Dr. Christoph Schmitz mit dem TEX20-Ultraschallsystem von Mindray
Dr. Christoph Schmitz mit dem TEX20-Ultraschallsystem von Mindray

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Allzeit bereit – das Ultraschallgerät TEX20 in der Notaufnahme

Ein Ultraschallgerät in der Notaufnahme muss vor allem eines sein: schnell einsatzbereit. Denn in Momenten, in denen jede Sekunde zählt, gibt es keinen Raum für technische Verzögerungen oder umständliche Abläufe. Unterschiedlichste diagnostische Fragestellungen erfordern rasche Antworten – und einen verlässlichen Überblick über den Zustand des Patienten. Der Notfall- und Intensivmediziner Dr. Christoph Schmitz berichtet, warum das TEX20 von Mindray diese Herausforderungen optimal meistert.

Schmitz ist Chefarzt der Zentralen Notaufnahme (ZNA) am Klinikum Hochrhein in Waldshut-Tiengen, einem akademischen Lehrkrankenhaus der Universität Freiburg, gelegen zwischen Basel und Bodensee. Pro Jahr werden in seiner Abteilung etwa 33.000 Notfälle behandelt. Zeit ist in diesem Umfeld naturgemäß ein kritischer Faktor. Genau hier zeigt sich für Schmitz der große Vorteil des TEX20: „Ich schalte das Gerät ein und kann direkt loslegen – ohne lange Bootzeiten abwarten oder mich durch komplizierte Menüs wühlen zu müssen. So kann ich mich ganz auf den Patienten konzentrieren und habe den Ultraschall im Grunde so griffbereit wie einen Kugelschreiber.“ 

Hohe Bildqualität für alle Organsysteme

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Gleichzeitig liefert das System über alle Sonden hinweg eine konstant hohe Bildqualität – vom Phased-Array-Schallkopf fürs Herz über Curved Array für das Abdomen bis zum Linearschallkopf für oberflächliche Strukturen wie Gefäße, Nerven und Weichteile. Damit deckt das TEX20 alle Einsatzgebiete ab, die in der Notfallmedizin von Bedeutung sind. 

Durch die präzise Darstellung lassen sich sogar bestimmte radiologische Untersuchungen vermeiden oder zumindest reduzieren. So kann beispielsweise in der Lungendiagnostik ein Pneumothorax sicher erkannt werden, wodurch nicht zwingend ein Röntgenbild erforderlich ist. Auch der Knochenultraschall ist inzwischen etabliert und liefert in ausgewählten Situationen bereits eine ausreichende diagnostische Entscheidungsgrundlage. „Was das TEX20 außerdem bietet, ist eine hervorragende Nadelvisualisierung“, ergänzt Dr. Schmitz. „Wir nutzen es daher gerne bei Katheteranlagen, bei Punktionen von Flüssigkeitsansammlungen oder für die Regionalanästhesie.“ 

Agiler Begleiter

Die Sonden werden so hoch aufgehängt, dass es praktisch unmöglich ist, über die Kabel zu fahren - eine Sache weniger, um die ich mir Gedanken machen muss

Christoph Schmitz

Darüber hinaus spielt für Schmitz auch die Mobilität des Geräts eine wichtige Rolle. In der ZNA führt der Weg von Patient zu Patient oft durch lange Gänge und verwinkelte Räume. Hier ist Technik gefragt, die sich problemlos mitnehmen lässt. Das TEX20 beschreibt er als angenehm wendig. Es verfügt über große, leichtgängige Rollen und ist um die eigene Achse drehbar. Besonders durchdacht findet der Chefarzt das Kabelmanagement: „Die Sonden werden so hoch aufgehängt, dass es praktisch unmöglich ist, über die Kabel zu fahren - eine Sache weniger, um die ich mir Gedanken machen muss.“ 

Auch das Stromversorgungskonzept überzeugt, denn der TEX20 verfügt über einen Akku, der nicht nur kürzere Wege überbrückt, sondern gleich mehrere Stunden durchhält. Das Aufladen erfolgt kabellos über eine Induktionsstation, was sich nicht nur als ausgesprochen komfortabel erweist, sondern auch für Ordnung sorgt, weil das Gerät einen festen Platz hat. Und falls es bei längeren Einsätzen doch einmal eng wird, bleibt immer noch die Option des klassischen Netzbetriebs. Auch hier zeigt sich für den Notfallmediziner die hohe Praxistauglichkeit, denn das Kabel lässt sich wie bei einem Staubsauger ins Gehäuse zurückziehen, sodass es nicht ungewollt im Weg rumliegt. 

