Begrüßung

Los geht's in Rosenheim!

Ich begrüße Sie herzlich zum Bayerisch-Österreichischen Röntgenkongress, der zum ersten Mal in der schönen Stadt Rosenheim am Inn direkt am Fuße der Chiemgauer Alpen stattfindet.

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Kongresspräseident Prof. Dr. Gunnar Tepe

Ich freue mich, dass die österreichischen Kollegen den Weg nach Bayern zu dieser grenzübergreifenden Tagung gefunden haben. Aufgrund der großen Teilnehmerzahl sind wir dieses Jahr der zweitgrößte Jahreskongress der Radiologie im deutschsprachigen Raum.

Mit unserem breit gefächerten Fortbildungsprogramm möchten wir sowohl die jungen als auch die erfahrenen Kollegen aus Klinik und Praxis sowie insbesondere auch die MTRAs und RTs auf den neuesten Stand des medizinischen und technischen Fortschritts bringen. Die vielseitigen Refresher und Hands-on-Kurse zu innovativen Themen wie zum Beispiel der Herz- und Prostata-Bildgebung runden das Programm ab.

Unsere Vortragsreihe „Radiologie trifft…“ wird dieses Jahr zum ersten Mal aufgelegt und liegt mir persönlich sehr am Herzen. Die Idee dahinter ist, dass sich Radiologen nicht nur als „Bildermacher“ verstehen, sondern als klinische Partner für die Zuweiser auftreten und als Schnittstelle zu den klinischen Fächern wie Gynäkologie, Onkologie, Urologie oder HNO agieren. In der Reihe „Radiologie trifft…“ stellt daher jeweils ein klinischer Kollege ein Krankheitsbild vor, zum Beispiel das Prostatakarzinom, und formuliert seine Wünsche und Erwartungen an die Radiologie. In seiner Antwort erläutert dann der Radiologe die diagnostischen und möglicherweise auch interventionellen Möglichkeiten, die sein Fach zu bieten hat. Die Diskussionen zwischen Klinikern und Radiologen sollen dazu führen, ein gemeinschaftliches Bild zu erarbeiten. Diese Reihe findet an allen Tagen statt und ist so konzipiert, dass viel Zeit und Raum für differenzierte Gespräche und Diskussionen bleibt.

Mit Spannung erwarte ich auch das Symposium „Radiologie im Jahr 2030 – Wie wird unsere Arbeit aussehen?“, das unter Vorsitz der Kollegen Christian Herold und Michael Laniado stattfindet. Walter Märzendorfer wird sich dort mit der rasanten digitalen und technischen Entwicklung in der Medizintechnik beschäftigen und die Frage aufwerfen, welche Berufsgruppen in zehn Jahren überhaupt noch notwendig sind.

Ein vielfältiges Programm haben wir auch – wie schon in den vergangenen Jahren – für die MTRAs und die RTs auf die Beine gestellt. Insbesondere soll hier der Blick über den Tellerrand hinaus ermöglicht werden, beispielsweise mit Vorträgen aus physio- und ergotherapeutischer Sicht zum Thema „Stroke“. Zudem werden die Themenblöcke „Digital Detox“ und „Digital ist real“, bei denen Social Media und Datenschutz im Mittelpunkt stehen, sicherlich für jede Menge Diskussionsstoff sorgen.

Abgerundet werden die anspruchsvollen Kongresstage durch ein buntes Abendprogramm mit traditioneller bayerischer Musik und vielen Special Acts, darunter ein preisgekrönter Zauberer und eine international erfolgreiche Band. Die regen Diskussionen des Tages können dann in gemütlicher Runde weitergeführt werden. Und wer noch Zeit für ein wenig Kultur findet, der kann alle Rosenheimer Sehenswürdigkeiten bequem vom Kongresszentrum aus zu Fuß erreichen oder die ansprechende Landschaft zwischen München und Salzburg erkunden. Ich freue mich auf abwechslungsreiche und spannende Tage hier in Rosenheim.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Dr. Gunnar Tepe
Tagungsleitung 2019

25.09.2019

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