Hellste Köpfe – fit machen fürs Examen

Wer einmal im Programm der „Hellste Köpfe“ eingeschrieben ist, darf sich nicht nur über einen bestens organisierten, kostenlosen Besuch des Deutschen Röntgenkongresses freuen, sondern er profitiert auch von dem sozialen Netzwerk, das ihn auch nach dem Kongress mit Neuigkeiten und Vertiefungsangeboten versorgt.

Anika Wessel
Anika Wessel

Anika Wessel, derzeit PJlerin am Uniklinikum Lübeck, freut sich sehr über diese Unterstützung und profitiert davon. Seit ihrer Famulatur im Sommer 2009 in der Radiologischen Abteilung von Prof. Hermann Helmberger am Klinikum Dritter Orden in München, hat sich ihr Wunsch verfestigt, Radiologin zu werden.

Im folgenden Jahr benannte Prof. Helmberger Annika Wessel als seinen „Hellsten Kopf“ für das Stipendienprogramm. Seither ist der Kontakt zwischen Annika Wessel und ihrem „Paten“ Prof. Helmberger nicht mehr abgebrochen.

Nun nimmt Anika Wessel regelmäßig am Deutschen Röntgenkongress teil. Besonders gelungen findet sie den Programmpunkt „Radiologie für Studenten“, weil dort Einblicke in Ausbildungsinhalte und den Arbeitsalltag der Radiologen gegeben werden. „Diese Vortragsreihe bietet Orientierungshilfe in der Frage, ob man sich wirklich für die Radiologie entscheiden möchte. Sie verdeutlicht, wie wichtig die DRG ihren Nachwuchs nimmt“, erklärt die Lübeckerin. Gerne besucht sie auch die Vorträge der Ehrengäste und die Industrieausstellung, da sie einen Blick in die Zukunft gewähren.

Die Möglichkeit, sich fachlich in radiologischen Themen jenseits der Universität fortzubilden, ist seit Januar 2010 nicht mehr nur auf den Deutschen Röntgenkongress beschränkt, sondern besteht mit dem Angebot der Akademie online der Deutschen Röntgengesellschaft auch im Internet. Pro Kalenderjahr bietet die Akademie mindestens 25 Online-Fortbildungen an, die von der Ärztekammer Hessen und der Akademie mitzwei CME-Punkten zertifiziert werden. Sie sind eine gute Möglichkeit, sich regelmäßig und ortsunabhängig fortzubilden.

Im Februar 2012 wurde erstmals ein zweiteiliger Online-Kurs für Studenten zur Vorbereitung auf die Prüfung angeboten. Die Nachfrage nach diesem für Studenten kostenfreien Angebot war so groß, dass kurzfristig Wiederholungstermine undKurse mit Public Viewing geboten wurden. Auch viele von Anika Wessels Kollegen, die später nicht in die Radiologie wollen, haben davon profitiert. „Weil ich im Programm der Hellsten Köpfe bin, werde ich frühzeitig über die Online-Kurse informiert. Dadurch bin ich immer auf dem Laufenden“, so Anika Wessel.

 

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Im Profil

Anika Wessel begann im Oktober 2006 das Medizinstudium an der Universität Lübeck. Im Anschluss an das 6. Semester machte sie eine Famulatur bei Prof. Helmberger in München, die ihr so gut gefiel, dass sie die Zeit dort verlängerte. Nach ihrem Examen in diesem Herbst möchte sie ihre Ausbildung zur Radiologin als Assistenzärztin in München oder Frankfurt a.M. beginnen.

 


 

08.05.2012

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