Drei Männer stehen mit aufgeklappten offiziellen Dokumenten nebeneinander, um...
Prof. Dr. J. Janne Vehreschild, Direktor Institut für Digitale Medizin und Klinische Datenwissenschaften der Goethe-Universität und Projektleiter NUM Studiennetzwerk, Ralf Heyder, Leiter der Koordinierungsstelle des NUM, und Teiji Takei, Executive Director, Bureau of Health Security and General Coordination, JIHS

© JIHS/NUM 

News • Memorandum of Understanding

Deutsch-japanische Zusammenarbeit in der Infektionsforschung

Das Netzwerk Universitätsmedizin (NUM) und das Japan Institute for Health Security (JIHS) haben ein Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet, um ihre Zusammenarbeit in der Infektionsforschung auszubauen.

Ziel ist es, die bilaterale Kooperation zwischen Deutschland und Japan in klinischer und epidemiologischer Forschung, beim Aufbau von Forschungsinfrastrukturen sowie in der Krisenvorsorge zu stärken. Geplant sind unter anderem gemeinsame multizentrische Studien, der Austausch von Methoden, Daten und Best Practices sowie Programme für Personal- und Wissenstransfer. Auch Konferenzen und Delegationsbesuche sollen die Zusammenarbeit fördern. Das Abkommen gilt zunächst für drei Jahre. 

Unterzeichnet wurde das MoU im Rahmen des ersten JIHS–NUM-Symposiums am 15. April in Berlin. Dort tauschten sich Experten beider Länder zu zentralen Themen wie viralen hämorrhagischen Fiebern, Antibiotikaresistenzen und Atemwegsinfektionen aus. 

Gruppenfoto mit 25 Personen in der Eingangshalle eines großen Gebäudes mit...
Gruppenfoto von den Teilnehmenden des Symposiums.

© JIHS/NUM 

Beide Partner bringen komplementäre Stärken ein: Das NUM verfügt über ein deutschlandweites Netzwerk klinischer Forschungsinfrastrukturen, während das JIHS Forschung, Überwachung und klinische Expertise im Bereich Infektionskrankheiten in Japan bündelt. Gemeinsam wollen sie die Forschungskapazitäten stärken und die Vorbereitung auf zukünftige Gesundheitsbedrohungen verbessern. 


Quelle: Netzwerk Universitätsmedizin 

24.04.2026

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