Quelle: GLG

Prof. Bruce Bauer in Chorin

Hochkarätiger Vortrag über die Entfernung von Riesenmuttermalen

Mit einer Führung im Kloster Chorin begann Anfang April ein Treffen von Ärzten, die sich mit einem sehr speziellen Fachgebiet der Medizin befassen: der Operation seltener angeborener Fehlbildungen des Gefäßsystems wie Hämangiomen oder Lymphangiomen und der plastisch-chirurgischen Behandlung von Kindern mit großen und riesigen Muttermalen.

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Prof. Bruce Bauer beim Vortrag im Kloster Chorin.
Quelle: GLG

Weltweit gibt es dafür nur wenige Operationsmöglichkeiten. Eine bietet das GLG (Gesellschaft für Leben und Gesundheit mbH) Werner Forßmann Klinikum in Eberswalde. Im Kloster Chorin hielt der angesehene Spezialist Prof. Bruce Bauer aus Chicago dazu einen Fachvortrag. Regelmäßig kommt Prof. Bruce Bauer nach Eberswalde, um hier gemeinsam mit weiteren Ärzten und einem eingespielten interdisziplinären Team Kinder aus der ganzen Welt zu operieren. Die Krankheitsbilder sind selten, aber für die Betroffenen äußerst gravierend. Sie wirken sich sowohl auf Körperfunktionen als auch auf das äußere Erscheinungsbild aus. Meistens sind mehrere aufwendige Operationen nötig, um schrittweise eine Besserung zu erreichen.

Prof. Bruce Bauer hatte am Vortag im Zentrum für Vasculäre Malformationen Eberswalde (ZVM), das zur Abteilung Kinderchirurgie des GLG Werner Forßmann Klinikums gehört, mehrere Patienten operiert. In den vergangenen Jahren wurde hier neben der Operation von Fehlbildungen des Gefäßsystems wie Hämangiomen oder Lymphangiomen ein weiteres Standbein bei der plastisch-chirurgischen Behandlung von Kindern mit großen und riesigen Muttermalen entwickelt. „Prof. Bauer ist der weltweit sicherlich Erfahrenste in der Behandlung mit Hautexpandern als Vorbereitung einer operativen Entfernung von Riesenmuttermalen“, sagt Dr. Lutz Meyer, Leiter des ZVM. „Alle können von seiner 40-jährigen Erfahrung sehr profitieren. Das Spezialistentreffen wurde außer für Fachvorträge auch für aktuelle Fallbesprechungen genutzt.“

Ärzte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben an der Gründung eines Netzwerkes mitgewirkt, das sich zum Ziel gestellt hat, die Versorgung von Kindern mit Muttermalen zu verbessern. Dieses Netzwerk trifft sich alle sechs Monate, um Fälle zu diskutieren und mit der Zeit einen Konsens in der Behandlung zu entwickeln. Auch dieses Treffen hat dazu beigetragen.


Quelle: GLG Gesellschaft für Leben und Gesundheit

10.04.2019

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