Prof. Dr. Julia Weinmann-Menke

Prävention, Früherkennung und personalisierte Therapien von Nierenkrankheiten stärken

Professorin Dr. Julia Weinmann-Menke, Ärztliche Direktorin der Klinik für Nephrologie des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD), übernimmt die Präsidentschaft der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN).

Portraitfoto von prof. Dr. julia Weinmann-menke
Professorin Dr. Julia Weinmann-Menke, Ärztliche Direktorin der Klinik für Nephrologie des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD), ist die neue Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie.

 Bildquelle: UKHD

In ihrer zweijährigen Amtszeit möchte sie die Prävention, Früherkennung und personalisierte Therapien von Nierenkrankheiten stärken sowie die Forschung und Nachwuchsförderung voranbringen. 

Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie ist die zentrale wissenschaftlich-medizinische Fachgesellschaft für Nierenheilkunde in Deutschland. „Wir verfügen heute über immer bessere Möglichkeiten, Nierenkrankheiten früher zu erkennen und individueller zu behandeln. Mein Ziel ist es, Prävention, Forschung und personalisierte Therapien weiter zu stärken. Gleichzeitig ist es mir wichtig, den wissenschaftlichen und klinischen Nachwuchs für das Fach zu begeistern“, sagt Prof. Dr. Julia Weinmann-Menke mit Blick auf ihre Pläne als DGfN-Präsidentin. 

Die DGfN vertritt als wissenschaftliche Fachgesellschaft die Nierenheilkunde in Deutschland und setzt sich für die Weiterentwicklung von Forschung, Lehre und Patientenversorgung ein. Mit der Wahl von Prof. Weinmann-Menke steht erstmals eine Frau an der Spitze der DGfN. Die zusätzliche Sichtbarkeit möchte Weinmann-Menke nutzen, um insbesondere junge Frauen auf ihrem Weg in Wissenschaft, Klinik und Führungspositionen zu ermutigen. 

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Seit 2026 ist Weinmann-Menke Ärztliche Direktorin der Medizinischen Klinik X – Klinik für Nephrologie (Nierenzentrum) des Universitätsklinikums Heidelberg. Ihre klinischen Schwerpunkte liegen in der Behandlung chronischer Nierenkrankheiten, der Nierentransplantation sowie immunvermittelter Nieren- und Systemerkrankungen. Ein besonderes Anliegen ist ihr die Erforschung der molekularen Ursachen von Nierenkrankheiten, um neue Ansätze für eine gezieltere Behandlung zu entwickeln und wissenschaftliche Erkenntnisse möglichst rasch in eine individuellere Versorgung der Patientinnen und Patienten zu überführen. 


Quelle: Universitätsklinikums Heidelberg 

12.10.2026

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