Foto-Credit: Eva Ruhr
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Das Ultraschallsystem Resona I9 in der Mammabildgebung
Kleine Brötchen zu backen, war für Dr. med. Abdallah Abdallah wahrscheinlich nie eine Option. 1997 entscheidet er sich – neben dem Schwerpunkt Senologie – für eine Spezialisierung in der Brustchirurgie: Heute ist er mehrfach ausgezeichneter Top-Arzt auf diesem Gebiet. Auch die von ihm geleitete Klinik für Senologie mit dem angeschlossenen Brustzentrum Ruhrgebiet am Evangelischen Klinikum Gelsenkirchen gehört bundesweit zur Spitze. Doch auch wenn seine größte Leidenschaft der Chirurgie gilt, hegt der Chefarzt auch eine hohe Sympathie für den Ultraschall und lernt hier gerade etwas Neues.

Denn im März 2025 hat Dr. Abdallah gleich mehrere Ultraschallsysteme Resona I9 von Mindray angeschafft und setzt diese dazu ein, um die Diagnostik und Therapie an seinem Haus weiter zu verfeinern. Neben den etablierten Verfahren in der Mammasonographie wie Doppler und 3D hat er dank der neuen Geräte auch die Elastographie als wertvolle Unterstützung im klinischen Alltag für sich entdeckt: „Es braucht Übung. Doch ich weiß inzwischen, wie ein Fibroadenom in der Elastographie aussieht und wie ein Karzinom. Das hilft mir sehr, wenn die Befundlage nicht eindeutig ist und ich zusätzliche Informationen brauche, die über das herkömmliche Ultraschallbild hinausgehen.“
Rundum gut versorgt
Jährlich behandelt das Team um Dr. Abdallah etwa 1.400 stationäre und 8.600 ambulante Fälle mit senologischen Erkrankungen, darunter etwa 600 Mammakarzinome. Dass seine Einrichtung auch weit über die Grenzen des Ruhrgebiets hinaus Bekanntheit genießt, erklärt der Chefarzt so: „Diese Resonanz entsteht durch Vertrauen. Und Vertrauen heißt: Man muss solide Arbeit leisten und dadurch glaubwürdig werden. Außerdem braucht es für onkologische Patienten vor allem eines – Geduld.“ Für ihn steht fest, dass Brustkrebspatientinnen nicht nur medizinisch, sondern auch menschlich gut begleitet werden müssen, damit die Behandlung als Erfolg verbucht werden kann. Oder wie es eine Userin auf Instagram schreibt: „Meine Freundin sagte bezeichnend, sie würde weit, weit reisen, um dort wieder aufgefangen zu werden … ich auch!“
Gerade in komplexen Behandlungssituationen kommen Betroffene gezielt nach Gelsenkirchen, weil sie sich hier in besten Händen wissen. Das gilt etwa für die Therapie bei lokal fortgeschrittenen Karzinomen, metastasiertem Brustkrebs sowie für Erkrankungen in der Schwangerschaft oder Stillzeit. Und auch Männer mit der Diagnose Brustkrebs finden hier eine zentrale Anlaufstelle.
Auf die Probe gestellt
Den Qualitätssprung der Bilder merke ich besonders deutlich bei der Darstellung von Hamartomen, die sich sehr differenziert beurteilen und von einem Fibroadenom unterscheiden lassen
Abdallah Abdallah
Gelsenkirchen ist nicht der erste Standort, an dem Dr. Abdallah die Senologie aufgebaut hat, aber derjenige, auf den er wohl am meisten stolz ist. „Wenn man ein Zentrum wie dieses aufbaut“, sagt er, „muss man träumen können“. Und fügt dann sehr pragmatisch hinzu: „Und eine Verwaltung haben, die das unterstützt.“ Damit meint er auch Investitionen wie in die neue Ultraschalltechnologie. Als Mindray auf ihn zukam und exzellente Qualität zu einem fairen Preis versprach, stimmte der Chefarzt einem Probelauf zu und war schnell überzeugt: „Das Resona I9 bietet mir alles, was ich brauche – so dass wir mittlerweile schon vier Systeme im Einsatz haben. Und bald kommt noch ein tragbares TE Air Handultraschall-Gerät für den OP hinzu.“
Die Stärken des Resona I9 in der Brustbildgebung
Das Resona I9 hat aus seiner Sicht einen deutlichen Qualitätssprung gebracht: Die nahezu gestochen scharfen Bilder erleichtern es, selbst kleinste Tumoren oder benigne Läsionen zu erkennen und einzuordnen: „Das merke ich besonders deutlich bei der Darstellung von Hamartomen, die sich sehr differenziert beurteilen und von einem Fibroadenom unterscheiden lassen.“ Auch bei ultraschallgesteuerten Biopsien bietet das System eine wichtige Unterstützung, weil sich die Nadel im Gewebe präzise darstellen lässt. Zudem hilft die Technik bei der Beurteilung sehr dichter Brüste, die diagnostisch oft besonders anspruchsvoll sind.

