orthoMIT auf der conhIT 2010

Das Ziel von orthoMIT ist die Entwicklung einer integrierten Plattform für die schonende interventionelle Therapie in der Orthopädie und Traumatologie. Flexible Module für Hüft-, Knie- und Wirbelsäulenchirurgie ermöglichen eine jeweils der individuellen Situation angepasste therapeutische Vorgehensweise. Das Gesamtkonzept basiert auf einer Integration in die klinischen Arbeitsabläufe und schließt Standards für die therapeutische Qualitätssicherung sowie die Betrachtung ökonomischer Einflussfaktoren mit ein.

Photo: orthoMIT auf der conhIT 2010

Im Rahmen des Projektes sind u.a. unter dem Stichwort „Smart Integration” Highlights entstanden, die beispielhaft auf dem Stand gezeigt werden: So ist ein innovatives Konzept für eine modulare Integration unterschiedlicher Applikationen und Komponenten in eine integrierte chirurgische Arbeitsstation einschließlich Benutzerschnittstellen entwickelt worden:

Integrations- und Sicherheitsarchitektur
auf Basis einer Service-Orientierten Architektur (SOA). Das orthoMIT-Konzept ist in der internationalen Norm IEC 80001 (Risk Management for IT-Networks incorporating Medical Device) als Anwendungsbeispiel explizit benannt.

Intelligenter OP-Tisch
zur wissensbasierten anthropometrischen OP-Tischsteuerung zur Reduzierung leistungseinschränkender Körperhaltungen.

Innovative Bedienkonzepte
u.a. durch einen Remote-Pointer (Patent), zur sterilen intuitiven Interaktion mit der Integrierten Arbeitsstation.

Weitere Informationen: www.orthomit.de
 

16.04.2010

Mehr zu den Themen:

Verwandte Artikel

Photo

Interview • Neue Ansätze, alte Herausforderungen

Auf dem Weg zu mehr Gender-Gerechtigkeit in der Herzchirurgie

Wie lässt sich geschlechtssensible Medizin in der Herzchirurgie stärker etablieren? Im interview spricht Prof. Dr. Anna Meyer über bisherige Fortschritte und die Notwendigkeit weiterer Maßnahmen.

Photo

News • Endoskopische Brustentfernung

Single-Port-Mastektomie: Schonendere OP bei Brustkrebs

Weniger sichtbare Narben, mehr Lebensqualität: Am UKSH wurde erstmals in Schleswig-Holstein eine endoskopische Brustentfernung über einen kleinen seitlichen Zugang erfolgreich durchgeführt.

Photo

News • Einsatz im klinischen Alltag

Per 3D-Druck zur personalisierten Patientenversorgung

Rahmensysteme für die Neurochirurgie, patientenspezifische OP-Instrumente und Implantate: Das Universitätsklinikum Leipzig zeigt die Bandbeite der medizinischen Anwendungen für 3D-Druck.

Newsletter abonnieren