Viszeralmedizin deutlich unterrepräsentiert, vor allem in Führungspositionen. Derzeit sind 16,5 Prozent der Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) weiblich, wie eine aktuelle Erhebung der Fachgesellschaft zeigt. Knapp vier Prozent der DGVS-Frauen sind Chefärztinnen.

Wer eine Position als Chefarzt anstrebt, der hat oft nur vage Vorstellungen von der neuen Tätigkeit. Für mehr Durchblick soll das Oberarzt-Seminar „Chefarzt in der Radiologie“ sorgen, das in diesem Jahr wieder vom Chefarztforum Radiologie der Deutschen Röntgengesellschaft, kurz CAFRAD, angeboten wird.

Einer der wenigen Radiologen mit sehr langer Erfahrung in der Hybridbildgebung in Deutschland ist Prof. Dr. Michael Forsting. Das Universitätsklinikum Essen bekam als erstes Krankenhaus in Deutschland einen PET-CT, inzwischen wird in Forstings Abteilung auch mit einem PET-MR gearbeitet.

Wer einmal im Programm der „Hellste Köpfe“ eingeschrieben ist, darf sich nicht nur über einen bestens organisierten, kostenlosen Besuch des Deutschen Röntgenkongresses freuen, sondern er profitiert auch von dem sozialen Netzwerk, das ihn auch nach dem Kongress mit Neuigkeiten und Vertiefungsangeboten versorgt.

Im April dieses Jahres wurde die S1 Leitlinie „Konsensusempfehlungen zum Einsatz der Herzbildgebung mit Computertomografie und Magnetresonanztomografie“ von Radiologen und Kardiologen publiziert und auf den Jahrestagungen der Fachgesellschaften im April in Mannheim auf dem Kardiologen-Kongress vorgestellt.

Seit fast zehn Jahren engagiert sich Prof. Dr. Günter Layer aus Ludwigshafen aktiv in der Berufspolitik für die Radiologie. Sowohl innerhalb der Deutschen Röntgengesellschaft als auch des Berufsverbands der Deutschen Radiologen e.V. setzt er sich leidenschaftlich für die Interessen seiner klinischen Zunft ein.

Prof. Dr. med. Mathias Goyen ist neuer Director Clinical Development bei GE Healthcare. In seiner Funktion wird Prof. Goyen als Ansprechpartner für die akademische Gemeinschaft agieren, Forschungskooperationen initiieren und diese fachlich begleiten. Prof. Goyen berichtet an den CEO von GE Healthcare.

Bis zum Studienabschluss sind Frauen mit 51 Prozent in der Forschung vertreten, danach geht die Schere zwischen Männern und Frauen immer weiter auf. Während der Anteil der Frauen in der Forschung europaweit bei rund 30 Prozent liegt, beträgt er in Deutschland nur 21 Prozent.

Zum 1. Januar 2012 übernimmt Uwe Poettgen die Verantwortung für die IT-Landschaft der Malteser in Deutschland.

Für mehr als zwei Drittel der kaufmännischen Geschäftsführer und Verwaltungsdirektoren deutscher Krankenhäuser steht das Thema Personalmanagement aktuell ganz oben auf der Agenda. Damit rangiert die Rekrutierung und Entwicklung von Mitarbeitern sowohl bei Häusern in öffentlicher als auch in privater Trägerschaft deutlich vor anderen Top-Themen.
Irene Maier, Pflegedirektorin des Universitätsklinikums Essen und Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Pflegedirektorinnen und Pflegedirektoren der Universitätskliniken und Medizinischen Hochschulen Deutschlands e.V. (VPU) übernimmt die Kongresspräsidentschaft für den 34. Deutschen Krankenhaustag vom 16. bis 19. November 2011 in Düsseldorf.

Wer in den Richtlinien der International Standard Organisation (ISO) nach dem Begriff „Qualität“ sucht, der stößt auf folgende Definition: „Qualität ist die Gesamtheit von Merkmalen einer Einheit bezüglich ihrer Eignung, festgelegte und vorausgesagte Erfordernisse zu erfüllen.“ Wirklich schlau wird man daraus nicht, aber die Augen gleich ganz vor dem Thema Qualitätsmanagement zu…

Die USA haben es vorgemacht: Mit Schadensersatzklagen in Milliarden Höhe müssen Ärzte für Behandlungsfehler am Patienten teuer bezahlen. Auch wenn hierzulande noch keine amerikanischen Verhältnisse herrschen, so haben die Erfahrungen zum Risikomanagement aus den Vereinigten Staaten im deutschen Gesundheitswesen einige wichtige Verbesserungen bei den Behandlungsabläufen gebracht und zu…

Ab Oktober 2011 werden im Krankenhaus Jerusalem in Hamburg "Breast Care Nurses" ausgebildet. Die berufsbegleitende Zusatzausbildung vermittelt nicht nur fundierte Kenntnisse für die körperliche und medizinische Unterstützung von Brubstkrebspatientinnen, sondern betont auch den menschlichen Aspekt im Umgang mit den Patientinnen.

Um Mitarbeiter vor gefährlichen Nadelstichverletzungen zu schützen, müssen in medizinischen Einrichtungen seit 2008 Spritzen und Kanülen mit Schutzvorrichtung verwendet werden. Eine Umfrage des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe (DBfK) und der Initiative SAFETY FIRST! bestätigt: Sichere Instrumente verringern das Verletzungsrisiko und werden von den Anwendern gut angenommen.…

Auch ohne Abitur können die beiden Berufsgruppen der medizinischen und zahnmedizinischen Fachangestellten an der MSH Medical School Hamburg ein Studium aufnehmen, wenn sie über die einschlägige Berufsausbildung und mindestens drei Jahre Arbeitserfahrung verfügen.

Hierzulande kennen nur knapp 17 Prozent der angehenden Ärzte Wege zu mehr Patientensicherheit und zur Vermeidung von Behandlungsfehlern. Dies zeigt eine im Zentralblatt für Chirurgie veröffentlichte Umfrage unter Medizinstudenten der Universität Magdeburg.

Eine besonders aggressive und neue Form des Enterohämorrhagischen Escherichia coli (EHEC) Keims stellte Ende Mai norddeutsche Krankenhäuser vor eine große Herausforderung. In Hamburg, dem Zentrum der Endemie, erkrankten über 1000 Menschen nach einer Infektion mit dem Ehec-Erreger.

Patientenzufriedenheit ist die Differenz zwischen der erwarteten und der tatsächlich erfahrenenen Qualität einer medizinischen Leistung. So zumindest lautet eine der möglichen Definitionen in der wissenschaftlichen Literatur. Das Urteil der Patienten wird üblicherweise über standardisierte Fragebögen mit Skalen und Ankreuzfeldern abgefragt. Dr. Martin Maurer, Radiologe an der Charité…

45 % der Ärzte an deutschen Kliniken denken über einen Wechsel in die Healthcare-Industrie nach. Grund dafür ist vor allem der Wunsch nach neuen Herausforderungen (65 %) sowie nach einer leistungsgerechteren Bezahlung (50 %). Gleichzeitig sind nur 5 % bereit, auch kurzfristig zu wechseln.