Foto-Credit: Eva Ruhr
Hinzu kommt: Das Gerät produziert im Dauerbetrieb kaum Wärme, sodass das Raumklima gerade an heißen Tage, wie sie immer öfter vorkommen, nicht zusätzlich belastet wird. Darüber hinaus arbeitet das System angenehm leise – auch eine Eigenschaft, die im stressigen Klinikalltag leicht unterschätzt wird, aber einen spürbaren Unterschied macht. „Ich stehe die meiste Zeit im OP und lasse dabei die Tür offen“, so Dr. Abdallah. „Deshalb empfinde ich Geräusche, die den ganzen Tag präsent sind, auf Dauer als sehr störend.“
Sicherer Blick auf Brustimplantate
Und nicht zuletzt spielt die Sonographie im Brustzentrum eine zentrale Rolle bei der Begutachtung von Implantaten. Denn wenn die Brustdrüse ganz oder teilweise entfernt werden muss, wünschen sich viele Frauen nicht nur eine sichere Krebstherapie, sondern auch ein möglichst natürliches äußeres Ergebnis. Moderne onko-plastische Verfahren machen heute häufig beides möglich. Dabei kommen zum Wiederaufbau der Brust zwei Methoden infrage: die Rekonstruktion mit einem Implantat (heterolog) oder mit Eigengewebe (autolog). Für Letzteres wird meist Fett aus der Bauchdecke entnommen, seltener aus dem Oberschenkel, Gesäß oder Rücken.
Beide Methoden haben ihre Vor- und Nachteile. Einer der wichtigsten Unterschiede: Während eine Eigengewebsrekonstruktion ohne Fremdkörper auskommt, muss beim Implantat damit gerechnet werden, dass dieses im Laufe der Zeit ein- oder mehrfach gewechselt werden muss. Zu den häufigsten Gründen zählen eine Kapselfibrose, das Verdrehen oder die Beschädigung (Ruptur) des Implantats. Genau hier zeigt sich der Wert einer präzisen Ultraschalldiagnostik, wie sie das Resona I9 ermöglicht: Selbst feine Risse in der Implantathülle lassen sich damit zuverlässig erkennen. So kann frühzeitig beurteilt werden, ob die Prothese noch intakt ist – und die Patientinnen können auf Basis gesicherter Befunde behandelt werden. Für Dr. Abdallah bedeutet das insgesamt eine spürbare Verbesserung der Diagnostik im klinischen Alltag – und damit auch ein Stück mehr Sicherheit für seine Patientinnen.
Im Profil
Dr. med. Abdallah Abdallah ist seit 2008 Chefarzt der Klinik für Senologie / Brustzentrum Ruhrgebiet am Evangelischen Klinikum Gelsenkirchen. Als Gynäkologe hat er sich auf die Senologie sowie die onko-plastische Chirurgie der Brust spezialisiert. Neben zahlreichen anderen Publikationen verfasste er den fallbezogenen Atlas „Onkoplastische Brustchirurgie / Oncoplastic Breast Surgery" (2008). Für seine Expertise in den Bereichen Brustkrebs und Brustchirurgie wurde er von den Magazinen „Focus Gesundheit" und „Stern" bereits mehrfach in die Liste der besten Ärzte Deutschlands aufgenommen.
Das EVK Gelsenkirchen ist Teil des Eva Ruhr (Evangelischer Verbund Augusta Ruhr) mit sieben Krankenhäusern in Bochum, Castrop-Rauxel, Gelsenkirchen, Hattingen, Herne-Mitte, Herne-Eickel und Witten.
17.08.2026



