Köpfe & Karrieren

Forschung, Lehre & Praxis: Digitalisierung in der Medizin vorantreiben

Die medizininformatische Forschung, Lehre und praktische Anwendung am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) wird ausgebaut: Seit 1. Mai 2021 ist Professor Dr. Martin Dugas Direktor des neu eingerichteten Instituts für Medizinische Informatik.

Portraitfoto von Prof. Martin Dugas
Prof. Dr. Martin Dugas, Direktor des Instituts für Medizinische Informatik am Universitätsklinikum Heidelberg.

Bildquelle: Universitätsklinikum Heidelberg

„Wir freuen uns, mit Prof. Dugas einen Experten für die Herausforderungen einer zunehmend digitalisierten Medizin – sei es bei der Einführung elektronischer Patientenakten, der Aufbereitung und Auswertung wachsender Datenmengen für personalisierte Medizin und Forschung oder die Bewältigung der immensen Dokumentationspflichten – gefunden haben", sagt Prof. Dr. Ingo Autenrieth, Leitender Ärztlicher Direktor des UKHD. „Darüber hinaus wird er durch neue Lehrangebote unsere Medizinstudierenden auf die mittlerweile unumgängliche digitale Datenverarbeitung in ihrem späteren Berufsalltag vorbereiten", ergänzt Hans-Georg Kräusslich, Dekan der Medizinischen Fakultät Heidelberg. 

Das neu gegründete Institut für Medizinische Informatik geht aus der bisherigen „Abteilung für Medizinische Informationssysteme", die bis 2018 von Prof. Dr. Björn Bergh geleitet wurde, sowie der „Sektion Medizinische Informatik" (Leiterin: Prof. Dr. Petra Knaup-Gregori) des „Instituts für Medizinische Biometrie und Informatik" hervor. Das Institut ist in den Marsilius-Arkaden, in direkter Nachbarschaft zum „Zentrum für Informations- und Medizintechnik" (ZIM) des Universitätsklinikums untergebracht. Der Fachbereich der Medizinischen Biometrie wird im umbenannten „Institut für Medizinische Biometrie" unter der Leitung von Prof. Dr. Meinhard Kieser fortgeführt. Die beiden Institute arbeiten eng zusammen. 


Quelle: Universitätsklinikum Heidelberg

18.06.2021

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