Krankenhauslogistik

App für Fahrerlose Transportsysteme

Der FTS-Hersteller MLR hat eine Web-App für Fahrerlose Transportsysteme (FTS) und Automatische Warentransportanlagen (AWT) entwickelt, mit der Status- und Fehlermeldungen jetzt direkt auf Smartphones und Tablet-PCs geschickt werden können.

App für Fahrerlose Transportsysteme.
App für Fahrerlose Transportsysteme.
Quelle: MLR Gruppe
App für Fahrerlose Transportsysteme.
App für Fahrerlose Transportsysteme.
Quelle: MLR Gruppe

Per SMS werden die Servicemitarbeiter informiert, wenn Hindernisse im Weg stehen, periphere Anlagen wie Aufzüge oder Rolltore gestört sind oder ein Not-Aus betätigt wurde. Das System meldet die Position, wo ein automatisiertes Fahrzeug stehen geblieben ist und liefert den Fehler. „Mit ihren mobilen Endgeräten können die Mitarbeiter schon direkt vor Ort mit dem Leitsystem interagieren und müssen nicht wie bisher erst einen Terminal aufsuchen“, so Markus Kölsch, Leiter Unternehmenskommunikation bei der MLR Gruppe.

Die Fahrerlosen Transportsysteme von MLR befördern Essenscontainer mit Mahlzeiten von der Krankenhausküche zu den einzelnen Stationen und bringen das benutzte Geschirr wieder automatisch zurück. Sie übernehmen den Transport von sauberer und schmutziger Wäsche, die Verteilung von Magazin- und Apothekenware sowie die Entsorgung von Abfällen. Dabei benutzen die intelligenten Fahrzeuge Aufzüge und bewegen sich selbständig auf unterschiedlichen Stockwerken. Verwaltet werden die Fahrzeuge und Transportcontainer sowie die Hol- und Bringstationen vom MLR eigenem Leit-und Steuersystem LogOS.  Es arbeitet die Fahrpläne ab und regelt und optimiert den Verkehrsfluss.

Die Logistik-Experten von MLR realisieren AWT-Anlagen und Fahrerlose Transportsysteme seit über 40 Jahren. 1973 nahmen sie im Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart eine der europaweit ersten AWT-Anlagen mit Flurförderfahrzeugen in Betrieb. Heute baut das Unternehmen aus Ludwigsburg Anlagen in der ganzen Welt. Referenzprojekte stehen in Norwegen, Schweden, Spanien, Australien und Singapur, weitere in deutschen Kliniken und Krankenhäusern: In den Universitätskliniken in Jena, Magdeburg, Düsseldorf oder Marburg, den Kliniken Bamberg, Offenbach und Bonn  sowie dem Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart und dem Leopoldina-Krankenhaus in Schweinfurt.

Die Web-App läuft systemübergreifend auf allen gängigen Smartphones und Tablet-PCs und lässt sich schnell und einfach in eine vorhandene Infrastruktur integrieren.


Quelle: MLR Gruppe

29.08.2016

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