Touch statt Tasten

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Innovation zeigt sich für den Chefarzt auch in der Bedienung des großen Touchscreens, der die „Knopfologie“ herkömmlicher Geräte – wie er es nennt – ablöst. Das mache das Arbeiten nicht nur intuitiv wie bei einem Smartphone, sondern habe noch einen viel entscheidenderen Vorteil: „Wenn ich an Covid zurückdenke: Unsere alten Knopf-Geräte haben wir regelrecht kaputt desinfiziert. Ständig wurden dadurch Platinen zerstört – ein teurer Spaß mit langen Ausfallzeiten. Beim TEX20 kann ich Isolationspatienten aufsuchen und habe das Gerät nach einer Minute wieder einsatzbereit, weil ich es schnell und sicher desinfizieren kann, ohne die Elektronik zu gefährden." 

Zudem sei der große Bildschirm ideal für Ausbildungszwecke: „Die Bilder sind klar und gut erkennbar. Und da das Gerät selbst auch nicht viel Platz einnimmt, kann man problemlos noch zwei, drei Leute darum scharen.“ 

Strukturiert durch kritische Situationen

Was Christoph Schmitz am TEX20 noch schätzt, ist die Möglichkeit, vollständige Untersuchungsabläufe als Protokolle zu hinterlegen. So lässt sich der Ultraschall systematisch und standardisiert durchführen – unabhängig davon, wer die Untersuchung übernimmt. 

Dr. Christoph Schmitz und Stefan Gamber, Mindray Regional Sales Manager...
Dr. Christoph Schmitz und Stefan Gamber, Mindray Regional Sales Manager Ultraschall, mit dem neuen TEX20-System

Als Beispiel nennt er das sogenannte RUSH-Protokoll („Rapid Ultrasound in Shock and Hypotension“). Es wird bei kritischen Patienten angewendet, die Anzeichen für einen Schock oder eine relevante Hypotension zeigen. Das voreingestellte Protokoll führt durch 14 definierte Schnitte – beginnend am Herzen, über die großen Gefäße bis hin zur Lunge. So lässt sich innerhalb weniger Minuten ein umfassendes Bild des Kreislaufzustands gewinnen, ohne dass die Untersucher ständig Einstellungen ändern oder sich den nächsten Schritt überlegen müssen. Gerade wenn es hektisch wird, lässt sich so sicherstellen, dass auch nichts vergessen oder übersehen wird. Damit unterstützt das TEX20 genau das, was im Ernstfall zählt: schnelle Entscheidungen auf einer sicheren diagnostischen Grundlage zu treffen. 


Im Profil 

Dr. Christoph Schmitz ist Chefarzt der Zentralen Notaufnahme am Klinikum Hochrhein in Waldshut-Tiengen und Facharzt für Anästhesiologie (2014) sowie seit 2021 Facharzt für Intensivmedizin. Nach Stationen unter anderem am Universitätsspital Zürich, am Schwarzwald-Baar Klinikum und an den Spitälern Schaffhausen übernahm er 2024 die Leitung der ZNA. Neben seiner klinischen Tätigkeit engagierte sich Schmitz als Notarzt: im Hubschrauber bei der DRF-Luftrettung, beim deutschen Institut für Katastrophenmedizin und als Freelancer bei der Swiss Air Ambulance. Aktuell ist er in der Weiterbildung für Notfallsonografie und Akutmedizin tätig. 

03.03.2026

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