Kampf gegen Viren (Symbolfoto): Die antibakterielle und antivirale Beschichtung...
Kampf gegen Viren (Symbolfoto): Die antibakterielle und antivirale Beschichtung von Dyphox macht sich das Prinzip der Photodynamik zunutze, um Krankheitserreger von Oberflächen fernzuhalten

Bildquelle: jplenio auf Pixabay

Keimfrei mit Photodynaik

Millionenschub für Desinfektions-Beschichtung

Das Life-Science-Unternehmen Dyphox bekommt weitere 2,5 Millionen Euro für seine High-Tech-Beschichtung gegen Viren und Bakterien. Schon im vergangenen Jahr hatten die Regensburger ein Verfahren auf den Markt gebracht, das alle Arten von Oberflächen dauerhaft und umweltschonend desinfiziert - in Krankenhäusern, öffentlichen Verkehrsmitteln, aber auch im Einzelhandel, der Industrie und in Büros.

Dadurch kann die Belastung mit Keimen aller Art auf Oberflächen um bis zu 99,99 Prozent reduziert werden. Über bestehende und neue Investoren wurden so in dieser Finanzierungsrunde weitere 2,5 Millionen Euro aufgenommen. Mit den neuen finanziellen Mitteln stärkt das Unternehmen vor allem die Vermarktung und seine Vertriebsaktivitäten für neue Branchen und baut die Produktion in Zeiten stetig wachsender Nachfrage weiter aus.

Wir sind überzeugt, dass unsere völlig ungiftige Technologie entscheidend dabei helfen kann, viele Infektionen zu vermeiden und damit das Gesundheitswesen ein Stück weit sicherer und nachhaltiger zu machen

Xaver Auer

Dyphox ist Hersteller der gleichnamigen Produkte Dyphox Additive und Dyphox Universal zur dauerhaften Entkeimung von Oberflächen. Das Unternehmen mit Sitz im Biopark Regensburg beschäftigt aktuell 25 Mitarbeiter und wurde als TriOptoTec GmbH aus dem Universitätsklinikum Regensburg (UKR) ausgegründet. Das nach wie vor stark wissenschaftlich arbeitende Unternehmen hat die Technologie der Photodynamik so weiterentwickelt, dass mit ihr nun vielberührte Oberflächen dauerhaft entkeimt werden können. Für diese nachhaltige Technologie hat Dyphox aktuell sieben internationale Patente angemeldet. Sie zerstört Mikroorganismen auf Oberflächen direkt und schnell, wodurch diese um bis zu 99,99 Prozent reduziert werden und ein wirkungsvoller Schutz gegen Infektionen erreicht wird.

Im vergangenen Jahr konnte das Unternehmen zahlreiche neue Kunden gewinnen und Partner rekrutieren, welche die Beschichtung fachgerecht aufbringen. Zu den Kunden zählen zum Beispiel Betriebe des öffentlichen Nahverkehrs zahlreicher deutscher Großstädte, wie in Leipzig, Lübeck, Ingolstadt oder Regensburg. Aber auch Supermärkte und Einzelhändler, Industrieunternehmen, Banken bis hin zu Musikschulen setzen vermehrt auf die Hygienetechnologie, um Mitarbeiter und Kunden besser zu schützen. Das neue Kapital will Dyphox vor allem dafür einsetzen, das Vertriebsnetzwerk weiter auszubauen und so neue Kundenkreise zu erschließen. Auch die Forschung ist weiterhin ein wesentlicher Fokus der täglichen Arbeit, um bestehende Produkte, wie Wandfarben, Lacke und u.a. Drucklacke antimikrobiell auszustatten. Kerngeschäft ist und bleibt die Bekämpfung multiresistenter Keime im Umfeld von Krankenhäusern. 

Xaver Auer, Geschäftsführer von Dyphox, bestätigt: „In den vergangenen Monaten konnten wir verschiedene Unternehmen aus den Bereichen öffentlicher Nahverkehr, Einzelhandel und Medizin dabei unterstützen, ihre Hygienekonzepte durch den Einsatz unserer Technologie zu perfektionieren und damit das Vertrauen ihrer Kundschaft nach Monaten der coronabedingten Unsicherheit wieder aufzubauen. Gerne wollen wir hier künftig weitere Branchen ansprechen und unser Vertriebsnetz entsprechend ausbauen. Trotz alledem behalten wir unsere ursprüngliche Mission im Auge: Krankenhäuser und den gesamten Gesundheitsbereich im Kampf gegen multiresistente Keime zu unterstützen. Wir sind überzeugt, dass unsere völlig ungiftige Technologie entscheidend dabei helfen kann, viele Infektionen zu vermeiden und damit das Gesundheitswesen ein Stück weit sicherer und nachhaltiger zu machen.“


Quelle: Dyphox

15.04.2021

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