
"Apps" und mobile Anwendungen sind auf dem Vormarsch im Gesundheitswesen
Apps machen das Leben leichter - auch im Gesundheitswesen. Dank der praktischen Smartphone-Anwendungen lässt sich beispielsweise bereits das Herzinfarktrisiko bestimmen.

Apps machen das Leben leichter - auch im Gesundheitswesen. Dank der praktischen Smartphone-Anwendungen lässt sich beispielsweise bereits das Herzinfarktrisiko bestimmen.

Der erfolgreiche Eingriff und die bestmögliche Versorgung des Patienten zählen zu den wichtigsten Anforderungen im OP und auf einer Intensivstation. Zwischen Einleitung, Operation und Ausleitung sowie während der Intensivpflege hängen wichtige Entscheidungen oft von komplexen Informationen ab.

Bei der medizinischen Früherkennung wird die klinische Welt auf den Kopf gestellt: Statt anhand konkreter Symptome eine Krankheit aufzuspüren, wird eine Krankheit vorausgesetzt, für die es Betroffene zu finden gilt – Menschen also, die bestenfalls noch symptom- und beschwerdefrei sind. Während diese Vorgehensweise noch bis vor wenigen Jahren als medizinisches Wunderwerkzeug angepriesen…
Etwa 6 Prozent aller älteren Menschen erleiden jährlich eine plötzlich einsetzende Bewusstlosigkeit aufgrund eines Kreislaufkollapses („Synkope“). Auf der Herbsttagung 2010 der DGK und der Arbeitsgruppe Herzschrittmacher und Arrhythmie wurden jetzt in Nürnberg die neuen Synkopen-Behandlungsrichtlinien der DGK vorgestellt, bei denen implantierbaren Ereignis-(Event-)- oder Loop-Rekorders in…

Gerade zu stoisch wurde das Problem der MRSA-Infektionen in vielen europäischen Ländern, darunter Deutschland, in den letzten 20 Jahren ignoriert. Mit dem Ergebnis, dass die Zahl der resistenten Staphylokokken von einem Prozent im Jahr 1990 auf bis zu 25 Prozent im Jahr 2010 explodierte. Die Erkenntnis, dass durch eine Infektion Zusatzkosten von bis zu 10.000 € auf die Krankenhäuser…

Privatdozent Dr. Thomas Lauenstein ist Träger des diesjährigen Röntgenpreises. Der 37-jährige Radiologe an der Universitätsklinik Essen erhält die renommierte Auszeichnung für seine Habilitationsschrift „Morphologische MR-Tomografie des Gastrointestinaltraktes“.

Vor einem Jahr hat der elfjährige Peter Neumeier (Name geändert) an der Universitätsklinik Erlangen schon seine zweite künstliche Herzklappe bekommen. Seitdem musste er viel seltener als zuvor den Weg von seiner Heimat in Unterfranken zu Kontrolluntersuchungen nach Erlangen antreten und muss deshalb nur noch selten sein geliebtes Fußballtraining absagen. Dieses Glück haben in Nordbayern nun…
Wie kann eine telemedizinische Betreuung für chronisch kranke Menschen aller Alters- und Versorgungsstufen im Rahmen der Regelfinanzierung umgesetzt werden? Diese Frage soll in einem der weltweit größten Telemedizinprojekte, dem EU-Projekt Renewing Health, beantwortet werden. Von deutscher Seite ist das Pflegewerk Berlin beteiligt. Über die Details des Engagements in dem mit insgesamt 14…
Moderne Healthcare-IT hält selbst in die traditionellste aller medizinischen Fachrichtungen Einzug: in die Chirurgie. In OP-Sälen, Aufwachräumen und chirurgischen Intensivstationen setzen Krankenhäuser immer stärker auf Software-Lösungen. Diese sollen keineswegs nur die Abrechenbarkeit von Leistungen verbessern. Sie haben vielmehr einen direkten Effekt auf die Sicherheit der Patienten und…

Ein kleines Blutlabor für die Jackentasche, das vor einem Langstreckenflug rasch die Gefahr eines Blutgerinnsels in den Beinen analysiert, oder ein Sensorarmband, das Elektrosmog messen kann und Patienten mit Herzschritt-machern vor lebensbedrohlicher Strahlung warnt - "intelligentes Plastik" kann dies möglich machen. Daran arbeiten Forscher am Fraunhofer-Institut für…

Telemedizinische Anwendung nehmen in der Kardiologie zunehmend Raum ein. Bei einer zunehmenden Zahl von Implantatträgern und gleichzeitiger Verknappung der Ressourcen, die für Nachsorgen zur Verfügung stehen, stellt sich die Frage nach dem Aufwand und der Effektivität eines täglichen telemedizinischen Home Monitorings.

Eine internationale Expertenrunde kam Ende 2009 in Wien zusammen, um das Thema Glukose-Monitoring am Point of Care anhand von Ergebnissen neuer Studien sowie von Erfahrungswerten im praktischen Einsatz aus verschiedensten Blickwinkeln - IT-Voraussetzungen, Anforderungen an Geräte und Industrie, Kostenanalysen, Prozessoptimierung, Best Practice - zu diskutieren.
Regelmäßige Kontrollen über das Mobiltelefonnetz sind nach dem Einsetzen eines implantierten Defibrillators sicher und eine sinnvolle Alternative zu Kontrolluntersuchungen im Krankenhaus. Das ist das Ergebnis der ISMOS-Studie, die ein deutsches Forscherteam heute auf dem Europäischen Kardiologenkongress in Barcelona präsentiert hat.

Die Kardiale Resynchronisationstherapie (CRT) reduziert signifikant die Morbidität und Letalität von Patienten mit ardiomyopathie und Zeichen der fortgeschrittenen Herzinsuffizienz. Telemonitoring von Vitalparametern wie Körpergewicht und Blutdruck führt ebenfalls zu einer Abnahme der Rehospitalisierung und der Letalität.

Der neue Vitaldatenmonitor CARESCAPETM V100 von GE Healthcare erfasst und speichert Vitaldaten präzise und zuverlässig und ist dabei kinderleicht zu bedienen.

Wenn die größte Medizinmesse der Welt vom 19.-22. November in Düsseldorf Einzug hält, dann steht mal wieder die ganze Landeshauptstadt Kopf: Hotels platzen aus allen Nähten, der Straßenverkehr kommt zeitweise zum Erliegen und abends bevölkern Aussteller und Fachpublikum die gastronomischen und touristischen Umschlagplätze der Stadt.

Beim Wirtschaftsgipfel "Personal Health" am 23.09.08 in Berlin diskutierten Experten die Möglichkeiten zur individuell optimierten Patientenversorgung von Risiko-Patienten durch neue Technologien. Vor allem mobile Gesundheitslösungen sollen es den Patienten ermöglichen, ohne ständige Krankenhaus-aufenthalte und Arztbesuche in den eigenen vier Wänden zu leben.

Viele BlutdruckpatientInnen werden nur unzureichend behandelt, weil die herkömmliche Blutdruckmessung zur Diagnose nur beschränkt geeignet ist. Das ARC (Austrian Research Center, Wien-Seibersdorf) forschte sieben Jahre lang, um eine neue, differenziertere Messmethode zu finden