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Sulfavant

Impfstoff auf Pflanzenbasis tötet Krebs

Präparat aus Mikroalgen vernichtet Tumorzellen und pathogene Keime

Das Mittel Sulfavant eignet sich hervorragend zur Bekämpfung bösartiger Neoplasien wie Hautkrebs, wie das zum Nationalen Forschungsrat CNR gehörende Istituto di Chimica Biomoleculare herausgefunden hat. Gewonnen wird das bereits patentrechtlich geschützte Präparat aus Mikroalgen und terrestrischen Pflanzen. Es regt die dendritischen Zellen an, die die vorderste Verteidigungslinie des Immunsystems bilden.

Abwehrkräfte werden gestärkt

Dank der als Hilfsmedikament dienenden Antigene liefern Immuntherapien einen neuen und vielversprechenden Ansatz, kanzerogene Zellen auszuschalten und die Bildung neuer Krebszellen zu verhindern

Angelo Fontana

"Selbst in sehr geringer Konzentration stärkt Sulfavant die natürlichen Abwehrkräfte des Organismus und sorgt für die Vernichtung von Tumorzellen oder krankheitserregenden Keimen", erklärt Projektleiter Angelo Fontana. Die ersten Testergebnisse bei der Therapierung von Melanomen haben gezeigt, dass die Verabreichung von Sulfavant in Verbindung mit einem synthetisch-immunologischen Antigen auch deren Weiterentwicklung verhindern kann. Dies lässt die Erwartung zu, dass auf längere Sicht eine neue Generation synthetischer Impfstoffe gegen Tumore und chronische Entzündungen entstehen könnte. "Dank der als Hilfsmedikament dienenden Antigene liefern Immuntherapien einen neuen und vielversprechenden Ansatz, kanzerogene Zellen auszuschalten und die Bildung neuer Krebszellen zu verhindern", bestätigt der italienische Wissenschaftler.

Quelle: Pixabay/Nouchkac

Wissenschaftliche Zusammenarbeit

Die Forschungsarbeiten sind mit Unterstützung von Wissenschaftlern der Università della Campagnia in Zusammenarbeit mit Kollegen der Università di Genova durchgeführt worden. Einzelheiten sind in der renommierten Fachzeitschrift "Scientific Report" nachzulesen.


Quelle: Istituto di Chimica Biomoleculare/pressetext

11.12.2017

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