Ambulantisierung – So gelingt eine erfolgreiche Umsetzung

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Ambulantisierung – So gelingt eine erfolgreiche Umsetzung

Die Ambulantisierung in Krankenhäusern wird wesentlicher Teil der Strukturveränderung in der Gesundheitsversorgung sein. Eines der Ziele ist es, die stationären Leistungen in den ambulanten Bereich zu verschieben, um die Kosten im deutschen Gesundheitssystem zu senken. Aktuell investiert Deutschland jährlich 11,7% des Bruttoinlandsproduktes (BIP) in das hiesige Gesundheitswesen und zählt somit zu den teuersten Gesundheitssystemen weltweit.

Die Bundesregierung hat die Ambulantisierung im Koalitionsvertrag verankert. Behandlungsbedingungen sollen für die Patient:innen attraktiver und bedarfsgerechter gestaltet werden. Die Bundesregierung strebt – laut Lauterbach – eine Ambulantisierungsquote von 25% an. Die Krankenhäuser müssen sich nun vorbereiten, da die Ambulantisierung bald Bestandteil des Gesundheitswesen wird.

Aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze

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Was den Krankenhäusern fehlt, sind finanzielle Anreize und Mittel, um die erforderlichen Maßnahmen in Infrastruktur und Prozessoptimierung finanzieren zu können. Eine umfangreiche Strategie ist essenziell, um die Ambulantisierung nachhaltig erfolgreich in der eigenen Einrichtung umzusetzen. 

Wenn Patient:innen nur für eine ambulante Behandlung ins Krankenhaus kommen, ist es für die Patientenzufriedenheit wichtig, lange Wartezeiten zu vermeiden. Digitale Services, wie bspw. ein intelligenter Kalender, helfen bei der Steuerung der Ressourcen- und Kapazitätsplanung. Intelligente Kalender können bspw. Die Belegung einzelner, spezialisierter Ärzt:innen, Sprechstunden, Behandlungsräume oder medizinischer Gerätschaften anzeigen und optimieren, sodass auch kurzfristige Veränderungen umgangen und geregelt werden können. Auch Ärzt:innen profitieren vom Einsatz digitaler Werkzeuge, da sich für sie die Verwaltungstätigkeiten reduzieren. Laut aktuellen Zahlen des Marburger Bunds müssen Klinik:ärztinnen hierfür täglich mehr als 3 Stunden aufwenden. 

Durch die Nutzung eines Patientenportals kommen die richtigen Patient:innen schnell zur richtigen Zeit an den richtigen Ort. Digitale Lösungen im Termin- und Patientenmanagement unterstützen somit dabei, die Patientenströme zielgerichtet zu steuern, einen fließenden Übergang zwischen Ambulanz und Station zu realisieren und die Ambulanz optimal auszulasten. Der administrative Aufwand kann so um 30% gesenkt werden und zugleich können 17% mehr Neupatient:innen gewonnen werden. 

Weshalb Krankenhäuser Netzwerke schaffen sollten

Krankenhausgruppen und Krankenhäuser wandeln sich gerade von individuellen Krankenhäusern hin zu Versorgungsnetzwerken. Hierbei setzen die Gruppen und Krankenhäuser, oftmals in privatem Besitz, verstärkt auf den Auf- und Ausbau eigener medizinischer Versorgungszentren (MVZ). Laut Kassenärztlicher Bundesvereinigung stieg die Zahl von 2011 bis 2020 um mehr als 140%. 

Die Investition in eigene MVZ hat für Krankenhäuser mehrere Vorteile. Die Kosten und Ressourcen, die z.B. für die Organisation des stationären Aufenthalts der Patient:innen anfallen, werden gesenkt. Durch die Ausgliederung bestimmter Leistungen und Behandlungen in eigene medizinische Gesundheitszentren bleibt die Vergütung weiterhin im Gesamtkonstrukt der Klinik und es gibt einen gesicherten stationären Patientenfluss. Ebenso bekommen die Krankenhäuser durch den Auf- bzw. den Ausbau zusätzlich die Möglichkeit, die Patient:innen langfristig an die Einrichtung zu binden. 

Torsten Jörres, Krankenhausdirektor St. Marien-Krankenhaus Berlin, und Olaf Tkotsch, Verwaltungsdirektor Bergman Clinics, haben sich bereits für den Aufbau einer eigenen MVZ-Struktur entschieden. Erfahren Sie in dem Ratgeber u.a., welche Tipps die beiden für Sie haben und was für eine ganzheitliche Strategie unbedingt beachtet werden sollte. 

Hier den vollständigen Ratgeber herunterladen!


Quelle: Doctolib

13.12.2022

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