Endoskopie-Forschungspreis 2013

Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) hat die Olympus Europa Stiftung den Endoskopie-Forschungspreis 2013 an Prof. Dr. med. Helmut Neumann für seine zukunftsweisende Pilotstudie in der Endoskopie vergeben.

Prof. Dr. med. Helmut Neumann. Bildrecht: Uni-Klinikum Erlangen
Prof. Dr. med. Helmut Neumann. Bildrecht: Uni-Klinikum Erlangen

Für herausragende Leistungen auf den Gebieten der Grundlagenforschung oder der klinischen Forschung im Bereich Endoskopie stiftete die Olympus Europa Stiftung Wissenschaft fürs Leben am 13. September den mit 15.000 Euro dotierten Forschungspreis. Prof. Dr. med. Helmut Neumann, Professor für Molekulare Endoskopie und Interventionelle Endoskopie der Medizinischen Klinik aus Erlangen, hat mit seiner Einsendung die Jury, bestehend aus renommierten Gastroenterologen, überzeugt. In seiner Arbeit „Endocytoscopy Allows Accurate In Vivo Differentiation of Mucosal Inflammatory Cells in IBD: A Pilot Study“ zeigt der Wissenschaftler auf, dass eine endoskopisch-bildgebende Technik einzelne Entzündungszellen noch während der endoskopischen Untersuchung differenzieren kann. Sein Forschungsprojekt trägt somit wesentlich zur Weiterentwicklung in der Endoskopie bei, heißt es in der Begründung der Wahl.

Die Ehrung übernahm der Vorsitzende der Sektion Endoskopie der DGVS, Prof. Dr. med. Karel Caca aus dem Klinikum Ludwigsburg. „Bereits zum vierten Mal zeichnen wir junge Wissenschaftler aus“, sagte Christiane Iwanoff, Vorstandsmitglied der Olympus Europa Stiftung. „Gemeinsam mit der DGVS wollen wir mit dem Endoskopie-Forschungspreis die Attraktivität des Tätigkeitsfeldes der gastroenterologischen Endoskopie für den medizinischen Nachwuchs steigern“, so Iwanoff weiter. Das Preisgeld soll für die Förderung von Forschungsprojekten in der gastroenterologischen Endoskopie verwendet werden.
 
Über die Olympus Europa Stiftung:
 
Die Olympus Europa Stiftung mit Sitz in Hamburg fördert Wissenschaft und Forschung in den Bereichen wissenschaftliche Fotografie, endoskopische Diagnose und Therapie, Mikroskopie, klinische Chemie sowie Kinderkrankheiten. 1988 von Olympus Europa als gemeinnützige Organisation gegründet, hat die Stiftung bisher mehr als 90 Projekte unterstützt. Vorstandsvorsitzender der Stiftung ist Frank Drewalowski. Der wissenschaftliche Beirat setzt sich zusammen aus Prof. Dr. Hagenmüller, Hamburg, Prof. Dr. Riedel, Hamburg und Prof. Dr. Oehlmann, Frankfurt am Main.

16.09.2013

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