Zwei Chirurgen stehen links und rechts neben einem C-Bogen-System im OP

Bildquelle: Siemens Healthineers 

News • Orthopädie und Unfallchirurgie

Neuer mobiler C-Bogen: Bildgebung mit integriertem Display

Dank integriertem Display und kompakter Bauweise unterstützt Cios Go ID die routinemäßige Bildgebung direkt am Ort der Versorgung.

Auf dem diesjährigen Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) präsentiert Siemens Healthineers seine neue mobile C-Bogen-Plattform Cios Go, bestehend aus den Systemen Cios Go und Cios Go ID. 

Mobile C-Bögen werden in der Orthopädie, Wirbelsäulen- und Gefäßchirurgie sowie bei zahlreichen weiteren minimalinvasiven Eingriffen eingesetzt, bei denen Echtzeitbildgebung die Entscheidungsfindung unterstützt. Operationsteams stehen dabei vor der Herausforderung, in oft komplexen Operationsumgebungen hochwertige Bildgebung mit effizienten Arbeitsabläufen in Einklang zu bringen. Hinzu kommen unterschiedliche räumliche Gegebenheiten, verfahrensspezifische Anforderungen und Erfahrungsstufen. Umso wichtiger sind Bildgebungssysteme, die darauf ausgelegt sind, Arbeitsabläufe zu vereinfachen und eine sichere sowie zeitnahe Versorgung von Patienten zu unterstützen. 

Dank seines geringen Platzbedarfs eignet sich Cios Go ID nicht nur für kleine Operationssäle, sondern auch für den Einsatz in der Notaufnahme oder in ambulanten Einrichtungen

Johannes M.M. Groh

„Die Einsatzbereitschaft unserer Systeme ist im klinischen Alltag entscheidend. Verzögerungen im OP-Ablauf können wir uns nicht leisten, denn jede zusätzliche Minute im Operationssaal verursacht erhebliche Kosten”, sagte Niclas Riege, Technologist in der Unfallchirurgie und Orthopädie am Universitätsklinikum Erlangen. „Cios Go ID kombiniert ein kompaktes Design mit moderner Touch-Technologie. Das integrierte Display lässt sich einfach entsprechend der Blickrichtung des Chirurgen positionieren.“ 

Peter Seitz, Leiter Image-Guided Therapy and Robotics bei Siemens Healthineers, fügte hinzu: „Mit Cios Go und Cios Go ID wollten wir die Erwartungen an mobile C-Bögen neu definieren, indem wir leistungsstarke Bildgebung mit intuitiver Bedienbarkeit verbinden. Die Systeme stehen für Klarheit, Flexibilität und optimierte Arbeitsabläufe direkt im Operationssaal. Das unterstützt OP-Teams dabei, fundierte und zeitnahe Entscheidungen zu treffen und eine effiziente, hochwertige Patientenversorgung zu gewährleisten.“ 

Cios Go und Cios Go ID verfügen über intelligente Funktionen, die die Abläufe im Operationssaal unterstützen sollen: Mit Live Zoom können Chirurginnen und Chirurgen kleine anatomische Details sowie die Positionierung von Implantaten mithilfe intuitiver Touch-Gesten beurteilen, während SpotAdapt Helligkeit und Kontrast automatisch innerhalb eines definierten Interessensbereichs optimiert. Die Systeme verfügen über eine Generatorleistung von 3,5 beziehungsweise 5 Kilowatt sowie flexible Detektorgrößen von 20 cm x 20 cm oder 31 cm x 31 cm. Darüber hinaus liefert die Retina Imaging Chain eine konstante Bildqualität für ein breites Spektrum klinischer Anwendungen – im Einklang mit dem ALARA-Prinzip („as low as reasonably achievable“; so niedrig wie vernünftigerweise erreichbar). Ein großes 4K-Display unterstützt eine schnelle und präzise Bildbeurteilung während des Eingriffs. 

Ein grüner Laser unterstützt zudem die schnelle und zuverlässige Positionierung des Systems und der Patienten, während der Target Pointer die Platzierung von Schrauben oder Kirschner-Drähten erleichtert. Darüber hinaus ermöglicht die Funktion Live Graphical Overlay intuitive Freihand-Markierungen direkt auf dem Touchscreen. Eine intuitive Benutzeroberfläche mit Single- und Multitouch-Steuerung sowie vordefinierten Organprogrammen ermöglicht eine sichere Bedienung bei minimalem Schulungsaufwand. 

Wie der Hersteller erläutert, lässt sich die Cios Go Plattform flexibel an unterschiedliche klinische Anforderungen und Abläufe im chirurgischen Alltag sowie an Operationssäle mit begrenztem Platzangebot anpassen. Für häufige Standortwechsel ausgelegt, kombiniert Cios Go ID ein geringes Gewicht und modulare Flexibilität mit zuverlässiger Leistung. Die Parkposition des Monitorarms stabilisiert das Display während des Transports, während ein Standby-Modus es ermöglicht, das System vom Stromnetz zu trennen, zwischen verschiedenen Einsatzorten zu bewegen und schnell wieder in Betrieb zu nehmen. Dadurch lassen sich Ausfallzeiten zwischen Eingriffen reduzieren. 

„Dank seines geringen Platzbedarfs eignet sich Cios Go ID nicht nur für kleine Operationssäle, sondern auch für den Einsatz in der Notaufnahme oder in ambulanten Einrichtungen“, sagte Dr. Johannes M.M. Groh, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie am Universitätsklinikum Erlangen. „Das System bietet ein breites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten. Der integrierte Monitor lässt sich genau dort positionieren, wo er benötigt wird, und gewährleistet selbst bei komplexen Eingriffen mit mehreren Operateuren eine klare Sicht.“ 


Quelle: Siemens Healthineers 

20.10.2026

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