Blick über die Schulter einer Anästhesistin, die auf ein Smartphone schaut
Zeit und Wege sparen: Status der Anästhesiegeräte-Tests auf dem Handy anzeigen lassen

© Drägerwerk AG & Co. KGaA 

News • Workflow-Unterstützung

Anästhesie-Checks im OP: Zeitersparnis durch Automatisierung

Das Klinikum Stuttgart hat die morgendlichen Systemprüfungen seiner Anästhesiegeräte von manuell auf eine automatisierte Lösung umgestellt.

Dieser Check gehört zu den morgendlichen Routinen in jedem OP: Vor dem ersten Behandlungsfall muss geprüft werden, ob die Anästhesiegeräte einwandfrei funktionieren. Das Klinikum Stuttgart hat in vielen seiner OP-Säle diese Systemprüfungen nun von manuell auf automatisiert umgestellt. Zu einem bestimmten vorprogrammierten Zeitpunkt fahren die Dräger‑Anästhesiearbeitsplätze mit Hilfe der Auto‑On-Funktion hoch. Danach führen sie die kompletten Systemtests selbständig durch, ohne dass Personal dafür anwesend sein muss. Die Ergebnisse werden zentral auf einem Cloud-basierten Dashboard, dem OR Companion, angezeigt und automatisch dokumentiert. Diese Applikation kann dabei entweder auf einem PC oder ortsunabhängig im Browser eines mobilen Endgeräts verwendet werden. 

In der Anästhesie profitieren wir seit Langem von digitalen Lösungen, die Abläufe optimieren. Besonders deutlich zeigt sich dieser Effizienzgewinn aktuell bei den erheblichen Zeitersparnissen durch das automatisierte Managen der Geräteselbsttests

Björn Veigel

Eine zusätzliche Option des OR Companion, der Self Test Tracker, macht den Prüfstatus jedes vernetzten Geräts transparent. Er dokumentiert die gerade laufenden, bereits erfolgreich abgeschlossenen, eingeschränkt erfolgreichen oder fehlgeschlagenen Tests fortlaufend. Bei Abweichungen zeigt OR Companion die erkannten Störungsursachen und liefert konkrete Handlungsempfehlungen, um diese zu beheben. So lassen sich Fehler schneller identifizieren und gezielt korrigieren. Zugleich entsteht eine lückenlose, revisionssichere Nachverfolgbarkeit für Audits und Qualitätssicherung – vollautomatisch und ohne zusätzliche Wege der Mitarbeitenden in die OP-Säle. 

Die Effekte im Alltag sind spürbar und messbar: Im Haupt‑OP‑Trakt des Klinikums Stuttgart wurde der morgendliche Aufwand für die Geräteprüfungen an 22 Anästhesiearbeitsplätzen um mehr als die Hälfte reduziert – auf rund 20 Minuten. Dies entlastet Teams in den zeitkritischen Morgenstunden und schafft Freiraum für die direkte Versorgung der Patienten. 

„In der Anästhesie profitieren wir seit Langem von digitalen Lösungen, die Abläufe optimieren. Besonders deutlich zeigt sich dieser Effizienzgewinn aktuell bei den erheblichen Zeitersparnissen durch das automatisierte Managen der Geräteselbsttests. So können unsere Mitarbeitenden Routinearbeiten deutlich reduzieren und sich stärker auf die direkte Patientenversorgung konzentrieren“, so Björn Veigel, stellvertretende Gesamtleitung Anästhesiepflege am Klinikum Stuttgart. 

Tägliche, leitlinienkonforme Systemtests sind eine wesentliche Voraussetzung für sichere Narkosen. Studien zeigen, dass vorgelagerte Systemchecks einen erheblichen Beitrag zur Patientensicherheit leisten. So lassen sich bis zu 35% unerwünschter Ereignisse während der Narkose durch einen vorab durchgeführten Test vermeiden. Gleichzeitig empfehlen Fachgesellschaften die tägliche Durchführung und Dokumentation dieser Tests als Standard der sicheren Anästhesieversorgung. Die Auto‑On-Funktionen der vernetzten Dräger‑Anästhesiearbeitsplätze und OR Companion mit dem Self‑Test Tracker erfüllen diese Vorgabe künftig automatisch. 

Hersteller des OR Companion mit der Option Self-Test Tracker ist die Drägerwerk AG & Co. KGaA. 


Quelle: Drägerwerk AG & Co. KGaA 

27.08.2026

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