Biomonitor III mit Injektionswerkzeug Fit OneStep
Biomonitor III mit Injektionswerkzeug Fit OneStep

Quelle: Biotronik

Biomonitor III

Eine neue Generation implantierbarer Herzmonitore

Biotronik gibt die Markteinführung seines neuen Herzmonitors, Biomonitor III, in der CE-Region bekannt. Das Gerät ermöglicht es, unregelmäßige, seltene und über lange Zeitabstände hinweg auftretende Rhythmusstörungen zuverlässig zu diagnostizieren und kann so helfen, die Ursache von ungeklärten Synkopen oder Schlaganfällen zu finden.

Weltweit leiden etwa 33,5 Millionen Patienten an Vorhofflimmern, der häufigsten Herzrhythmusstörung.1 Vorhofflimmern erhöht nicht nur das Schlaganfallrisiko um das Fünffache, es verdreifacht auch das Herzinsuffizienzrisiko und ist mit einer deutlich höheren Mortalität verbunden.2 Besteht der Verdacht einer kardialen Ursache, ist eine frühzeitige und zuverlässige Suche nach Herzrhythmusstörungen somit immens wichtig, um das Risiko für Schlaganfälle und Herzinsuffizienz durch eine entsprechende Behandlung zu senken.

Der Einsatz von Diagnostikgeräten sollte grundsätzlich einfach, effizient und auch ambulant möglich sein – der Biomonitor III bietet genau das

Alexander Uhl

„Mit dem Biomonitor III haben wir ein zuverlässiges Diagnostikinstrument an der Hand, das bei exzellenter Signalqualität angenehm klein und einfach zu implantieren ist“, erklärt Prof. Thomas Deneke, Chefarzt der Klinik für Kardiologie am Rhön-Klinikum Campus Bad Neustadt, der als erster Kardiologe in Deutschland den neuen EKG-Rekorder implantiert hat. „Neben der verlässlichen Arrhythmieerkennung finde ich die Möglichkeit der telemedizinischen Betreuung von Biomonitor Patienten ausschlaggebend. Durch die kontinuierliche Überwachung der Herzaktivität können wir frühzeitig reagieren und Rhythmusstörungen gezielt behandeln“, fasst Deneke zusammen.

Der Biomonitor III ist deutlich (60%) kleiner als sein Vorgänger und somit komfortabler für Patienten.3 Er lässt sich in nur einem Schritt unter die Haut injizieren bietet damit beste Voraussetzungen auch ambulant eingesetzt werden zu können. Sein einzigartiges BIOvector Design sorgt für hochauflösende Signale und sehr gut sichtbare R- und P-Wellenamplituden3. Durch die intelligente Speicherverwaltung des Biomonitor wird verhindert, dass relevante Episoden überschrieben werden und so wichtige Informationen verloren gehen.

Mit Biotronik Home Monitoring kann der Herzrhythmus der Biomonitor Patienten telemedizinisch über mehrere Jahre überwacht werden. Durch die automatische Kopplung, Initialisierung und Datenübertragung ist keine aktive Beteiligung des Patienten erforderlich. Erstmalig erhält der Patient mit dem Biomonitor jedoch die Möglichkeit, seine Symptome über eine Patienten-App zu dokumentieren und mit dem Arzt zu teilen.

„Der Einsatz von Diagnostikgeräten sollte grundsätzlich einfach, effizient und auch ambulant möglich sein – der Biomonitor III bietet genau das. Er versorgt die Ärzte zeitnah und zuverlässig mit allen relevanten Patienteninformationen, um Gesundheitsrisiken effektiv zu minimieren“, kommentiert Dr. Alexander Uhl, Senior Vice President Corporate Marketing bei Biotronik.

                

1 Chugh SS et al. Worldwide epidemiology of atrial fibrillation: a Global Burden of Disease 2010 study. Circulation, 129 (2014):837-847.

2 Camm AJ et al. 2012 focused update of the ESC Guidelines for the management of atrial fibrillation an update of the 2010 ESC Guidelines for the management of atrial fibrillation. Developed with the special contribution of the European Heart Rhythm Association. Eur Heart J. 2012;33(21):2719–2747.

3 BIO|CONCEPT.BIOMONITOR III Studie. Daten liegen vor.          


Quelle: Biotronik

02.07.2019

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