High-Defintion PET-CT: Neue Qualität in der molekularen Bildgebung

High-Definiton (HD) Bildtechnik hat nicht nur die Qualität des Fernsehens revolutioniert, auch in der Medizin sorgt die Technologie für wachsende Qualität in der Bildgebung. In der Endoskopie beispielsweise führten HDTV-Lösungen zu einer signifikanten Verbesserung der chirurgischen Präzision und zu mehr Sicherheit für die Patienten. In den USA wurde nun auch das weltweit erste High-Definition PET-CT Gerät vorgestellt, das für mehr Schärfe und Klarheit der Aufnahmen im gesamten Sichtfeld sorgt

Photo: High-Defintion PET-CT: Neue Qualität in der molekularen Bildgebung
„Die Schärfe der HD-PET bedeutet mehr Spezifität und Genauigkeit. Der Arzt kann damit kleine Läsionen sicherer abgrenzen, auch innerhalb von Lymphknoten, im Bauch, in der Kopf- und Halsregion und im Gehirn, und damit eine frühere und gezieltere Behandlung einleiten“, erklärt Michael Reitermann, Leiter des Geschäftsbereichs Molecular Imaging bei Siemens Medical Solutions, die kürzlich das erste HD-PET-CT Gerät vorstellten.
War es bisher so, dass die Abbildungsqualität mit der Entfernung vom Scanner-Zentrum abnahm, wird mit der HD-PET Technologie eine gleichmäßige Auflösung erreicht und so die Bildqualität im gesamten Sichtfeld verbessert. Die innovative Technik sorgt so für eine größere diagnostische Sicherheit bei genauer Auflösung peripherer Läsionen.
 
Zudem wird aufgrund der hohen Auflösung auch der Kontrast des PET-Systems drastisch verbessert, der Signal-Rausch-Abstand verdoppelt sich nahezu und ergibt schärfere Bilder als bisher. Die HD-PET Technologie optimiert die klinischen Ergebnisse bei einer Krebsdiagnose, dem Staging der Krankheit, bei der Behandlung und der Überwachung nach Operation oder Bestrahlung. Insbesondere kleine abdominale Läsionen und kleine retroperitoneale Lymphknostenmetastasen sowie Hoden-, Zervix- und Uterustumore lassen sich aufgrund der Technik besser abgrenzen. Die Bildschärfe unterstützt den Arzt außerdem bei der frühen Diagnose kleiner Rezidive von Kopf- und Halstumoren, was besonders bei operierten und bestrahlten Patienten mit einer veränderten Anatomie von Bedeutung ist.
 
Weitere Informationen erhaltne Sie unter http://www.medical.siemens.com 

30.07.2007

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