
Bildquelle: Critical Manufacturing
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MES-Plattform verbindet Daten und Produktion für KI-gestützte Fertigung
Critical Manufacturing zeigt auf der Hannover Messe 2026, wie ein Manufacturing Execution System als Grundlage einer vernetzten Fertigungsplattform dienen kann.
Critical Manufacturing stellt auf der Hannover Messe 2026 (Halle 15, Stand C14) eine Plattform für industrielle Fertigung vor, die über ein klassisches Manufacturing Execution System (MES) hinausgeht. Die Industrial Operations Platform verbindet Ausführung, Datenanalyse und KI-gestützte Werkzeuge in einem System.
Das Konzept basiert auf einem geschlossenen Kreislauf: Produktionsdaten werden direkt an der Quelle erfasst, kontextualisiert und als Grundlage für Analysen und operative Entscheidungen genutzt. Die Ergebnisse fließen in Echtzeit in den Fertigungsprozess zurück.
Unsere Branche hat einen Punkt erreicht, an dem Ausführung, Daten und Analysen nicht mehr isoliert voneinander funktionieren können
Francisco Almada Lobo
Unternehmen verschiedener Branchen – darunter Halbleiterhersteller, Elektronikhersteller und Medizintechniker – stehen vor der Herausforderung, Schwankungen zu bewältigen, Qualitätsstandards einzuhalten und schnell auf Veränderungen zu reagieren. Die Plattform soll diese Anforderungen durch ein einheitliches System adressieren.
Das MES bildet das operative Rückgrat der Plattform. Ergänzt wird es durch eine integrierte Enterprise Data Platform, die Fertigungsdaten system- und standortübergreifend strukturiert, sowie durch Analyse- und Anwendungstools, die Teams Transparenz über die Produktionsleistung geben sollen.
Auf der Messe werden auch KI-Copiloten innerhalb der MES-Umgebung gezeigt. Diese ermöglichen es Nutzern, Fragen zu Fertigungsdaten in natürlicher Sprache zu stellen und daraus Diagramme, Dashboards und Auswertungen zu generieren.
Am Messestand haben Besucher darüber hinaus Gelegenheit, das globale Partner-Ökosystem von Critical Manufacturing kennenzulernen. Unternehmen wie FrontWell, Athena, Regenesia, LTTS und Manufacture Next sind an der Integration und dem weltweiten Rollout der Plattform beteiligt. Ebenfalls am Stand zu sehen ist Twinzo, eine Digital-Twin-Anwendung, die sich in das MES von Critical Manufacturing einbinden lässt und operative Einblicke in Echtzeit ermöglicht.
„Unsere Branche hat einen Punkt erreicht, an dem Ausführung, Daten und Analysen nicht mehr isoliert voneinander funktionieren können", so Francisco Almada Lobo, CEO und Mitgründer von Critical Manufacturing. „Hersteller benötigen ein System, das die Vorgänge in der Fertigung mit den notwendigen Informationen zur Leistungssteigerung im gesamten Unternehmen verknüpft. MES bildet dieses operative Rückgrat, indem es Produktionsdaten direkt an der Quelle erfasst und kontextualisiert. Auf der Hannover Messe demonstrieren wir, wie diese Plattform es Herstellern ermöglicht, operative Daten in handlungsrelevante Informationen umzuwandeln, die bessere Entscheidungen und kontinuierliche Verbesserungen ermöglichen."
Am 20. und 21. April können Besucher zudem mit Jeff Winter, strategischer Berater von Critical Manufacturing, über digitale Transformation und die Rolle von Softwareplattformen in der Fertigung diskutieren.
Quelle: Critical Manufacturing
31.03.2026



