Zollernalb Klinikum

Mit Single-Sign-on Anmeldung und Benutzerwechsel unterstützen

Lösung von Caradigm soll Abläufe beschleunigen und IT-Abteilung entlasten.

Seit ein paar Monaten haben im Zollernalb Klinikum einige Nutzer mit einem...
Seit ein paar Monaten haben im Zollernalb Klinikum einige Nutzer mit einem umfassenden Anwendungsportfolio die SSO-Lösung getestet, mit sehr gutem Erfolg.
Quelle: panthermedia.net /Husni Bramantyo

„Wollen wir unseren Ärzten im klinischen Alltag wirklich helfen, müssen wir ihnen einen schnellen und sicheren Zugriff auf alle Informationen ermöglichen, selbst wenn gerade noch ein Kollege an der elektronischen Patientenakte gearbeitet hat.“ Davon ist Waldemar Potratz, Leiter IT- und SAP-Basis des Zollernalb Klinikums, überzeugt. Deshalb wird das 510-Betten-Haus mit Standorten in Balingen und Albstadt neben einem neuen Krankenhaus-Informationssystem auch Caradigm Single-Sign-on (SSO) einführen.

„Wir haben die KIS-Umstellung genutzt, um grundsätzlich unsere IT zukunftssicheraufzustellen“, betont Potratz. Ein wichtiger Aspekt dabei ist die Unterstützung der Datenschutzvorschriften. „Um diese einzuhalten, müssen wir trotz dem Wunsch nach schnellem Datenzugriff eine größtmögliche Dokumentation des persönlichen Zugriffs sicherstellen. In der täglichen Routine sind Einzelanmeldungen von Ärzten und Pflegekräfte sowie Benutzerwechsel leider oft zeitraubend. Das soll sich aber mit der neuen Single-Sign-on-Lösung ändern“, davon ist der Basis-Leiter überzeugt.

Einfacher Ablauf, gute Erfahrungen

Seit ein paar Monaten haben im Zollernalb Klinikum einige Nutzer mit einem umfassenden Anwendungsportfolio die SSO-Lösung getestet, mit sehr gutem Erfolg. Nach einem abschließenden Workshop Ende September wird die Lösung schrittweise in allen Abteilungen eingeführt. Ab 1. Januar 2015 sollen die gut 100 Ärzte und alle Pflegekräfte dann an 300 Kartenlesegeräten von den Vorteilen profitieren.

Der Ablauf ist denkbar einfach. Die Anwender melden sich mit einer Chipkarte, die bereits der Einlasskontrolle und Zeiterfassung dient, am PC an. Danach stehen ihnen alle Systeme zur Verfügung, für die sie berechtigt sind. Bei der Abmeldung muss nur noch die Chipkarte an das Lesegerät gehalten werden und die Anwendungen schließen sich automatisch. „Das Sicherheitskonzept sieht eine Zwei-Faktor-Authentifizierung vor. Unsere Anwender müssen sich also nur noch ein Passwort merken, alles andere übernimmt die SSO-Lösung. Das wird den Benutzerwechsel speziell im klinischen Alltag mit einem hohen Patientendurchsatz deutlich beschleunigen“, ist sich Potratz sicher.

Bei der Erstanmeldung kann der Nutzer seinen Chip selbstständig mit Benutzernamen und Passwort konfigurieren. Diese sind dann der Stempelchip-ID zugeordnet. „Das erspart uns eine Menge Arbeit bei den administrativen Tätigkeiten“, freut sich der IT-Leiter. Bei der Anmeldung kann der Anwender auch noch Sicherheitsfragen definieren, mit denen er im Falle eines Falles sein Kennwort selbst zurücksetzen kann – eine weitere
Erleichterung für IT, Arzt und Pflegekraft.

Den Weg mit Caradigm weitergehen

Die Entscheidung für Caradigm und seine Lösung hatte mehrere Gründe, erläutert Potratz: „Das Unternehmen ist ausschließlich im Gesundheitswesen tätig, kennt also die Abläufe und Anforderungen im Krankenhaus sehr genau. Dieses tiefgehende Wissen hat unser Projekt maßgeblich voran gebracht. Dazu ist die Lösung tief in das KIS integriert und bietet uns alles, was wir für reibungslose Workflows in den einzelnen Abteilungen benötigen.“

Aufgrund der guten Erfahrungen soll die Single-Sign-on-Lösung nur der erste Schritt mit Caradigm im Zollernalb Klinikum sein. Als nächstes denkt Waldemar Potratz an Caradigm Provisioning, das ihm und seinen Mitarbeitern das User Lifecycle Management erleichtern soll. „Mit der rollenbasierten Identitätsverwaltung können wir automatisch Benutzerkonten und Zugriffsrechte zu klinischen Anwendungen erstellen, ändern oder sperren. So verringern wir den administrativen Aufwand und stellen sicher, dass die Anwender jederzeit Zugriff auf die richtigen Daten haben.“

Quelle: ralf buchholz healthcare communications

20.08.2015

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