„Das Wohl der Patienten ist unser Ansporn“

Röko Heute sprach mit Bodo Amelung, Geschäftsführer, Toshiba Medical Systems über Trends in der Medizintechnik, neue CT-Systeme und innovative Entwicklungen bei der Dosisreduzierung für die Allgemein- sowie die Kinderradiologie.

Bodo Amelung
Bodo Amelung

Welche Bedeutung hat der Deutsche Röntgenkongress für Toshiba und welche Ziele hat sich das Unternehmen für 2012 gesetzt?

Bodo Amelung: Der DRK ist für Toshiba nach wie vor die größte und wichtigste Plattform, um mit Radiologen einen konstruktiven Dialog zu führen und dort unsere Innovationen und Technologien zu zeigen. Toshiba denkt und plant nicht von Jahr zu Jahr, sondern überzeugt schon immer durch eine langfristige und nachhaltige Entwicklung. Diese hat ihren Ursprung in einer von Beginn an gelebten Unternehmenskultur, die geprägt ist, von Forschung und Erfindergeist. Ein Ergebnis dieser Strategie ist, dass wir 2012 mehrere neue CTs vorstellen. 

Wie sieht Toshiba die Entwicklung des deutschen Marktes in den kommenden Jahren und worin bestehen die besonderen Herausforderungen für Medizintechnikhersteller?

Bodo Amelung: Der deutsche Markt ist mit großem Abstand der stabilste Markt in Europa, vielleicht sogar weltweit. Ich bin mir sicher, dass dies auch in Zukunft so bleiben wird. Investitionen in innovative Produkte und Technologien werden hier getätigt, um das Patientenwohl, Usability und Wirtschaftlichkeit in Einklang zu bringen. Genau das ist es, was Toshiba bietet: Mehrwerte, die überzeugen!

Die Entwicklung künftiger Systeme richtet sich heute nicht mehr nach den Ingenieuren in den Firmen sondern nach den Bedürfnissen der Kliniken und Praxen im Gesundheitsmarkt. Wie schlägt sich diese Entwicklung bei Toshiba nieder?

Bodo Amelung: Neue Systeme sind in erster Linie immer die Leistung der gemeinsamen Arbeit von Anwendern und Ingenieuren. Ohne Forschung und Entwicklung könnten die Geräte nicht weiterentwickelt werden. Mit unseren Marktbegleitern stehen wir in einem innovationsgetriebenen Wettbewerb und können zu Recht unsere Position als Technologieführer behaupten. Außerdem pflegen wir einen sehr engen Kontakt zu führenden Kliniken und Anwendern, um dort Feedback einzuholen und Wünsche aufzunehmen. Daher haben wir auch für jeden Bedarf das passende Gerät im Portfolio.

Die Dosis beim CT zu reduzieren ist das Hauptanliegen aller Unternehmen in der Medizintechnik. Welchen Weg geht Toshiba dort? Die pädiatrische Radiologie ist ein Schwerpunkt beim diesjährigen Röntgenkongress. Ist das ein Bereich, dem sich Toshiba besonders widmet?

Bodo Amelung: Wir können mit Stolz behaupten, dass alle neuen Toshiba CTs bereits mit AIDR 3D, der iterativen Dosisreduktion um bis zu 75 Prozent, ausgestattet sind. Vom High-End- bis zum Routine-System sind wir somit führend, was die Minderung der Strahlenbelastung angeht. Das besondere an der iterativen Dosisreduktion von Toshiba ist, dass sie den Workflow nicht beeinträchtigt.

Selbst Traumapatienten profitieren von der niedrigen Dosis im CT sowie natürlich in allererster Linie die zu behandelnden Kinder, die Dank der AIDR 3D Technologie, der adaptiven iterativen Dosisreduktion, nur noch einem Bruchteil der bisher üblichen Strahlung ausgesetzt werden müssen. Der umsichtige Einsatz von Strahlung bei Kindern liegt auch den Radiologen am Herzen - mit unserer Technologie liefern wir ein wichtiges Werkzeug dafür, das Risiko zu minimieren und darüber hinaus mit geringerer Dosis sogar bessere Ergebnisse zu erzielen.

Wird der Ultraschall, der ja immer schneller, immer bessere Bilder produziert, zukünftig dem CT auf bestimmten Gebieten den Rang ablaufen? Und arbeitet Toshiba daran, beide (oder auch andere Verfahren) zu fusionieren?

Bodo Amelung: Mit der „Smart Fusion“ Technologie hat Toshiba hier schon die führende Lösung im Angebot. Wir sind in der Lage, unsere Ultraschallgeräte sowohl mit MRT als auch mit CT zu kombinieren und bieten damit die technische Voraussetzung, in der Diagnostik neue Wege zu gehen und Therapien zu optimieren. Auch wenn wir mit dem Aplio 500 derzeit wieder neue Maßstäbe in der Bildgebung mittels Ultraschall setzen, wird es auf absehbare Zeit kein Ersatz für den CT sein. Die Fusion beider Technologien in Verbindung mit der Dosisreduktion durch AIDR 3D ist allerdings ein weiterer Meilenstein, mit dem Toshiba seinen Anspruch auf die Innovations- und Technologieführerschaft bestätigt. 

11.05.2012

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